ForumSuSE 10.0 bootet nicht von USB-SCSI
Gertrude Wieser – Dienstag, 29. November 2005 17:54 Uhr

hallo, wie mein nick sagt, bin ich absoluter neu-einsteiger mit linux. habe einen grundlagen-kurs besucht und dann eifrig geübt.
auf meinem alten pc ließ sich SuSE 10.0 problemlos im dual-boot mit winXP installieren.
natürlich sollte es danach auf meinen neuen rechner (winXP), den ich auch benutze. die installation auf die intere HD ging nicht, weil es nicht genügend freie partitionen gibt.
hab mir also eine externe platte gekauft:3,5” SCSI, 40 GB, USB 2,0-Gehäuse.
bei der installation wurden dort zwei partitionen angelegt
/dev/sdb1 439,2 MB SWAP
/dev/sdb2 37,9 GB für / mit ext3

beim booten von linux erscheint immer /dev/sdb1 not found und /dev/sdb2 not found

der boot-loader GRUB muss da auch irgendwo sein, oder? wenn ich nämlich die externe festplatte entferne, wird auch winXP nicht mehr gestartet: meldung: GRUB HArd Disk Error.

was fehlt hier??
ich hoffe, es kann mir jemand weiterhelfen. DANKE!
pc-dummy (gertrude)

2 Antworten
Gertrude Wieser – Mittwoch, 30. November 2005 07:44 Uhr

jetzt bin ich dank der community ein stückchen weiter: es ist wohl keine SCSI )HDS72804 OPLAT 20)sondern HDD, da linux USB Mass Storage Devices als SCSI erkennt…

Dieter Drewanz – Freitag, 02. Dezember 2005 20:36 Uhr

Aehnliches habe ich (bin gerade laenger im Ausland) demnaechst auch vor, dort gibt es das neue Linux magazine erst mit mindestens vier Wochen Verzoegerung im Buchladen und hab es daher noch nicht. Ich besorge mir ein externes Festplattengehaeuse und dann eine Festplatte, damit ich diese spaeter mit der aus dem Notebook vertauschen kann.
Beim Booten wird zum Beispiel reiserfs nur dann erkannt, wenn entsprechende initrd vorhanden ist. Es scheint dass fuer Grub die enstprechenden Programmteile zu dem Zeitpunkt nicht (oder nicht mehr) vorhanden sind um USB und die HD anzusprechen.
Als Umweg, wenn eine FAT16 oder FAT32 Partition auf der Hauptfestplatte vorhanden ist, wuerde ich es mal mit Loadlin versuchen. Du musst dann den Kernel auch dorthin kopieren, so 5 bis 10 MByte. Eine Beschreibung dazu gibt es von mir hier unter Tipp “Linux mit Loadlin”. Das ganze laesst sich auch auf einen USB Stick schieben. Der passende Treiber muss dann dort mit drauf sein und als einzubindendes Modul bei Loadlin angegeben werden. (Wenns klappt, kann die Loesung (Pfad wo auf der internen HD auf der FAT32 Partition, (oder Ext2/3) Grub ihn holen kann) in den Kernelaufruf bei Grub aufgenommen werden.)

Mein Notebook (ASUS 9200G) bootet das Dos von Win 98 vom USB Stick. Beim Zugriff ueber das Bios stellt dieses hier ein Schnittstelle zur Verfuegung, wie als waere eine etwas zu grosse Floppy oder zu grosses ZIP Laufwerk dran (nimmt dafuer die erste Partition her). Wenn sich das Betreibsssystem aus diesen Teil alles was es fuer den Zugriff braucht in den Speicher holt, bevor es sein eigenes Programm fur den Zugriff am Bios vorbei nutzt.

USB Boot geht ueber das Bios an die USB Disk
schnappt sich dort das erste programm um es in den speicher zu schieben. das muesste grub sein.

Linux verwendet eigenes Maschinenprogramm aum an die USB disk zu kommen.
somit duerfte grub nicht an den eigenen treiber mehr kommen.

bei loadlin wird erst mal alles was zum holen angegeben wurde geholt und dann geht es erst weiter.

