Hallo,
hat jemand, so wie ich schon mal mit der neuen SuSE 9.3 pro experimentiert und diese aufgespielt, getestet und Erfahrungen gemacht?
Ich habe ein Acer Extensa 2303 lmi Laptop, bei dem die neue SuSE ohne Zicken spielend geht…
aber auf meinem Desktop, einem Hermes 651-P Barebone mit P4 2.8 GHz, DVD-ROM, 160 GB HD bootet nicht mal die DVD ins Yast rein, sondern friert bei init soft-raid ein, noch bevor man überhaupt die Installroutine hätte starten können.
Ich hab dann aus dem SuSE 9.2 System raus ein System-Upgrade auf 9.3 angestoßen, aber da bleibt er trotz aller Aktualisierungen beim Installieren der neuen Pakete hängen. Das Ganze gibt für mich ein recht enttäuschendes Bild ab…
Ich hatte vorher noch nie derartige Probleme mit ner SuSE…
Kann jemand was dazu sagen, aus eigenem Erleben bzw. hat jemand zu oben beschriebenem einen Tipp?
Grüße aus München, Ralf
Nun was gibts zu sagen … mal die alten Berichte zu 9.2, 9.1, …. durchlesen – es ist bisher irgendwie immer das selbe mit einer neuen SuSE.
Auch ich habe die 9.3 einmal auf mein Notebook und auf einen alten Desktop installiert. Die etwas betagte Hardware hat von dieser Seite keine Probleme verursacht.
Positiv diesmal (bei mir): Hardware die vorher ging geht diesmal auch (z.B. meine LevelOne PCI WLan-Karte im Desktop – benötigt das madwifi Modul, welches nicht im standard – Kernel ist: “taints the kernel” indem es mit einem Binärmodul sonst mögliche Manipulationen an Frequenzen unterbindet)
Der erste Eindruck: ver”novell”t – das standard kdm – Schema z.B. läßt sich nicht einfach via Kontrollzentrum – Anmeldemanagert – Hintergrund etwas neutraler gestalten, man muss das Theme wechseln – die haben tatsächlich das Anmeldefenster auf Fullscreen gezogen (inkl. SuSE/Novell Logo: ver”novell”t).
Böse Panne – die fehlenden und beim ersten Online-Update (ich habe die SuSE seit Dienstag) angebotenen “Multimedia-Optionen” 1 – 4, von denen eine erst die auf der Packung gepriesene wahnsinns Integration eines Apple iPod™ ermöglicht.
Auch ein paar andere Pakete fehlen noch “zu meinem SuSE-Glück”, z.B. ksetiwatch (ich habe noch ein älteres SRPM/RPM da, ich meine aber, daß es bei SuSE 9.2 mit auf der DVD war – nun ist es aus der Softwarezusammenstellung geflogen)
Java ist auch noch eine Sache – das ist aber nicht ein allgemeines Problem: Zum Testen habe ich tomcat5 und Java 1.5.{x} installiert – das ist offenbar zu viel gewesen (wenn man nur tomcat5 auswählt wird 1.4.2 zusätzlich genommen), unter /usr/lib/jvm zeigten die meisten der Verweise ins leere.
Nebenbei, mir erschließt sich noch nicht die Logik, daß /usr/lib/jvm/jre auf /etc/alternatives/java verweist, welches wiederum auf /usr/lib/jvm/jdk-1.5.{x} zeigt – das hätte man auch direkt linken können.
Alles in allem, das SuSE – übliche (OpenOffice 2.0.0 beta wurde ja bereits in der Community erwähnt) …. aus Nürnberg nix neues.
Adrian
Hi,
womit hast Du das Update probiert DVD/CD? Mir wurden z.B. auf dem Notebook einige Pakete nicht gefunden / installiert, weil diese angeblich nicht auf der DVD waren. Da es aber auf allen anderen Rechnern klappte. Eine gegenprobe mit einem auf einem anderen Rechner erstellten Image welches gemounted wurde und den CD’s klappte auch einwandfrei. Meine Schlußfolgerung ist, das evtl. einige DVD-Laufwerke (insbesondere bei Notebooks und älteren Rechnern) nicht immer mit den DVD-DL Medien mit 8.5GB klar kommen.
Mein Vorschlag ist entweder dierekt von CD zu installieren oder mit Notebook (welches ja offensichtlich mit der DVD klar kam) ein Image erstellen. Dieses über Netzwerk (falls vorhanden) auf den Zielrechner kopieren (evtl. in eine nicht bei der nstallation / Update benutzte Partition). Und anschließend mit mount /tmp/SuSE93.iso /media/SuSE93/ -o loop -t iso9660 Mounten (wobei Du Image /tmp/SuSE93.iso und das existierende Verzeichnis /media/SuSE93/ auf Deine verhältnisse anpassen mußt).
Ciao
Ulf
Hallo Ulf,
ich arbeite grundsätzlich gerne mit der DVD, denn da muß man nicht ständig wechseln, wobei mir nicht bekannt ist, ob auf der DVD weniger Pakete wären als auf den CDs (wäre aber ein starkes Stück!!)
Mithin sehe ich es so, daß Hardware, die schon SuSE akzeptiert hat, auch mit der neuen 9.3 gehen sollte… aber mein Desktop weigert sich beharrlich. Ich werds nächste Woche mal wie Du beschreibst testen, wobei ich denke, daß ein Plextor PX-116A DVD-DL mit 8.5 GB können sollte, oder??
