ForumNetzwerkdrucker unter Linux installieren
Anonymous User – Donnerstag, 28. August 2003 12:37 Uhr

Hallo

ich habe auf meinem alten 266er Pentium ein SuSE 8.2 mit 2.4.20-4GB Kernel zu laufen und bekomme den Netzwerkdrucker (OKIPAGE 14ex) nicht zum laufen. Habe im Internet viele sehr komplizierte (und englische!!!) Anleitungen gefunden und es scheint Millionen verschiedener Möglichkeiten zu geben, um einen Netzwerkdrucker zu installieren. Verzeiht, falls das eine dumme Frage sein sollte. Ich bin halt noch neu auf dem Gebiet Linux. Hier noch ein paar Infos zu meinem System:

Pentium MMX 266 MHz
ca. 170MB RAM (hab die genaue Zahl nicht im Kopf)

Netzwerkkarten:
===============
Aironet Wireless PC4800 als eth0
Realtek TR8139 als eth1
Olicom OC.3139/3140 Rapid Fire Token Ring Adapter als tr0

Die Kommunikation zum Print-Server (hängt über Token Ring an einem Win2000 PC mit WLAN Karte) besteht über die WLAN-Karte
Ich freue mich über alles brauchbare zu diesem Thema.
Danke.

2 Antworten
René Podlogar – Donnerstag, 28. August 2003 13:12 Uhr

>>>und es scheint Millionen verschiedener Möglichkeiten …

[1] http://www.cups.org/
[2] http://www.easysw.com/

Gast – Donnerstag, 28. August 2003 13:33 Uhr

Erstmal danke für deine Reaktion. Der Drucker (oder besser der Printserver -ExtendNetDx ESI-2851) ist per TCP/IP erreichbar. Die Windows Rechner können auch alle drucken. Bis jetzt konnte ich dir folgen. Was aber ist spoolen? Herr, vergib meine Unwissenheit!

René Podlogar – Donnerstag, 28. August 2003 14:38 Uhr

>>> Was aber ist spoolen?

Maik Danstedt – Donnerstag, 28. August 2003 14:38 Uhr

Hi Robert,

mal zusammen gefasst:
Der Drucker hängt an einem Linux-Rechner welcher per TR mit einem Windows Rechner verbunden ist, welcher vom restlichen Netz per WLAN angesprochen werden kann. Die Verbindung zum Drucker geht also über WLAN zum Windows PC, dann per TR zum Linux-Rechner und dann zum Drucker.

Fangen wir mal vorne an… Kannst Du vom Linux Rechner aus lokal auf dem OKI drucken? Falls ja welches Drucksystem benutzt Du (z.B. LPR-NG oder CUPS)? Darauf aufbauend kann man dann den Drucker im Netzwerk freigeben. Wenn Windows Clients darauf zugreifen sollen muß z.B. Samba eingerichtet werden und eine Druckerfreigabe erstellt werden.

Vielleicht hilft das ja schon ein wenig weiter…

Maik

Gast – Donnerstag, 28. August 2003 14:50 Uhr

Hallo Maik.
Also pass auf: Hier eine kleine Netzbeschreibung:
Mein Rechner ist der einzige Linux Rechner im Netz. Alle anderen sind entweder Win2000 oder WinXP. Die Win Rechner sind alle über Token Ring verbunden, wie auch der Print Server. Der XP-Rechner hat den Access Point und ist über WLAN mit meinem verbunden. Der Druckauftrag wird also in Linux erstellt, über WLAN an den XP-Rechner weitergeleitet und von da aus über Token Ring zum Print Server.
Hab mich vielleicht etwas komisch ausgedrückt. Passiert. :-)

Robert

Gast – Donnerstag, 28. August 2003 14:52 Uhr

Ich versuch mal, was damit anzufangen. Erstmal vielen Dank. Ich sage dann morgen bescheid, ob ich etwas weiter bin.