[1] https://www.linux-community.de/Neues/story?storyid=16147
[2] http://www.geocities.com/dieterd2005/Linux/Linux_Start_Loadlin.htm

Dieter Drewanz – Freitag, 02. Dezember 2005 20:45 Uhr

Aehnliches habe ich (bin gerade laenger im Ausland) demnaechst auch vor, dort gibt es das neue Linux magazine erst mit mindestens vier Wochen Verzoegerung im Buchladen und hab es daher noch nicht. Ich besorge mir ein externes Festplattengehaeuse und dann eine Festplatte, damit ich diese spaeter mit der aus dem Notebook vertauschen kann.
Beim Booten wird zum Beispiel reiserfs nur dann erkannt, wenn entsprechende initrd vorhanden ist. Es scheint dass fuer Grub die enstprechenden Programmteile zu dem Zeitpunkt nicht (oder nicht mehr) vorhanden sind um USB und die HD anzusprechen.
Als Umweg, wenn eine FAT16 oder FAT32 Partition auf der Hauptfestplatte vorhanden ist, wuerde ich es mal mit Loadlin versuchen. Du musst dann den Kernel auch dorthin kopieren, so 5 bis 10 MByte. Eine Beschreibung dazu gibt es von mir hier unter Tipp “Linux mit Loadlin”. Das ganze laesst sich auch auf einen USB Stick schieben. Der passende Treiber muss dann dort mit drauf sein und als einzubindendes Modul bei Loadlin angegeben werden. (Wenns klappt, kann die Loesung (Pfad wo auf der internen HD auf der FAT32 Partition, (oder Ext2/3) Grub ihn holen kann) in den Kernelaufruf bei Grub aufgenommen werden.)

Mein Notebook (ASUS 9200G) bootet das Dos von Win 98 vom USB Stick. Beim Zugriff ueber das Bios stellt dieses hier ein Schnittstelle zur Verfuegung, wie als waere eine etwas zu grosse Floppy oder zu grosses ZIP Laufwerk dran (nimmt dafuer die erste Partition her). Wenn sich das Betreibsssystem aus diesen Teil alles was es fuer den Zugriff braucht in den Speicher holt, bevor es sein eigenes Programm fur den Zugriff am Bios vorbei nutzt.

USB Boot geht ueber das Bios an die USB Disk
schnappt sich dort das erste programm um es in den speicher zu schieben. das muesste grub sein.

Linux verwendet eigenes Maschinenprogramm aum an die USB disk zu kommen.
somit duerfte grub nicht an den eigenen treiber mehr kommen.

bei loadlin wird erst mal alles was zum holen angegeben wurde geholt und dann geht es erst weiter.

Ohne externe HD geht das win xp laden nicht, weil der MBR eintrag sagt, dass Grub von der externen HD zu starten sei. Du hattest Grub irgendwo auf deiner lokalen Platte in eine Partition legen sollen. Wenn die externe fehlt, geht halt eine der Bootoptionen nicht. Abhilfe, vorhandene Installtion reperarieren waehlen und Grub neu installieren (diesmal aber lokal).

[1] https://www.linux-community.de/Neues/story?storyid=16147
[2] http://www.geocities.com/dieterd2005/Linux/Linux_Start_Loadlin.htm

Ralf H. – Mittwoch, 14. Dezember 2005 17:16 Uhr

Hallo,

ich habe das selbe Problem wie anfangs beschrieben, kann aber mit der geposteten Antwort wenig anfangen… Also erklär ich mein Problem nochmal explizit:

Ich habe versucht SUSE Linux 10.0 auf meine externe Festplatte (SAMSUNG SP2514N HDD 250GB) zu installieren. Ich habe bereits auf meiner interner Festplatte Windows XP installiert.

Bei der Installation von Linux bekomme ich aber folgendes Problem: Die vorbereitenden Schritte der Installation (Sprache, Lizens, Systemanalyse, Zeitzone, Desktopwahl) verlaufen problemlos. Linux wird in Folge dessen auch installiert, bis zur Konfiguration des Systems komme ich dann aber nicht mehr, da Linux nach der Installation neu bootet und ich folgende Meldungen bekomme:

Waiting for device /dev/sda1 to appear…
… resume device /dev/sda1 not found (ignoring)
Loading reiserfs
Waiting for device dev2/sda2 to appear… not found
— exiting to /bin/sh

Bei den Installationseinstellungen habe ich folgende Partitionen erstellt:

– Partition /dev/sda1 (1011.8MB) für SWAP formatieren
– Partition /dev/sda2 (231.8) mit reiserfs formatieren

Nun meine Frage: Was kann ich machen dass Linux meine externe Festplatte erkennt? Mache ich bei der Partitionierung etwas falsch? Kann es an den Einstellungen/Anschlüssen der Festplatten liegen – primäre, sekundäre IDE?

Ralf H. – Mittwoch, 14. Dezember 2005 17:22 Uhr

kleiner Fehler bei den Partitionen…

– Partition /dev/sda1 (1011.8MB) für SWAP formatieren
– Partition /dev/sda2 (231.8GB) mit reiserfs formatieren

Dieter Drewanz – Donnerstag, 05. Januar 2006 16:51 Uhr

Anbei
1) Link einer Anleitung
2) Story im Forum zum aehnlichen Problem

[1] http://www.benusa.com/linux/boot.htm
[2] https://www.linux-community.de/Neues/story?storyid=18664