Guten Abend,
bin ein Linuxanfänger und möchte mir einen oki drucker B4100 kaufen.
Der Hersteller stellt keinen Linuxtreiber für diesen zur Verfügung.
Kann ich über postscript o.ä. den Drucker nutzen?
OS: suse oder debian linux
Ist die Installation einfach?
Und stehen mir dann alle Druckerfunktionen incl. Tonerverbrauch etc. zur Verfügung?
Gibt es eine wirtschaftliche Alternative als Laserdrucker 1200dpi und max 150,00 euro?
Hi Mark,
falls die Frage noch von Belang ist; Ich habe gerade auf folgender Adresse eine mögliche Lösung gefunden.
http://www.unixboard.de/vb3/showthread.php?t=12391
Schau dir das mal an. Und gebe hier bekannt, ob´s funktioniert hat.
Gruß
Thomas
Ach noch was.
Als “Ersatztreiber” kannst du hier schauen:
Mit dieser Software betreibe ich meinen Canon i560. Läuft prima damit.
Natürlich mußt du den HP-Treiber auswählen.
Gruß
Thomas
Es handelt sich laut Herstellerangaben, um einen so genannten GDI-Drucker:
http://www.oki.de——————–
Schnittstellen & Kompatibilität
…
Emulation(en) Windows-hostbasiertes Drucksystem (GDI)
——————————-
Davon sollte man als Verwender von LINUX – es sei denn, man ist praktizierender Masochist – die Finger lassen. Selbst wenn der Hersteller einen Treiber zur Verfügung stellt, ist (außer bei unter GPL stehenden Treibern) völlig unsicher, ob er bei dir läuft oder nach dem nächsten Update des Kernels / der Distribution laufen wird.
Für deine Zwecke muss es daher mindestens der B4250 (Listenpreis 209€, oder ein vergleichbares Modell eines anderen Herstellers) sein.
Solltest du etwas anderes als reinen Text (in nicht zu kleiner Schrift) damit drucken wollen, kommen Laser in dieser Preislage ohnehin nicht in Betracht. (Vgl. Artikel in c’t Nr.19 S. 128f)
Hi Man-draker,
Du schreibst, daß man die sog. GDI-Druckern unter Linux lieber nicht einsetzen sollte. Du hast vollkommen Recht, daß es mit diesen Druckertypen Schwierigkeiten bekommen kann.
Aber welche anderen Druckertypen gibt es alternativ und wo kann man so etwas kaufen? Das weiß man als Linux-Einsteiger doch gar nicht.
Auf KEINEM dieser kastrierten Drucker steht drauf, “unterstützt keine Standarddruckersprache”, sondern dieses Manko wird auch noch positiv angepriesen:”Optimiert für Windows xxx”. Da wird der Kunde aus meiner Sicht geradezu verarscht. Und wenn Du im Laden (Saturn, Mediamarkt, etc, etc.)nach diesen Eigenschaften fragst, bekommst Du nur dann eine brauchbare Auskunft, wenn dein Gegenüber zufällig auch ein Linuxfan oder dergleichen mit mehrjähriger Erfahrung ist. Alle anderen sog. Fachverkäufer haben überhaupt keine Ahnung, was die eigentlich verkaufen.
Gruß
Thomy