ForumOS 11.1 64-bit Tonaussetzer mit C-Media CM6501
B. Örzel – Dienstag, 17. Februar 2009 17:47 Uhr

Hallo Forum,

habe in meinem PC einen Soundchip von C-Media CM6501, der unter opensuse 11.1 64-bit Tonaussetzer macht, egal ob Fernsehen, Radio oder Musik (letztere beide über Rhythmbox unter Gnome) und eben bei Videofilmen (vlc und Co).

Gibts dafür eine Lösung? Ich hab versucht, unter Yast bei Sound den -> Generic->USB-Audio-Treiber einzubinden, aber das hat nix gebracht. Sound ist zwar da, aber eben ständig unterbrochen durch Aussetzer. Beweg ich z.B. die Maus, setzt es aus usw., teils reproduzierbar, teils nicht.

Da ich auf guten Ton ohne Aussetzer dringendst angewiesen bin (Videobearbeitung), wäre ich für entsprechende Hilfe dankbar.

Danke und tschü,
börzel

1 Antwort
Marcel Hilzinger – Dienstag, 17. Februar 2009 17:56 Uhr

Ist das eine USB-Soundkarte? Wenn ja, eventuell über einen HUB?

B. Örzel – Dienstag, 17. Februar 2009 19:12 Uhr

Hallo Marcel,

danke für Deine Antwort und Frage.

Nee, das ist der Soundchip meines Mainboards, das ist ein Asrock ALiveDual-eSATA2.

Das Board hatte ich gekauft, weil das als einziges von den neueren Boards noch zwei IDE-Schnittstellen hat, denn ich seh net ein, meine beiden 250-er IDE-Platten wegzutun, und für SATA-Platten Geld auszugeben.

Grüsse,
börzel

B. Örzel – Dienstag, 17. Februar 2009 20:47 Uhr

Hi Marcel,

bin immer noch am Suchen und Grübeln wegen der Soundkarte bzw. dem CM 6501 Soundchip.

Mir geht folgendes im Kopf herum:

Unter Ubuntu8.10 lief der CM6501, unter Fedora10 auch, und unter opensuse 11.1 64 ja auch mit der Ausnahme, daß es halt Aussetzer gibt.

ABER: unter Ubuntu und Fedora hakte es bei der Videobearbeitung dahingehend, daß ich beim Schneiden mit avidemux (TV-Aufnahme, Werbung rausgeschnibbelt) und anschließendem Runterrechnen auf DVD5-Format ständig Tonverschiebung hatte, also die Schauspieler sprachen nicht lippensynchron, eine Tür fiel sichtbar zu, aber der Knall kommt 2 Sekunden später usw.

UND: sowohl bei Ubuntu, Fedora wie auch jetzt opensuse ist eines gemeinsam: Pulseaudio.

Nur mal so als Gedanke:

Liegts mit den Tonaussetzern unter opensuse 11.1 64 vielleicht gar nicht an opensuse selbst, sondern nur an Pulseaudio?

Und wenn ja, wie kriegt man Pulseaudio sauber ohne Flurschaden aus opensuse raus, und z.B. alsa rein?

Grüsse
börzel

B. Örzel – Dienstag, 17. Februar 2009 21:06 Uhr

Hallo Marcel,

so, hab das Problem gelöst, hab den gesamten Pulseaudiokram (bis auf libpulse0 wegen Kompatibilitätsproblemen, hätte zuviel andere Programme ebenfalls deinstalliert) deinstalliert und esound installiert, bzw. esound-utils, und seither laufen Radio und Musik über Rhythmbox ohne Aussetzer, und eben Fernsehschaun auch.

Pulseaudio erscheint mir daher sehr, sehr fragwürdig.

Ich werde sogleich einen TV-Mitschnitt bearbeiten und dann gugge mer mal, obs da noch Tonverschiebungen drin gibt. Bin gespannt.

Bis denne,
börzel

Marcel Hilzinger – Dienstag, 17. Februar 2009 21:51 Uhr

Ja, Pulseaudio ist nicht das Gelbe vom Ei. Aaron Seigo von KDE hat sich auch schon mal darüber beschwert.

Jürgen Niessen – Dienstag, 28. April 2009 17:59 Uhr

Hallo ich kann mich nur dieser Vorgehensweise anschließen Pulseaudio weg probleme weg :) Danke