Hi Ralf,
… wobei mir nicht bekannt ist, ob auf der DVD weniger Pakete wären als auf den CDs (wäre aber ein starkes Stück!!)
Das habe ich auch nicht behauptet. Es sollten / waren immer mehr Pakete auf der DVD als auf der CD. Was ich meinte, ist das manche Laufwerke diese aus nicht lesen können. Ob das an der nicht standard gemäßen (???) DVD selbst oder einem nicht standard gemäßen (???) Laufwerk liegt kann man manchmal nicht sagen. Auf jeden Fall verstehen sie sich nicht, weshalb nicht alle Daten gelesen werden können (obwohl sie eigentlich vorhanden sind und auch von anderen Laufwerken auch gelesen werden können).
Ciao
Ulf
Ich habe auch Suse von 8.2 bis jetzt 9.3 der Reihe nach installiert. Deine Probleme sind für mich nachvollziehbar sowohl auf Laptop wie auf Athlon-Rechner. Mal hat die Installation via ftp, Originalmedien oder selbstgebrannte CDs im Update- oder Neuinstall-Modus geklappt oder gar nicht. Zusammengefasst würde ich folgende Prinzipien vermitteln, um möglichst wenige Probleme zu erhalten.:
1) Immer wichtige Daten sichern (z.B. /home).
2) Selbstgebrannte CDs: Prüfsummen immer berechnen und kontrollieren. Im Suse Yast gibt es ein “Check Media”-Option, das die Prüfsummen für alle CD’s inhaltlich kontrolliert. Die Prüfsummenroutine im K3b CD-Brennprogramm ist glaub ich nur oberflächlich.
3) Immer Neuinstallation wählen mit Formatierung der Festplatte.
Zu Punkt 2: Das ist mir oft passiert (20% der Fälle), dass ein übers Netz gezogener ISO-Abbilddatei zum CD-Brennen zwar vom K3b die richtige Prüfsumme hatte, aber inhaltlich trotzdem einige korrupte Dateien hatte.
Zu Punkt 3) Weil ich Reiserfs hatte, klappte es nicht mit dem Update. Neuinstallationen sind immer besser – da werden die alten vielleicht zu 9.3 inkompatible Hardware- und System-Einstellungen überschrieben.
Hallo Ralf Grießhammer,
auch ich habe mich an Suse 9,3 versucht. Ich konnte die Version 9.3 zwar installieren, doch funktioniert seit dem kein Sound mehr und DVD’s lassen sich auch nicht mehr abspielen. Auch mein bisher funktionierendes Internettelefon “Skype” blieb wegen mangelnden Tones auf der Strecke. Ein Update war nicht möglich, weil das System anschließend nicht stabil lief. Mir blieb nur die Wahl einer Neuinstallation, mit den geschilderten Folgen. Da ich Anfänger bin, hänge ich mit dem Problem hilflos in den Seilen. Ich möchte dazu hier ein Thema eröffnen, vielleicht kan ich mir dann ja den Rückschritt zur 9.2 sparen.
Gruß aus Raeren in Belgien
Josef Goebels
Hallo nochmal,
mich interessiert vor allem, ob meine oben beschriebenen Probleme verstärkt bei 9.3 auftreten, oder ob es mich halt “endlich” auch mal erwischt hat, so daß ich am eigenen Leib mal erfahre, daß SuSE nicht mehr so toll ist wie man es erwartet hatte…?!
Kann jemand, der SuSE schon länger kennt und schön öfter Distri-Sprünge mitvollzogen hat, mal etwas Licht reinbringen hier?
Gruß aus München, Ralf
Gut: meine erste SuSE 7.0: viel Bastelkram mit Xserver, Maus, Mausrad (ohooo), brennen mit xcdroast (nachdem man die ide scsi Emulation gemacht hat) …
7.1: ein bischen weniger Bastelkarem aber immer noch ausreichend. Aber das System war stabil und im Prinzip nicht überladen
7.2-8.0 es wurde im Prinzip immer besser, mal ging was nicht was vorher ging, aber die SuSE Support Datenbank hatte nie auch nur ein Problem nicht aufgeführt, daß ich hatte und das sich nicht damit lösen ließ. 7.3 funktionierte auch mal VMware bei mir und im Prinzip war ich froh.
8.0 Dann mit neuem Kernel 2.4.0 der bei mir auch lief, scsi Emulation war nicht mehr nötig. Aber diesee Version hatte so einige Flüchtigkeitsfehler.
8.1 Hm, die Flüchtigkeitsfehler änderten sich und wieder war es so, daß einige sachen, die vorher problemlos gingen nun nicht mehr so einfach gingen, andere dafür sofort gingen.
8.2 Der erste kleine Kampf bei der Installation, die längste Einrichtung, aber nacher saß ich vor einem stabilen System. Es fehlt nur nioch ein teil, dann wäre meine Hardware komplett unterstützt.
8.3, sorry 9.0 hatte ich ausgelassen, war ja gerade erst fertig mit der 8.2 und sah auch keinen Mehrwert.
