ForumUmstieg von windows XP Home auf Linux mit Notebook
Eckhard Sluiter – Mittwoch, 27. April 2005 17:06 Uhr

Hallo,

wo finde ich Treiber für Linux um mein Notebook auf sagen wir SuSe umstellen zu können?

Gibt es sowas wie eine Anfängereinführung, die einem erklärt, was zu tun ist, und einem Tipps gibt, worauf man unbedingt achten sollte.

Ich brauche Treiber für

WLAN (integr.) und normales LAN
TV (extern, WinFast)
Zen Touch von Creative (mp3-player)
u.a.

Mein Notebook ist übrigens ein Amilo Widescreen mit DVD-Brenner von Fujitsu-Siemens und hatte Win und den ganzen Mist vorinstalliert.

Merci im voraus

2 Antworten
Benjamin Quest – Mittwoch, 27. April 2005 17:57 Uhr

Viele Antworten wird Du hier finden [1]. Normales LAN sollte gar kein Problem darstellen, für WLAN bringen die neusten Distributionen das Programm ndiswrapper mit, das bindet einfach die Windowstreiber ein ! TV extern kann ich nichtt zu sagen, der mp3 Player sollte auch auf alle Fälle erkannt werden (ist ein Flash-ROM oder ein Festplattenspieler???). Widescreen könnte handarbeit erfordern, aber ist im Prinzip kein Problem. Wenn Du 3D Beschleunigung brauchst, dann wünsche ich Dir einen nvidia Grafikchip, der Treiber ist besser zu installieren und auch besser, aber auch die ATI’s bekommt man hin.

Distributionsempfehlungen: als Live-CD auszuprobieren und dann einfach zu installieren: MEPIS, SphinxOS (jetzt auch frei zum herunterladen …), Kanotix und Knoppix. Mandrake 10.1 bzw. jetzt Mandriva ist auch mit ndiswrapper versehen. SuSE 9.3 bietet eine Live DVD zum ausprobieren an, aber ich persönlich rate in letzter Zeit eher von SuSE ab, für die DVD und mp3 Unterstützung muß man erst die unbrauchbaren Distributionspakete komplett ersetzen, die Qalität ist ein kleines Glücksspiel geworden und im Prinzip ist sie auch teuer für das was sie bietet.

Mandrake muß man auch erst mp3 und divx fähig machen, aber da reicht es die entsprechenden Bibliotheken nachzuinstallieren. MEPIS und SphinxOS kommen mit allem bequem vorkonfiguriert (außer der libdvdcss, aus rechtlichen Gründen, ist aber sehr einfach nachzuinstallieren. Vorteil der vier erstgenannten Distributionen ist, daß sie auf DEBIAN beruhen, stabil und zuverlässig sind und sich recht einfach auch lange pflegen lassen. Ubuntu oder Kubuntu ist das new kid on the block der Linux-Community basiert auch auf Debian und kommt auch als LiveCD und Installations-CD zum ausprobieren. Pures Debian braucht etwas Lernwillen. Die besten Systemkonfigurationstools finden sich in absteigender Reihenfolge der Benutzerfreundlichkeit bei Mandrake, SuSE, YOPER, MEPIS/SphinxOS, Knoppix/Kanotix, Debian … wobei das natürlich wieder Geschmackssache ist, ich meine mit Userfreundlich jedenfalls Sachen die man anschauen und beklicken kann. Andere meinen damit Aufgeräumte Konfigurationsdateien mit vernünftigen Kommentaren drin, und wieder andere sagen, wenn die Defaults alle super sind, wozu soll ich irgendwas konfigurieren.

Ist die Wahl jetzt einfacher oder schwerer geworden ;-) ??? Wenn es deine erste Distri ist riete ich persönlich zu Mandrake (= Mandriva) 10.1 falls MEPIS oder SphinxOS im Livebetrieb versagen sollten.

Gruß
BEnjamin

[1] http://tuxmobil.org/

Martin Zeller – Mittwoch, 27. April 2005 21:18 Uhr

Hi,
schau mal hier [1].

Martin

[1] http://www.linuxpaten.org/