Hallo zusammen,
Ich hab ein Firmennotebook bekommen mit WinXP *würg* und darf leider kein Linux drauf installieren. Hab mir jetzt überlegt, dass man ja eigtl. auch auf nem USB-Device (Festplatte oder Stick) ein Linux installieren könnte und davon dann bootet. Kennt sich jemand evtl. damit aus bzw. hat das schon mal gemacht?
Es handelt sich um ein Lifebook E4010, welches anscheinend von USB booten kann (hab mal nen Stick rangehangen und im BIOS rumgespielt, dann hat er beim Booten gesagt, das er kein Betriebssystem findet –> scheint also zu funzen, da ja noch keins auf dem Stick drauf ist). Als Linux wär mir Debian Woody am Liebsten, wenns denn klappt :-)
Also, vielleicht hat das ja schon mal wer gemacht oder weiss ein nettes Tutorial :-)
Danke!
S.L.
Oh, das ist ein sehr interessantes Thema!
Ich habe auch so ein Stick bei mit im Einsatz.
Ist nicht wirklich easy das System aufzubauen, aber es geht.
Gute Adressen:
[1]
[2]
Bei mir bootet das BIOS nicht vom Stick. Es bootet zuerst von der Floppy und
anschliessend wird der Stick angesprochen und das System kommt von Stick hoch.
Viel Glück und Geduld beim Experimentieren.
Benjamin
[1] [1]http://spblinux.ch.vu/
[2] [2]http://rz-obrian.rz.uni-karlsruhe.de/knoppix-usb/index.html
Wie cool, die Idee hatte ich auch kürzlich [1] und ein sehr netter und überaus kompetenter Mensch riet mir es mal mit der Knoppix-CD zu versuchen, die, das ist jetzt der Clou, auch einen USB Stick als /home akzeptiert. Weiterhin kann man seine Settings darauf ablegen, sodaß man nach dem booten nicht immer wieder alles neu konfigurieren muß.
ABER ein komplettes Wunschsystem auf dem Stick wäre auch mir eigentlich lieber (man braucht dann halt noch eine Boot-CD, da viele Notebooks schon gar kein Floppy mehr haben). Wenn Du weitergekommen bist damit (oder ich weiterkomme) dann poste (ich) es hier.
BEnjamin
[1] https://www.linux-community.de/Neues/story?storyid=10178&commentid=36400&order=location#36400
Hallo,
ich habe mir vor kurzen einen Notebook (für unseren LUG-VS.de Stammtisch) ausgeliehen. Da ich aber auf einen ausgeliehenen Notebook keine Software aufspielen wollte, habe ich einfach Knoppix (damals noch Version 3.2 auf CD sowie versuchsweise auf DVD (Linuxtag 2003 Edition)) gebootet. Mein /home und die Config habe ich auf einen 32 MB USB-Stick gespeichert. Das echt super funktioniert – sogar im Heimnetz via DHCP. Einziger wermutstropfen ist dabei das man beim Booten jedesmal parameter eingeben muß (knoppix myconf=scan home=scan). Dann kann man sogar Dokumente mit OpenOffice unter KDE einigermaßen flüssig bearbeiten. Bei wiederholter Verwendung kann man sich ja ein personalisiertes Knoppix auf CD brennen, welches die bootparameter überflüssig macht bzw. andere Pakete einrichten.
Ciao
Ulf
Ich bin beeindruckt worauf man so kommen kann! Die Idee ist echt ziemlich gut!
So ein USB-Stick macht mMn aber nur wirklich Sinn, wenn das gespeicherte Linux über eine sehr gute Hardware Erkennung verfügt(siehe Knoppix). Sonst müsste mann sich ja für jeden Comp. eine neue Version auf den Stick spielen.