9.1, das erste Linux, daß bei Zugriff auf externe Speichergeräte einfriert. Ein Krampf zu installieren (mir völlig unverständlich), das subfs mußte ich abnabeln, damit ich nicht laufend hardresetten mußte. Der erste Bugreport. Das System ist laaaaaangsam (ich probiere Mandriva 10.0 Community aus, update dann auf Official. Mandrake ist langweilig, es macht überhaupt keine Probleme, nur die kamera wird nicht erkannt). 9.1 braucht patche patche patche, das HD-Problem persistiert aber. Während des Kernelupdates via patch DVD hängt sich das System auf. Beim zweiten Versuch nach einer Neuinstallation vergißt YOU das mkinitrd. Oder den Hinweis drauf, ich mache es ja ich muß nur wissen, daß ich es machen soll …
9.2, einmal werde ich noch schwach, erliege den vollmundigen Werbeversprechungen. Installation diesmal wieder super, Hotplug ist eine Katastrophe, das 2. linux, das bei zugriff auf eine externe HD einfriert. Ein zweiter Bugreport (NIE eine Antwort erhalten). Das System ist langsaaaam. YOU ist langsam, ich mag die neue Menüführung nicht, OpenOffice ist kde-isiert aber auf einem 15 Toll TFT im Prinzip nicht mehr zu gebrauchen (30% der Fläche wird von der aufgeblähten GUI verschluckt, die kleinen Symbole sind nicht vollständig …), mich nervt der Mount.Helfer, der Watcher, die automatischen update-Notifications (die kommen bei der mittlerweile verbuggten Suse ja dann 2 mal täglich) …
Mandrake 10.1 läuft stabil wie ein Taschenrechner. Ich entdecke MEPIS und habe nach 15 Minuten installation ein vollkonfiguriertes Debianderivat auf der Platte … ich entdecke SphinxOS …
Mal sehen wohin die Reise geht, aber wenn SuSE nicht mal wieder eine Distribution von Enterprise-Server-Qualität auf die Community losläßt, werde ich wohl die “grüne Kröte” so schnell nicht wieder anrühren. OpenOffice 2.0 beta1 in eine Production Distri zu packen sagt wohl alles … und dafür legt man 60 EUR Update hin oder gar 90 EUR ? Den Kofler gibt es für 60 EUR mit 9.1 Pro (zu 9.2 zeiten), da läuft doch was falsch, denn DIESE Doku ist ungleich besser als der Suse Updateschinken.
Das ist meine ganz persönliche Sicht der SuSE Dinge. Kann gut sein, daß es einem, der noch nie “erwischt” wurde, wie Du es schön sagst, nicht auffällt, und er absolut zufrieden ist. Möglich, daß welche mit anderen Distributionen auch Probleme haben, aber ich habe mir den Spaß gemacht das Patch-Volumen für SuSE 9.1 und mandrake 10.0 mal anzusehen: bei gleichem Alter der Distribution und gleichem Umfang an Paketen haben beide die gleichen Sicherheitsupdates gemacht, trotzdem hatte die SuSE etwa 2.1 GB an updates, die Mandrake etwa 1.2 GB. Das Volumen an Sicherheitsfixes habe ich nicht ausgerechnet, aber im allerbesten Fall für Suse (0 MB an security fixen) heißt es immer noch, daß eine SuSE für ihre 3000 Pakete 900 MB mehr an Bugfixen braucht.
SuSE sollte für öffentliche Betatests kein Geld verlangen. Oder wenigstens alle ungeraden Versionen einen Featurefreeze machen, um eine stabile Version rauszubringen.
Benjamin
Ich kann SuSE 9.3 ebenfalls nicht empfehlen. Ich habe mein Desktop von SuSE 9.2 auf 9.3 upgedated. Seitdem ist das Bild auf dem Monitor um 4 cm nach rechts gerückt. Weder mit dem Sax noch mit den Reglern am Monitor selbst läßt sich das Bild dauerhaft wieder mittig zentrieren. Mit Sax bringe ich es zwar in die Mitte, nach Beendigung von Sax ist der alte, falsche Zustand aber wieder da. Bei der Startmaske von KDE fällt auf, daß die Benutzer nicht mehr angezeigt werden. Das ist ja ein echter Rückschritt! Beim Abmelden aus KDE hat man auch nicht mehr die vier Möglichkeiten “Sitzung beenden”, “Rechner ausschalten”, “Rechner neu starten” und “Abbrechen”, sondern nur noch “Sitzung beenden”. Da brauche ich wohl nichts weiter sagen, oder?
Resümee: Laßt die Finger von SuSE 9.3 nach dem Motto “Never touch running systems!” und bleibt bei 9.2.
…und gerade habe ich ein weiteres negatives Erlebnis. Da der Bildschirm ja, wie beschrieben, nach rechts verschoben war und weder die Regler am Monitor noch Sax half, ludt ich mir die Updates nvidia, etc. von SuSE vom Netz. Und siehe da. Beim erneuten Hochfahren des Rechners kann die KDE nicht mehr gestartet werden.
xset: unable to open display “”
xsetroot: unable to open display “”
startkde: Starting up…
kdeinit: Aborting. $DISPLAY is not set.
Warning: connect() failed: : No such file or directory
Error: Can’t contact kdeinit!
Das ist echt wie in der Automobilindustrie. Unfertige, ungetestete Produkte werden auf den Markt geworfen, damit Geld in die Kasse kommt. Die Verbraucher spielen mit ihren Erfahrungen die Versuchskaninchen. Auf diesem Weg ist auf jeden Fall kaum zu erreichen, daß an Microsoft gewohnte Anwender auf Linux umsteigen. Das ist Negativwerbung in Reinform.
