hallo an die Gemeinde,
im verg. halben Jahr habe ich viele Distros ausprobiert: Mint, SAM, PCLinuxOS, Sabayon usw.,
mein Linux-Herz aber ist hängengeblieben bei DreamLinux, es funktioniert einfach alles!
Trotzdem wollte ich als Zweit-OS ein rpm-basiertes haben, so kam ich zurück zu Suse.
Der Drucker wird erkannt und im YAST/Hardware-Modul eingetragen.
Alle Druck-Aufträge landen im Kjobviewer, mehr passiert nicht.
Jetzt gehe ich zu YAST/Hardware/Drucker und finde den Drucker eingetragen als hp:/usb/hp_LaserJet_1300?serial=usw usw.
Unter “Bearbeiten” findet sich die PPD-Datei HP LaserJet 1300 Foomatic/hpijs(recomm),
als Verbindung ist eingetragen All-in-One-Gerät von HP /usb/hp…siehe oben.
Jetzt schalte ich in Verbindung Bearbeiten den Druckertyp um von hplip-Backend auf USB-Drucker (so war es jahrelang), und siehe da, es kommt ein Testausdruck Hello World.
Aha, es geht, denkste, aus z.B. Kate heraus ist kein Druck möglich, die bleiben in der Warteschlange hängen.
Im K-Menü/System/Überwachung gibt es neuerdings einen HP-Gerätemanager.
Der ist ganz schlau und meldet, dass kein HP-Gerät gefunden wurde. Auch eine Geräte-Einrichtung, die normal durchläuft, bringt am Schluss die selbe Meldung.
Abhilfe ist nur möglich, in dem ich alles was HP und Drucker heisst entferne und komplett neu aufbaue. Dann aber auch nur so lange, wie der Drucker läuft, schalte ich ihn aus und wieder ein, herrscht wieder tote Hose und der Affentanz beginnt von vorn.
Ich vermute, da hat jemand etwas verschlimmbessert. Wer kann mir da weiterhelfen?
Danke
Werner
Um den Suse-Kennern Mut zu einer Hilfe zu geben: der Knackpunkt meiner Schwierigkeiten scheint auf der USB-Seite zu liegen.
Egal ob ich den HP über YAST einrichte oder aus KDE heraus, nach jedem Aus- und wieder Einschalten ist der Drucker abgemeldet und das Symbol mit einem roten * versehen.
Alle anderen USB-Geräte funktionieren problemlos, das Kabel zum Drucker kann es nicht sein, er macht ja Testdrucke.
Auch Kofler hat mir bisher nicht weitergeholfen, ich stehe auf dem Schlauch…
Manchmal macht auch das CUPS Probleme, wenn nicht die Paßworter eingerichtet wurden, von root und!! dem jeweiligen user (es geht nicht mit dem selben Paßwort, wie beim Terminal einloggen; Testseite bei yast ging, bei CUPS nicht). Anbei die entsprechenden Befehle. Im Browser kann der CUPS angesprochen werden. Bei der neuen Version wird allerdings erst spät nach Adminrechten gefragt (früher schon vor der ersten Maske “add printer”). Somit ist das nicht mehr so leicht festzustellen.
Im Terminal: lppasswd -g sys -a root lppasswd -g sys -a username Im Browser: http://localhost:631/Daher vermute ich, daß am CUPS auch gebastelt worden ist. Es könnte dann auch noch am graphischen yast2 liegen. Ich würde auch einmal den Drucker als root im Terminal mit dem GUI-losen yast installieren versuchen. Vielleicht wäre das eine mögliche Suchrichtung, die man noch abklopfen könnte. Falls Du eine Lösung findest, bitte nicht vergessen den Lösungsweg zu posten.
du triffst den Nagel auf den Kopf: Testseiten über YAST kommen, aus CUPS heraus nicht! und die aktuellen Passwörter werden abgewiesen.
Wenn ich die Zeit dazu habe, versuche ich mal deine Tipps umzusetzen, danke!
nach einem Wechsel zur 64bit-Version ist der Spuk vorbei, denn im online-update für die 64er war eine neue hplip dabei…
vor Wochen hatte ich mal eine Suse 10.3beta auf meiner Testplatte installiert, die habe ich gestern mal angeworfen, und siehe da, das gleiche Dilemma: Drucker wird erkannt, kann benutzt werden, nach jedem Ein/Ausschalten ist er wieder weg.
Das soll’s gewesen sein: NIE wieder Suse, andere können das besser!
Hm, ich hege die Vermutung, daß der Kernel 2.6.15-29 mit USB es sein könnte. Seit dem Update (hier Ubuntu) geht mein USB solange ich einen Stick nach dem anderen benutze. Wenn ich den gleichen Stick nochmal reinstecke, dann geht es nicht mehr (das wäre wie ein und ausschalten). Der Stick bleibt dunkel und lsusb zeigt auch nichts mehr. Andere Geräte am USB gehen auch nicht mehr (power anzeige an der webkam leuchtet). Modul modprobe -v -r usb_storage geht und läßt sich wieder starten. Bei usbcore geht es nicht.
modprobe -v -r usb_storage: rmmod /lib/modules/2.6.15-29-386/kernel/drivers/usb/storage/usb-storage.ko
modprobe -v -r usbcore: FATAL: Module usbcore is in use.
modprobe -v usb_storage: insmod /lib/modules/2.6.15-29-386/kernel/drivers/usb/storage/usb-storage.ko
rmmod -f usbcore: ERROR: Removing ‘usbcore’: Resource temporarily unavailable
Vielleicht ist einer so nett und posted, wie du das Modul “zwangsabschießen” kannst und mit einem Neustart des Modules geht es vielleicht.
Der usbcore läßt sich beenden nach Ausführen als root von: umount procbususb
mount procbususb /proc/bus/usb -t usbfs
modprobe usbcore
modprobe ohci_hcd
modprobe usb_storage
Nachdem nun alles beendet wurde, muß alles wieder gestartet werden. Dann geht es wieder. Für den Drucker müßte es noch ein anderes Modul/Prozess als usb_storage geben. Vielleicht weiß jemand, welches das ist. Dann könntest Du mit der Kette noch mal alles starten. Ich würde dieses in ein Script stecken (zwischen den befehlen mit sleep 3 ein pause setzen, sonst geht es nicht zuverlässig) und dies bei Bedarf ausführen. Das ist etwas unschön, aber bei einem der nächsten Kernel ist das Problem vielleicht wieder behoben.
hej Dieter,
danke für deine Hinweise, das Problemchen haben mehrere, siehe hier:
http://www.linux-club.de/ftopic86846.html
dort habe ich mich eigens deswegen registriert, um einen grösseren Kreis zu erreichen.
Meine bessere Hälfte und ich umgehen das einstweilen, in dem wir ausschliesslich DreamLinux benutzen.
Kernelupdate, das wird’s wohl richten….