Wir haben auf der Suche nach einem Bibliotheksprogramm für unsere Kliniksbibliothek mit etwa 4000 Büchern und Zeitschriften “Koha” [1] aus Neuseeland für uns entdeckt: Es steht unter der GPL und einige Bibliotheken [2] nutzen Koha wohl erfolgreich und zufrieden.
Bei uns läuft Koha 2.2.0 auf Debian Sarge mit apache als Webserver und Mysql (Version 14.7 Distribution 4.1.15) stabil und zeigt einen mächtigen Funktionsumfang! Leider gibt es einen Wehrmutstropfen: Die automatische Kontaktaufnahme (und nachfolgender automatischer Übernahme des kompletten Datensatzes!) zu einem öffentlichen Bibliotheksserver nach Eingabe der ISBN will einfach nicht funktionieren. Dies wird in den verschiedenen Kohaforen [3] auch (kontrovers) diskutiert und die beschriebenen “Anfängerfehler” (daemon nicht gestartet, ISBN mit Bindestrich eingegeben etc) haben wir bei uns nicht gefunden.
Zum einen möchte ich mit diesem Artikel auf eine echte Perle des open source Gedankens aufmerksam machen, zum anderen suche ich natürlich Anwender von Koha im deutschsprachigen Raum, um ggf. unseren Fehler zu finden. Ansonsten hoffen wir auf das angekündigte nächste Release von Koha in “wenigen Wochen”.
Freundliche Grüße!
Patrick
[1] http://www.koha.org
[2] http://www.koha.org/showcase/opacs.html
[3] http://news.gmane.org/gmane.comp.misc.koha
Hallo,
danke für Deine Info, habe ich noch nicht gekannt. Aber es gibt noch eine Alternative zu diesem Programm (nur der Vollständigkeit halber). Es handelt sich um das KDE Programm tellico [1] (früher Bookcase). Es gab im LinuxUser auch Artikel dazu ([2] und [3]). Ich benutze das Programm jetzt schon sehr lange und bin eigentlich sehr zu Frieden.
Ciao
Ulf
[1] http://www.periapsis.org/tellico/
[2] http://www.linux-user.de/ausgabe/2006/06/057-tellico/index.html
[3] http://www.linux-user.de/ausgabe/2003/03/044-korner/