Als Windows-User sollte man sich doch bei sowas gleich heimisch fühlen;-)
Im Ernst: Hast Du mal andere Distributionen ausprobiert? Von SuSE höre ich
hier immer nur, das irgendwas nicht tut… keine Ahnung ob das daran liegt,
das SuSE schlechter ist als andere Distributionen oder einfach mehr Einsteiger
ab bekommt — die natürlich mehr Probleme haben als erfahrene User.
Es gibt mittlerweile etliche Distributionen mit LiveCDs zum antesten. Z.B.
ubuntu (mit Gnome Desktop) und kubuntu (mit KDE). Mit den LiveCDs könntest Du
gefahrlos testen, wie sich das fertig installierte System nutzen lässt. Wenn
nicht, dann probiere halt was anderes, es gibt ja genug Linux Distributionen
und irgendeine tut bestimmt. Klar kostet so ein herumprobieren Zeit, aber das
kostet “SuSE hinbiegen” auch. Dafür lernst Du beim “hinbiegen” natürlich
deutlich mehr.
Wenn Du Dich für das “hinbiegen” entscheidest, dann nimm doch eine “nur-Live”
Distributionen wie Knoppix oder Kanotix zum austesten: Was bei einer von denen
geht, das tut irgendwie auch mit SuSE. Die Konfigurationsdateien der
LiveDistris geben oft sehr hilfreiche Ansatzpunkte.
Nein, andere Distributionen habe ich noch nicht probiert. Den Berichten nach, scheinen andere Distributionen aber tatsächlich funktionstüchtiger als SuSE zu sein. Mich ärgert ja nur, daß man für SuSE mittlerweile annähernd 90 TEuro ausgeben muß. Da kann man doch erwarten, daß man was funktionstüchtiges erhält, oder? Hier geht es doch ums Prinzip. Nichts dagegen, wenn SuSE die DVD demnächst kostenlos jeder Fernsehzeitschrift beilegt, ähnlich wie 100 Std. Surfen mit AOL. Dann rege ich mich auch nicht auf, wenn es nicht funktioniert.
Meine Erfahrungen mit der SuSE Linux 9.3 Professional.
Neuinstallation auf neuer Festplatte (kein Update auf vorhandener Version etc!).
Installation verlief problemlos, keinerlei Probleme bei der Hardware Erkennung, keine Fehlermeldungen. Nach dem ersten Neustart stellte ich fest das das sichtbare Bild auf meinem 17 Zoll Monitor einem 15 Zoll Monitor entsprach. In der Konfiguration konnte ich keinerlei Fehler entdecken aber im Sax konnte ich das Monitorbild nicht einstellen. Nunja vielleicht wird es ja beim Onlineupdate einen Patch geben oder die Nvidia Treiber und Aktivierung der 3D Beschleunigung werden Licht in den dicken schwarzen Rand auf meinen Monitor bringen.
Onlineupdate, alle Patches inklusive der Nvidia Grafik Treiber geladen. Das Problem mit dem Monitor ließ sich nicht beheben.
Neustart des Systems und die Katastrophe war perfekt; Das Login Fenster vom KDE war weg, ich sah ein häßliches graues Fenster und nach einem Login nannte sich mein Desktop TWM oder so ähnlich. Verzweifelt versuchte ich den KDE zu finden, hier erhielt ich wenigstens eine Fehlermeldung, in der SuSE Supportdatenbank fand ich den Artikel das nach einem Update von 9.2 auf 9.3 ein derartiges Problem mit dem Loginmanager auftreten kann. Die dort beschriebene Lösung half mir aber, nach einem Neustart war der KDE wieder da dafür war meine Maus weg. Also in die Konsole gewechselt und über Yast die Maus neu konfiguriert, das Spielchen darf ich jetzt nach jedem! Neustart machen.
Weitere Probleme im Betrieb, das USB Audioheatset geht nicht und läßt sich auch nicht konfigurieren, nach und nach lassen sich diverse Anwendungen nicht mehr öffnen, der Konqueror findet den Großteil der Internetseiten nicht mehr (unbekannte Rechner) – Das System ist praktisch nicht bedienbar.
Ich suche verzwiefelt nach Fehlermeldungen und finde nichts, eigentlich müsste alles in Ordnung sein.
Mittlerweile bastel ich seid über einer Woche an der SuSE Linux 9.3 rum, nach jedem Systemstart muss ich den halben Rechner neu einrichten um das System überhaupt bedienen zu können und eine Besserung ist nicht in Sicht.
Mein Fazit: Auf diesem Rechner lief vorher eine SuSE Linux 8.2 völlig problemlos, ich habe lediglich eine neue Festplatte für die 9.3 eingebaut und es geht praktisch nichts, von einem produktiv System kann bei allem guten Willen keine Rede sein. Meine Arbeiten muß ich mit Win2000 verrichten das in einer anderen Partition läuft.
Heute werde ich die SuSE Linux 9.3 Professional deinstallieren und mich damit nach mittlerweile 4 Jahren komplett von Linux verabschieden. Man kann Linux nicht schlecht machen, was die Entwickler dieses Systems leisten verlangt größten Respekt.
Aber ich bin ein User und was die Firma SuSE hier mit der 9.3 liefert grenzt meiner Meinung nach an Betrug, den bekomme ich aber schon bei Microsoft und das noch viel besser verpackt.