Nun liegt die Problematik aber im Speicherplatz. Ein Linux min GUI, also KDE, Gnome oä, verbraucht dann schon etwas Platz. Mit HW-Erkennung, Netzwerkkompatibilitäten zu Mac und Windows (Sollten schon drinn sein, da mann ja nicht weiß, was man so braucht in fremden Netzwerken) und dann auch noch so weitere Tools zum proggen und so. Naja ich würde vermuten dass es da mit 512 MB recht knapp wird. Wenn dann auch noch das /home Verzeichniss was fassen soll…
Ich bin gespannt auf eure Lösungen, denn so ein System würde mich just an der Freud auch interessieren. Wenn denn diese Sticks noch ein bissel billiger werden^^
Roland Schwemmer
Wenn ich Zeit und einen USB-Stick haette wuerde ich mir vielleicht mal Morphix anschauen: das ist Knoppix in modular. Das Basis-System mit X hat 58MB als Download. Was auf dem Image landet wird auch wieder komprimiert, sollte also hoffentlich nicht wesentlich groesser als der Download selbst sein… da sollte man schon einige coole Applikationen mit auf den Stick bekommen.
Passt aber auf, das Ihr noch ein wenig Platz fuer’s Homedir lasst;-)
Ich hät da ne Idee.
Du wirst sicherlich nen Rechner mit Linux haben?
So les doch einfach mit dem Befehl ‘dd’ das ganze Linux auf ne Imagedatei (wird
groß) und dann schreibs auf dem Stick. Alternativ könntest du versuchen von der
KNOPPIX CD das ganze zu lesen. Und nun kannst du folgendes versuchen
a) Den Stick einzulegen (notfalls im BIOS aktivieren) oder falls es nicht
klappt
b) mit ‘dd bs=512 count=1 if=/Eingangs/Device of=bootsektor.lin’ und den dann
in den NT-Bootmanager eintragen (C:oot.ini), mal sehen ob das funzt
Good Luck
pierro
Es gibt einen Australier, der sich damit beschäftigt. Die Distri heisst Puppy Linux.
Bei Debian fällt mir Bonzai-Linux ein. Vielleicht kommt man mit 256MB aus.
Außerdem gibts Damn Small Linux. Das ist ein Live-CD-Projekt mit einem Debian mit 50MB Speicherbedarf. Ideal für ein Stick-Projekt!
[1] http://www.goosee.com/puppy/
[2] http://Bei Debian fällt mir Bonzai-Linux ein. Vielleicht kommt man mit 256MB aus.
[3] http://gnulinux.de
[4] http://developer.berlios.de/project/showfiles.php?group_id=825
[5] http://download.berlios.de/bonzai/install_de.pdf
[6] http://www.damnsmalllinux.org/
Der Link[2] ist vielleicht link aber kein wirklicher Link :-)
Endlich gefunden!!! Hier [1] findest Du einen ganzen HAUFEN an Knoppix-Derivaten, die u.U. für den Zweck geeignet sind, oder aber schon maßgeschneidert sind.
BEnjamin
[1] http://www.knoppix.net/docs/index.php/KnoppixCustomizations
Erst mal DANKE für die vielen Antworten :-) Ich habs tatsächlich hin gekriegt :-) Ich hab die Anleitung von [1] mit dem dazugehörenden Linux damnsmalllinux verwendet und es funktioniert. Komischerweise nicht auf Anhieb, aber nach mehrfachen Testen hats geklappt. Als Tip kann ich sagen, verwendet die fertigen Pakete von der Seite. Als ich alleine per Hand versucht hab (miniroot.gz entpacken, mounten …) gabs Probleme, wieso auch immer! Achso, und zum Notebook noch was (falls jemand das gleiche verwenden will): Im BIOS taucht nix von USB unter Boot-Device auf!! Ich hab es so gelöst, das man unter dem Punkt USB die SCSI-Unterstützung aktiviert. Dann muss bei Boot-Priority der Punkt “Festplatte” aufgeklappt (mit Return) werden und das nicht erkannte Device an Position 1 gesetzt werden. Erst dann hat er von USB gebootet!!! Als nächstes werd ich mir jetzt aber mal versuchen ein eigenes Linux zusammenbasteln :-) Nochmal vielen Dank an alle :-)
[1] [1] http://rz-obrian.rz.uni-karlsruhe.de/knoppix-usb/knoppix-usb.html