ForumPassworteingabe abschalten
Walter Unger – Montag, 14. März 2005 22:06 Uhr

Ich habe ein kleines Netzwerk mit SAMBA aufgebaut. Jetzt kommt aber immer wenn ich auf einen anderen Rechner zugreife der Autorisierungsdialg:
Bitte geben Sie Authentifizierungsdaten für:
SERVER 111.111.111.111 ein
Benutzername:…………..
Passwort:………………
Das möchte ich abschalten, ich möchte ohne Passwort- und Benutzernameneingabe auf den Rechner kommen. In welcher Datei finde ich die Einstellungen.

Danke schon mal

Walter

2 Antworten
Oliver Mayer – Dienstag, 15. März 2005 10:34 Uhr

Hallo Walter :)

Die Konfigurationseinstellungen des SAMBA-Server befinden sich üblicherweise in /etc/smb.conf, manchmal aber auch in /etc/samba/smb.conf

Damit die Pasworteingabe wegfällt, musst Du “security = share” setzen.
Standardmässig ist “security=user” gesetzt, deswegen dein Problem..

[1] Kurze Einführung in die smb.conf
[2] Ein Tool zur Konfiguration von Samba über eine Web-schnittstelle

[1] http://www.linuxkp.de/de/content.php?&content/server/samba.html
[2] http://www.pro-linux.de/work/server/samba_swat.html

Walter Unger – Dienstag, 15. März 2005 14:55 Uhr

Danke Oliver,
habe beim Notebook den Eintrag auf “share” gesetzt und beim Desktop war kein security Eintrag vorhanden. Habe einen reingeschrieben. Aber es hilft nix. Das Anmeldefenster kommt immer noch, lediglich das Passwort brauche ich nicht mehr eingeben. Ich hätte gern das Fenster auch weg. Kann man das machen?

Walter

Andreas Matthus – Dienstag, 15. März 2005 21:43 Uhr

Hallo Walter,

entweder bin ich im falschen Film oder ich habe die Sache noch nicht richtig verstanden:

Willst Du wirklich _linux_-PC mit samba verbinden? Das wäre sträflich. Dafür wäre shfs die richigte Wahl. Durch setzten der authorisierungs-Keys ist eine passwortlose Verbindung möglich.

Wenn hingegen Windows-PC auf eine Linux-Maschine zugreifen sollen ist samba die richtige Wahl. Dann muss auf der Sambaseite das gleiche Nutzername/Paßwortpaar vorhanden sein, unter dem auch die Windows-Anmeldung läuft. So kommt gar keine Nachfage wenn man eine solche Verbindung von Windows aus aufruft. Dabei spielt es keine Rolle, ob der Samba-Rechner mit
security=domain
security=ads
oder
security=server
eingerichtet ist. Keinesfalls sollte man die unsichere Variante
security=share verwenden!

mfg
Andreas

Walter Unger – Mittwoch, 16. März 2005 18:35 Uhr

Hi Andreas,

vielleicht liege ich ganz falsch, kenne mich ja nicht so gut aus -sonst würde ich auch nicht so dumm Fragen. Aber ich habe folgendes gemacht
Ich habe auf Rechner 1 Samba installiert. Auf jeden Rechner läuft Linux Suse 9.2 sowie Win-Xp.

1. Rechner 2. Rechner
Linux < -> Linux
Linux < - > Win-Xp
Win-Xp < - > Win-Xp
Win-Xp < - > Linux

Walter

Andreas Matthus – Mittwoch, 16. März 2005 20:57 Uhr

Hallo Walter,

das macht einiges klarer.
Also
für Fall 1 (linux-linux) nimm shfs.
Für Fall 2 + 4 nimm samba
Über Fall 3 muss hier nicht geredet werden.

Zu Fall 2 + 4 sollte die Lösung schon in meiner vorherigen Mail stehen.

Zu Fall 1 benötigt man:
A) shfs – siehe [1] und wenn man kein Paßwort eigeben will ist [2] eine Hilfe.

mfg
Andreas

[1] http://www.linuxnetmag.com/de/issue9/m9shfs1.html
[2] http://www.schlittermann.de/ssh

Walter Unger – Samstag, 19. März 2005 20:14 Uhr

OK Danke,

werde es mal ausprobieren. Melde mich wieder aber erst im Herbst.

Walter