Beste Grüße
Gut, daß Du es erwähnst. Gerade wollte ich mein SuSE-Linux 9.2 auf 9.3 – Upgrade platt machen und 9.3 nochmals neu installieren. Deiner Beschreibung nach hat man aber auch mit dieser Methode kein funktionierendes System. Dann laß ich das gleich gehen und installiere wieder die 9.2. Für die 89,95 TEuro für SuSE-Linux 9.3 wäre ich besser ins Freudenhaus gegangen. Da hat man wenigstens Spaß!
… und soviel zum Support, den ich von SuSE gerade erhalte:
”
Sehr geehrter Herr Wolf,
vielen Dank für Ihre Anfrage an den SUSE LINUX Installationssupport.
Sie schrieben:
> Nach dem Upgrade war der Bildschirm um ca. 3 cm nach rechts
verschoben und ließ sich mit den Tasten am Bildschirm nicht mittig stellen
(Nvidia GeForce2 MX/MX400 + Belinea B101910). Mit Sax konnte der Bildschirm
mittig eingerichtet werden, nach dem Neustart gab es aber wieder den
alten Fehler, die Einstellung wurde sozusagen nicht übernommen.
> Danach habe ich über Yast alle Patches von der SuSE-Seite
heruntergeladen und installiert. Es wurde auch der 3D-Nvidia-Treiber mit geladen
und aktiviert.
> Nach erneutem reboot wird die KDE nicht mehr aufgerufen.
> In /var/log/kdm.log lese ich u.a.
> (EE) Problem parsing the config file
> (EE) Error parsing the config file
> Fatal server error: no screens found
Fragen hinsichtlich proprietärer Treiber können wir Ihnen im
kostenfreien
Installationssupport nicht beantworten. Da es sich bei diesen Modulen
um
die Entwicklung eines Fremdherstellers handelt müsste der Support
eigentlich von Seiten des Herstellers erbracht werden. Da wir keinerlei
finanzielle Unterstützung für den Support seitens des Herstellers
erhalten, bieten wir eine kostenpflichtige Hotline an, um hier dem
Anwender dennoch helfen zu können.
Bei Fragen bzgl. dieser Treiber kann Ihnen unsere Advanced Support
Hotline weiterhelfen. Dort erhalten Sie montags bis freitags von 9 bis
21
Uhr telefonische Hilfe über eine kostenpflichtige Telefonnummer. Der
Tarif
beläuft sich auf 1,86 Euro pro Minute (Österreich 0900-470 114 1,80
Euro
und Schweiz 0900-700 470 114 3.13 SFR). Die Rufnummer lautet:
0190-862-800
Gerne helfen wir Ihnen im Rahmen des kostenfreien Supports bei der
Einrichtung
eines 2D Treiber (sofern verfügbar) weiter. Weitere Informationen zu 3D
finden
Sie auch in unserem Supportportal unter http://portal.suse.com/.
Mit freundlichen Grüßen,
Ihr SUSE LINUX Support-Team
Christian Nentwich
—
Telefon: Mo-Fr 13-17 Uhr
Deutschland: 0180 500 3612 (12 ct/min)
Österreich: 0820 500 781 (14,5 ct/min)
Schweiz: 0848 860 847 (Kosten abh. vom Provider)
WWW: http://www.suse.de/de/private/support/inst_support/
Mail: Support SUSE LINUX GmbH
—————————————————————
Advanced Support Service (9-21 Uhr):
Deutschland: 0190-862 800 (1,86 EUR/Minute)
Österreich: 0900-470 110 (1,80 EUR/Minute)
Schweiz: 0900-700 710 (3,13 sFr/Minute)
—————————————————————
simply change to http://www.suse.de
”
Also 89,95 TEuro fürs Paket und dann noch 1,86 TEuro/min bis die Sache vielleicht läuft… Da wird man schon echt sprachlos!
Hey, nicht einfach Linux weglegen … nur weil es die SuSE diesmal (und vorletztes und letztes Mal) nicht bringt.
Für Produktivumgebungen kann ich sehr stark Mandrake (Mandriva) empfehlen und MEPIS und SphinxOS, zwei absolut einfach zu installierende und vorher austestbare Debianderivate. Wer dann das Geld nicht für die grüne Box, sondern für Crossover Office ausgibt: Mit CrossoverOffice laufen ziemlich viele Anwendungen, auch viele, die nicht auf der CrossOver Liste draufstehen (bei mir läuft Endnote 4.0, Origin 6.1G und Acrobat Reader 5.1 (die beste Version des Reader von Adobe, das neue kpdf muß ich ausprobieren).
Ist es echt schon so weit, daß man schreiben muß: SuSE ist nicht Linux ???
Nicht die Flinte ins grüne Gras werfen, es gibt auch ganz unzickige Distributionen …
Ja, klar. Linux interessiert mich ja auch weiterhin. Insofern denke ich jetzt wirklich daran, die grünen Boxen aus dem Regal zu nehmen.
Naja, noch ein bißchen Hoffnung habe ich, daß hier ein genereller Bug vorliegt und SuSE in den nächsten Tagen mit einem Patch reagiert oder ein Profi mir hier im Forum den entscheidenden Tip geben kann, die KDE doch wieder zum Laufen zu bringen.