Robert

René Podlogar – Donnerstag, 28. August 2003 16:19 Uhr

Ich glaube das Verständnisproblem liegt hier: “an den XP-Rechner weitergeleitet und von da”.

Es geht nicht daraus hervor, auf welchem OSI-Layer wir uns an dieser Stelle befinden. Ist der Windowsrechner eine Bridge zwischen TokenRing und Wlan, oder ein Router mit briging-Funktionalität, oder gar ein Application-Layer-Gateway?

Also entweder spreche ich “direkt” mit dem Drucker (TCP lp), oder der Windowsrechner Spoolt den Job für mich und ich spreche “direkt” mit dem Windowsrechner.

Also zum Beispiel den Druckjob über IPP, lp oder SMB-Print auf dem Windows abladen, und der druckt dann für mich den Job auf dem Drucker.

Das ist halt nicht so ganz klar, was du da vorhast…

Christoph – Donnerstag, 28. August 2003 16:33 Uhr

hallo robert

vielleicht ist das, was du suchst
habe einmal beschrieben:

https://www.linux-community.de/Neues/story?storyid=8734

habe ähnliche topologie, aber ohne WLAN
printer steht bei mir auch im token ring netz

hoffe, aber dass du von deiner linux kiste den printer direkt anpingen kannst.

gruss und lass es wissen
christoph

Maik Danstedt – Donnerstag, 28. August 2003 20:31 Uhr

Ach so… Du willst von Linux aus auf einen Drucker im Netzwerk zugreifen!

Ok, wie die anderen schon mal fragten kommt es jetzt darauf an, wie der Drucker
im Netzwerk kommuniziert. Wenn es eine einfache Windows-Freigabe ist, brauchst
Du auf jeden Fall Samba. Ich empfehle Dir auch, wie auch die meisten anderen die
Installation von CUPS auf dem Linux-Rechner. Wenn Du KDE benutzt, dann ist der
Drucker-Einrichtungsassistent dort sehr zu empfehlen, aber ansonsten ist auch
das Webfrontend von CUPS gut zu bedienen.

Es gibt eigentlich keinen besonderen Trick ausser dass Du natürlich wissen solltest
ob der Drucker über eine (Windows-)Netzwerkwerkfreigabe zu erreichen ist, über
eine IP-Adresse + Port oder über eine URL und dies dann natürlich entsprechend
eintragen.

Die Frage nach dem Spooler muß Dich als Client nicht großartig kümmern, dafür hat
hoffentlich der Netzwerkadmin gut gesorgt :-)

regards,
MaDMaik

Gast – Freitag, 29. August 2003 12:00 Uhr

Hallo Leute.
Erstmal Vielen Dank für die zahlreichen Tips. Bin leider noch nicht dazu gekommen, alles auszuprobieren, werde es aber gleich mal tun. Glaube aber nicht, dass ich es diese Woche noch schaffe, da ich nachher gleich Feierabend habe und ich erst Montag weitermachen kann. Bis dahin werde ich mir die Zeit nehmen, um das alles ertmal zu verdauen. Ich bin noch nicht so sattelfest im Umgang mit Linux, aber ich denke mal, dass mir das schon weiterhelfen wird. Vielen Dank. Bis Montag, wenn ihr wollt/könnt.

Robert

Gast – Montag, 01. September 2003 10:45 Uhr

Hallo Leute.
Danke nochmal für Alles.
Hab das mit dem Drucker in Griff gekriegt. Ohne eure Hilfe hätte ich das nicht geschafft. Vielen Dank. Find ich toll, dass man sich hier auch um die Leute kümmert, die noch nicht so viel Plan von Linux haben. Ich werde die Seite weiterempfehlen.

Euer Robert

Maik Danstedt – Montag, 01. September 2003 10:49 Uhr

Hi Robert,

jetzt wäre es noch interessant zu erfahren, wie Du Dein Problem gelöst hast.

Grüße,
MaDMaik