ich will auf einer neuen FP mehrere (3) WINDOWse, SUSE 11.3 und KUBUNTU einrichten. das 3. WINDOWs soll ein 64er werden, mal zum testen und genauso das 2.te LINUX (KUBUNTU) auch mal zum reinschnuppern gedacht sind.
Nun zur Frage:
Kann ich von SUSE und Kubuntu das gleiche HOME-Verzeichnis nutzen oder solte ich solche Gedanken lieber verwerfen ?!
Wenn du bei beiden Systemen darauf achtest das die UID und GUID gleich sind, sollte es funktionieren.
Gruss Holger
Ich würde davon eher abraten.
Wenn zwei Linuxe dieselbe Partition nach /home gemounted haben müsstest Du sicherstellen, dass nicht ein und derselbe Benutzer auf beiden Systemen existiert. Oder gleichnamige Benutzer zumindest auf unterschiedliche Ordner in /home zugreifen lassen.
Wenn z.B. zweimal der Benutzer Hugo angelegt ist, greift er standardmäßig auf /home/Hugo zu. Da hier aber auch Konfigurationsdateien abgelegt werden, richtest Du im günstigsten Fall eine Müllkippe an. Weniger günstig sind widersprüchliche Einträge.
das war eigentlich mein Gedanke, daß ich von beiden Systemen die selben Daten nutzen kann – läuft beides unter KDE dachte ich mir.
danke für den Tip und die Warnung – werde ich beherzigen und beides voneinander trennen.
>> danke für den Tip und die Warnung – werde ich beherzigen und beides voneinander trennen.
Falls es Dir um einen einheitlichen Zugriff auf Nutzdaten geht – ich mache das bei mir folgendermaßen:
Eine Partion anlegen, die sinngemäß “Gemeinsame Daten” heißt, hier Ordner für Bilder, Briefe, Downloads, Projekte, Musik etc. anlegen. Diese Partion unter den diversen Linuxen standardmäßig mounten lassen.
Und wenn gewünscht im Heimatverzeichnis des Benutzers (symbolische) Links auf die benötigten Verzeichnisse anlegen.
Hallo,
ich halte die Home-Verzeichnisse mehrerer Linuxe generell getrennt, das ist einfach entspannter; man weiß nie, wie unterschiedliche Programmversionen mit ihren Einstellungsdaten umgehen.
Aus Komfortgründen lege ich allerdings die Einstellungen für einige zentrale Programme, wie Email, in ein Verzeichnis, auf das alle Distributionen Zugriff haben (bei mir z.B. /mnt/share/etc).
Dorthin schiebe ich .mozilla, .thunderbird, .medit und ein paar andere Einstellungen, und lege von jedem home einen Link dorthin an. Diese Programme nutzen dann auf allen Distris gemeinsame Einstellungen, und der Rest bleibt hübsch getrennt. Das funktioniert auch, wenn die UIDs und GIDs nicht übereinstimmen (allerdings müssen natürlich alle beteiligten User Lese- und Schreibrechte haben).
Gelegentlich kommt es zwar zu Konflikten bei Versionswechseln, aber da sich die beteiligten Programe in Grenzen halten, ist das in der Regel schnell wieder gradegezogen :-) .
Der Mozilla-Clan ist leider etwas schwerer zu bändigen, da er unterhalb von .thunderbird bezw. .firefox nochmal ein individuelles Profilverzeichnis anlegt, das bei jeder Distri unterschiedlich ist. Einfaches Verlinken von .thunderbird führt also nur zu einem weiteren Profilverzeichnis unter /mnt/share/etc/.thunderbird, nicht zum gemeinsamen Nutzen des selben Profils. Dafür muss man zusätzlich die Profilnamen vereinheitlichen. Hab leider grade mein System nicht griffbereit; wenn Du nicht weiterkommst, frag nochmal nach.
Gruß
Ugglan
Ich halte es, wie hier schon beschrieben, mit mehreren Verzeichnissen auf zwei Platten: /home und der Rest (von /boot bis /var) sind bei mir auf je einer eigenen Platte. Auf der Platte mit den /home-Verzeichnissen ist ein Vz. /Daten mit diversen Unterordnern. Zu diesen Unterordnern (Dokumente Downloads, Multimedia etc.) kann ich dann Softlinks legen. Das ist auch Anfängertauglich.. Und auf der Programmplatte bekommt dann jede Distri ihre eigene Parttition. Die Nutzernamen werden dann leicht variiert und so bleiben die Konfigurationsverzeichnisse getrennt und mir bleibt erspart daß andere Distris darin rumfuhrwerken können. UID und GID sind zwar nicht immer gleich, aber ich achte drauf, daß der aktuelle Benutzer immer zu Gruppe “users” gehört und die Daten auch für “users” veränderbar sind. Das reicht.
Für die gemeinsame Nutzung der Daten mit Win solltest Du allerdings ext4 vermeiden, da fehlen selbst Leseprogramme bzw. Treiber. Oder Du mußt eine NTFS-Partition zum Datenaustausch anlegen.
Gruß
Lemi
da ich nicht weiß was UID und GUID sind lasse ich es wohl besser
Wie wäre es sich Basiswissen anzueignen anstatt “da ich nicht weiss”?
Google “linux uid”
http://www.selflinux.org/selflinux/html/nutzer_unter_linux02.html
Aber Nein, man will ja nichts lernen oder verstehen, Hauptsache der Schwanzlängenvergleich “Wer kann mehr Systeme auf seine Platte klopfen” sieht gut aus
wie ich es selber denk und tue, so trau ich es andern zu.!
trotzdem danke für den tip.
es gibt fast nur doc´s für anfänger und profis
für die leute dazwischen, die sich mit alltäglichen problemen der nutzung konfrontiert sehen, sieht es leider eher mau aus – so meine erfahrung. meist wird auch nur beschrieben, was für tolle sachen machbar sind, aber beim konkreten wie, schaut man in die röhre.
warum muß jeder immer alles selber neu erfinden ?
positiv-beispiel taschenrechner:
einige wenige haben ihn entwickelt
millionen menschen nutzen ihn
Was brauchst du denn für grossartige Anleitungen um mit “uid” und “gid” was anzufangen und an einem Testordner mit chown/chgrp/chmod rumzuspielen?
Sorry aber wenn du sagst “Nachdem ich nicht weiss was uid und gid sind” wären die Anleitungen “bltuiger Anfänger” genau die richtigen, normalerweise braucht man 2 Stunden um das prinzipiell zu verstehen und damit umgehen zu können