Problem ist, mit Drittparteientreibern haben sie im Prinzip Recht, wobei sie nicht Recht haben ist dies: dem unbedarften Updater ohne Warnung den Treiber aufdrücken und dann nicht mal gewillt sein, das ursprüngliche Problem anzugehen.
Aber solche Supportabsagen sind bei SuSE schon üblich, teilweise bekommen die Leute keinen Support um eine Bildschirmauflösung von 1200×1024 einzurichten, weil nur bis 1024×768 vom Support abgedeckt sei …. da fragt man sich wieso die Symbole und alles von der SuSE so aufgebläht und für 19 Zoll TFT zugeschnitten sind, wie bei keiner anderen Distri … bei der “supporteten” Bildschirmauflösung müsste der Startknopf dann etwa so groß wie ein Tennisball sein …
Bei http://www.linuxforen.de gibt es eine ganze Menge Problemthreads ein oder zwei auch exakt dazu. Auf einen Patch kann man nur hoffen, das ist ein ungesunder Zustand, wenn man ein funktionsfähiges System will muß man selber aktiv werden …
Habe eine Mandrake 10.0 DVD herumliegen, aber wahrscheinlich ist es billiger bei http://www.ixsoft.de … also die Datenträger der 10.0 gibt es da für 10 EUR, die Powerpack Box mit Handbuch für 29 EUR. Die 10.0 ist jedenfalls moderner als die SuSE 8.2, die Mandrake 10.1 gibt es dort als DVD-only Version für knapp 40EUR …
Also forensurfen, warten, oder Linux Horizonterweitern. Für 0 EUR kann ich MEPIS noch wirklich empfehlen und die SphinxOS 4.0 ist auch mittlerweile für lau zu haben. Ob es mit denen Probleme gibt kanns Du ausprobieren, es sind beides installierbare Liv-CD’s. So, jetzt reichts es aber an Schleichwerbung …
B.
Danke für den Hinweis. An die anderen Foren hatte ich gar nicht mehr gedacht. In http://www.linuxforum.de hatte ich 2002 das letzte Mal gepostet.
Ich mache mich jetzt unter
http://www.linuxforen.de/forums/showthread.php?p=1144142#post1144142
an die Problemlösung.
Die Aussage, nicht für “Drittparteientreiber” zuständig zu sein finde ich bei
einem Distributor schon fast lustig… schließlich gibt es wohl sehr wenige
Treiber, die von SuSE selbst entwickelt wurden. Mit der Argumentation könnten
die eigentlich alle Anfragen außer evtl. zu YaST ablehnen.
Hallo,
ich versuche auch gerade von SuSE 9.2 auf eine andere Distribution zu wechseln, die besser meinen Bedürfnissen entspricht. Leider gibt es keine “optimale” Distribution.
Von Mandrake (welches ich seit der 7x nicht mehr eingesetzt habe) oder Mandriva habe ich einfach eine subjektiv misstrauische Meinung, welche sich aus einer zwar stabilen, benutzerfreundlichen Distribution, aber auch aus Betatest-Versionen und kein Support für Downloadbenutzer zusammensetzt (ich denke da an einen Kernel, der obwohl auf Kernel.org in der Testphase, auf der Distribution standardmäßig als stabil installiert wurde).
SphinxOS ist eine ziemlich gute Desktop-Distribution, von der ich die Vollversion erstanden habe, jedoch denke ich, dass es auch keine dauerhafte Beziehung wird. Es ist in den Update-Zyklen zu sehr von Mepis abhängig, der Support per Forum größtenteils nur für Kunden zugänglich. Außerdem wünsche ich mir eine Paketauswahl, da mir die Installation der gesamten Distri zu viel ist. Ein Ubuntu/Kubuntu mit gekauftem Cedega/Crossover-Paket könnte in der gleichen Preisklasse liegen, aber weniger Balast mitschleppen.
Die Distributionen, die bei mir für eine Neuinstallation das Interesse geweckt haben, sind im Moment:
Minislack (genügsam, viele Pakete verfügbar, aktueller als Slack10, servergeeignet),
Kubuntu (ist leider im Gegensatz zu Ubuntu noch nicht ganz ausgereift) als Desktop mit kombiniertem Sarge als Server,
Archlinux (sehr interessantes System)
CentOS (stabile rpm-RH-Enterprise-Distri) oder gleich FreeBSD.
Mal sehen…
cg
Was stört Dich an der Mepis-Abhängigkeit? Der Portal-Support ist nur Kunden zugänglich, man kann aber auch “Support Pakete” so bekommen (klar, gegen Bezahlung, von irgendwas wollen die auch leben) und ein User2User Forum gibt es auch. Debianforen helfen auch sehr weiter bei Problemen. Ein paar Pakete zu DEinstallieren geht meiner Erfahrung nach viel schneller, als erst mühsam seinen Kram zusammenzusuchen wie bei Mandrake und SuSE. Ein apt-get und man hat es. Hängt aber auch davon ab wieviel man denn deinstallieren will … wenn man aus SphinxOS ein DSL machen will, hat man zugegebenermaßen was zu tun ;-) (obwohl kdelibs abwählen schafft schon so einiges …)
Mandrake hat auch gute Foren. Aber ein wenig kann ich das nachvollziehen: der Club ist eigentlich nicht wirklich billig und wie der Support bei den Boxenversionen ist kann ich nicht sagen, weil ich nur die nackten DVDs gekauft habe. Die Official-Varianten der 10.0 und 10.1 waren bei mir sehr zuverlässig und gut konfigurierbar. Und jetzt wo es nur noch einmal im Jahr eine neue Mandriva geben soll …
Aber die Distriwahl ist eben von vielen Faktoren abhängig. Über Linspire habe ich auch nur Gutes gelesen (was die Distri angeht, das Geschäftsgebahren kann jeder selber für sich bewerten) … es gibt die optimale Distribution, und wenn es sie nicht gibt, dann gibt es sie bald :-) Onebase mal angeschaut?
