Ich benützte jede Suse-Version seit 8.2, aber mit 9.2 habe ich ziemlich lange Bootzeiten auf meinem Schlepptop.
Auf dem Dell Inspiron 8600 bootet Suse zuerst einmal 40 Sekunden lang die Hardwarerkennung usw. Netzwerkkarteninitialisierung geschieht nach ca. 40 Sekunden. Von da an innerhalb von 30 Sekunden Netzwerkkarte, Firewall, die wirklich benötigten Dienste. Und dann kommt KDE-Windowsmanager ungefähr 20 Sekunden lang. Und wenn Desktop sichtbar ist, vergehen noch 10 Sekunden = 90 Sekunden.
Version 9.0 und 9.1 benötigten auf gleichem Notebook (1 Jahr alt) nur 70 Sekunden. Ich habe den starken Eindruck, es hat mit der ersten Phase vom Bootvorgang zu tun.
Kann man über runlevel im expertenmodus oder im Skript alle Hardwareneuerkennung abschalten weil sich bei mir die Hardwarekonfiguration ja nicht ändert?
Hallo,
habe hier zwar kein Suse, aber wenn Dienste beim Start nicht anlaufen sollen, benenne ich diese im entsprechenden rcX.d Verzeichnis um. Gibt auch Konsolenprogramme und Frontends .
z.B. den Apache brauche ich auf dem NB nicht oft:
also ein “mv /etc/rc3.d/S91apache /etc/rc3.d/_S91apache” erfuellt den Zweck.
Musst fuer Suse den Pfad entsprechend anpassen.
Desweiteren solltest Du aber vorher schauen in welchem Runlevel das System ist. Sonst hat das keinen Effekt… ;)
Dafuer kannste den Befehl “runlevel” oder “who -r” verwenden.
wenn dort dann “N 5” steht, musst statt dem Verz. rc3.d das Verz. rc5.d geandert werden.
Die HW Erkennnung sollte als kudzu auftauchen, davor steht dann halt noch eine Nummer. z.B. S24kudzu
gruss,
Christian
Aua, ich wuerd da nicht von Hand im rc.d rumpfuschen. In 5 Monaten kann man sich da nicht mehr dran erinnern und hat keine Ahnung warum Sachen nicht so tun wie sie sollen.
Besser man wirft den yast an und disabled alle Prozesse die nicht laufen muessen mit dem Runleveleditor. Einfach mal schauen. Das sollte extrem viel Zeit einsparen.
lg, Daniel
p.s. der Runleveleditor tut ja im Prinzip nichts anderes als die Skripte umzubenennen, aber es ist halt nicht so gepfuscht ;)
Ich kenne das, Skript umbenennen und mit einer anderen Zahl, die wirksam auf die Reihenfolge der auszuführenden Skripts ist. Und auch den Runlevel-Editor.
BLOSS: Ich habe bereits sämtliche unnötige Dienste abgeschaltet. Und der lange Boot hat nicht mit den Diensten zu tun – sondern wie ich oben schrieb – mit der Hardwareerkennung. Ich lese auf dem Bildschirm lange Listen von USB-Gerät-1 und wie der Maustreiber heisst usw. Dann werden Kernel-Module geladen, dann eine Liste der abhängigen Geräte erstellt usw. Erst nach 40 Sekunden werden auch wirklich die im Runlevel erkennbaren Dienste aktiviert.
Meine Frage bezog sich auf den Runlevel-Editor im Suse-Yast, wo man im Expertenmodus ganz oben noch “Boot-…”-Skripte lesen kann. Welche dieser Boot-Skripte sind unnötig?
Für dich ist eigentlich nur eines relevant: hwscan muß in allen Runlevels abgeschaltet werden. Weiter siehe [1].
[1] https://www.linux-community.de/Neues/story?storyid=15456
Jetzt ohne hwscan läuft der Boot wie es eigentlich sollte! Besten Dank für deinen Tipp!