Gruß
b.
-Eigentlich gehört es ja nicht in dieses Thema: SuSE9.3 Erfahrungen-
also versuche ich es kurz zu fassen:
– bei der Mepisabhängigkeit stört mich die Aktualisierung der Pakete: es geht erst von Debian nach Mepis und dann nach SphinxOs. Der Kernel ist, so weit ich mich erinnere, nicht unbedingt auf dem neuesten Stand. Selberbauen ist, denke ich, auf Grund der Patches schwieriger.
– ich kann, wie bei fast allen Debianvarianten, kein apt-get upgrade machen, sondern muß alle Pakete per Hand einspielen
– beim Deinstallieren ist nicht immer gesagt, dass auch alles von der Platte verschwindet
– mir gefällt die Option “Server” beim Installieren der (K)ubuntu, die ein Minimalsystem aufsetzt, welches dann durch aptitude von der CD oder Internet erweitert werden kann.
Meine “optimale” Distribution sieht also folgendermaßen aus:
* aktuell (Kernel, System) -> also Metadistribution, mit der Möglichkeit, jederzeit ein aktuelles CD/DVD-Set für möglichst viele PC-Varianten (i386-i686,64-bit,…) zu erhalten.
* möglichst wenig gepatchte Pakete, die jedoch schon mit einer funktionierenden Grundkonfiguration installiert werden
* abhängigkeitsauflösendes Paketsystem, welches sich dabei jedoch auf die wichtigsten Pakete beschränkt (Debian hat zu viele Abhängigkeiten)
* optimalerweise sourcenbasiert, um hohe Downloadzeiten zu vermeiden
* Minimalsystem installierbar (mit optionaler Paketauswahl während der Installation)
* genügend große Paketauswahl mit allen derzeitigen Desktop/Windowmanagern, um auch alte Rechner noch zum Laufen zu bringen, und mit übersichtlicher Installations-Oberfläche
* Live-Cd als Rettungssystem
Viele sind nah dran, aber nicht ganz…
Warum kann man mit Memphis kein apt-get upgrade machen? Ich hatte noch keine
Debian-Variante, bei der das nicht ging (aber zugegebener maßen auch noch nie
Memphis).
Ich hatte auch noch nicht das Problem, das Debs nicht komplett gelöscht
werden, jedenfalls nicht, wenn ich ein “–purge” mache.
Ich finde auch nicht, das Debian zu viele Abhängigkeiten mit schleppt. Im
Gegenteil: Das System mit direkten Abhängigkeiten, Empfehlungen und
Vorschlägen ist meiner Meinung nach sehr ausgeklügelt. Mir ist aber ein Stück
Software — das im Zweifelsfall mal etwas mehr macht als ich brauche — lieber
als eines, das ausgerechnet die Kleinigkeit, die ich gerade dringend benötige,
nicht beherrscht, nur weil irgendein Paketentwickler irgendeine Bibliothek
nicht leiden konnte.
Wieso sollen eigentlich die Downloadzeiten bei einer sourcenbasierten
Distribution niedriger sein als bei einer anderen? Die Sourcen sind meistens
doch sogar größer als die fertigen Programme!
Was willst Du mit einer Live-CD als Rettungssystem? Ein Rettungssystem braucht
einen Herd von kleinen Helferlein, damit ich auch wirklich auf jede Platte
komme. Live-CDs lassen doch gerade das weg, um ein X Windows mit OOo und
Mozilla auf die CD zu quetschen… was ich nicht wirklich brauche wenn der
Rechner weg ist. RIP und andere Rettungsdistributionen sind mir tausendmal
lieber als die Ubuntu live CD wenn es wirklich brenzlig wird, zumal die bequem
auf meinen USB-Stick passen.
Naja wenn an unter MEPIS ein apt-get upgrade macht, dann sitzt man anschließend vor einem etwas unsauberen Debian, sprich der Kernel wird aktualisiert, die verwendeten angepaßten Kernelmodule aber nicht (weil es die im Debianpool z.T. nicht, oder nicht in der Form gibt). Aber genau dies Problem wird bei MEPIS und SphinxOS gerade angegangen. Man soll ja ein upgrade machen können ohne aber eben die MEPIS spezifischen Pakete überzubügeln (das sind eh nur eine Handvoll).
Es gibt aber auch einige, die ein upgrade gemacht haben, man muß eben nur ein zwei Sachen wieder abwählen.
b.
Kannst Du nicht die Prioritäten der Repositorys einstellen (pinning) oder
einfach die Paar Mepis Packete auf “hold” setzen?
Bei einer Debian-Distribution, auf der nicht “Sarge” steht, würde ich kein upgrade machen (es wird in den meisten READMEs davor gewarnt).
Was die Abhängigkeiten betrifft, so war Archlinux erheblich begnüglicher und hat hervorragend und schnell funktioniert.
Nehme als Testpaket immer eine Installation von “transcode” und schaue wie gut/schlecht diese installiert wird. Hatte selten so wenige Probleme.
Für Serversysteme gibt es für mich im Moment neben Sarge keine Alternative (vielleicht, wenn ich mich besser mit FreeBSD auskenne).
Die Live-CDs, die ich bis jetzt ausprobiert habe, haben mir als Rettungssystem genügt oder waren speziell auf ein Testen von Sicherheitskonzepten ausgelegt gewesen (das Problem Booten von USB-Sticks mal beiseite gelassen).
Upgrade geht mit Mepis 3.3 wohl weitgehend problemlos. Pinning ist immer etwas schwierig finde ich, aber die Pakete auf hold setzen, das sollte wohl klappen.
Mittlerweile kann man sich aber über die Aktualität der Mepis Kernel nicht mehr beschweren, wie ein Blick auf [1] zeigt … 2.6.11.6 ist nicht soo weit hinterher ;-) und die 3.3 hatte ja schon einen 2.6.10
Ich verstehe eh nicht wieso man immer den aktuellsten Kernel haben können sollen braucht (aua). Wenn alle Hardware geht … sooooo viele Linuxsysteme wurden durch die Sicherheitslöchlein im Kernel jedenfalls noch nicht kompromittiert, und wozu habe ich Guarddog ???
b.
Hallo,
habe seit knapp einer Woche die neue 9.3. Ich muss sagen, für meine Begriffe (und ich bin Linux-Anfänger!)sehr ansprechend, sehr einfach und auch die Hardwareerkennung ließ nix zu wünschen übrig! Alle Geräte (auch die, die unter 9.1 Probleme bereitet haben z.B.: ASUS A7V880 Board)wurden problemlos erkannt und installiert. Der einzige Wehrmutstropfen:
Mit neuem Kernel versprach man die Panne mit den Kobil-Kartenlesern zu bereinigen, denn unter 9.1 brauchte man noch einen Patch dafür! Allerdings funktioniert er auch unter 9.3 nicht. Dieser kann von der Software (moneyplex) nicht angesprochen werden. bisher gibt es wohl auch noch keine echte Lösung für dieses Problem, es sei denn ihr habt eine Lösung für mich!
Denn ohne den Kartenleser ist nix mit Homebanking!
MfG
Mario
hi,
prüfe mal im Verzeichnis /dev/usb/ die Datein ttyUSBx welche Berechtigungen da
sind.
bei mir z.b.
crw-rw—- 1 root uucp 188, 0 2004-10-02 10:38 ttyUSB0
Weiter prüf ob du in der Gruppe uucp bist, wenn die Dateien einer anderen
Gruppe gehören mußt du eben Mitglied dieser Gruppe sein.
Desweiteren prüf mit lsmod ob die Module geladen sind.
Bei mir z.B.
martin:~ # lsmod | grep -i kobil
kobil_sct 11908 0
usbserial 26856 1 kobil_sct
usbcore 106724 6 kobil_sct,usbserial,ehci_hcd,ohci_hcd
Was gibt “dmesg | grep -i kobil” aus?
Was gibt “lsusb” aus?
Du hast den USB-Kartenlesern, oder?
Wenn alles nichts bringt gib mal deine Mail-Adresse dann schicke ich dir mal
meine Treiber aus dem /home/user/moneyplex/ctapi Verzeichnis.
Martin
Hallo,
mit SuSE 9.3 habe ich auch nur Ärger! Erst nach der 3. kompletten Neuinstallation klappte der Aufruf von KDE über ‘startx’ – ich weiß allerdings nicht warum.
Jetzt ergibt sich wieder ein neues Problem (neben anderen): der Bildschirmschoner geht nach 10 Minuten an und kurz darauf geht das System in den ‘Power Save’-Modus. Bei der sofortiger Wiederaktivierung passiert nichts, laß’ ich aber etwa 5 Minuten vergehen, dann ist anschließend der Bildschirmausschnitt verkleinert; von 17 auf etwa 15 Zoll. Das geht erst wieder weg, wenn das ganze System neu gestartet wird. – Und bei SuSE gehört dies nicht zum Installationssupport.
Weiß vielleicht jemand wie man diesen ‘Power Save’-Modus deaktivieren kann? Mir ist es bisher nicht gelungen.
Antonia
hallo,
zum Eliminieren der Energiespar-Funktion bitte mal im Textmodus eingeben:
xset -dpms
zur Kontrolle: xset -q
( div. Parameter werden aufgelistet, auch DPMS )
wieder auf normal schalten:
xset +dpms
(bringt den Erfolg bei mir unter Suse 9.2. ich habe es aufrufbar unter einem Ikronen als Programmaufruf eingerichtet ( Programm-Ausfuehren..) Das geht hoffentlich auch unter Suse 9.3 . Das Suse 9.3 habe ich nach einer Reihe von Anlaeufen hier wieder geloescht und ich verwende weiterhin 9.2 . 9.3 ist hier unbrauchbar, haengt einfach fest und verursacht Frust ´ne masse !)
sonst ist auch noch unter SAX 2 Anzeige – Monitor – Eigenschaften – erweitert eine Möglichkeit DPMS inaktiv zu schalten !
mfg & viel Glueck !
Hans-Joachim