Ein Bekannter von mir hat ein Problem mit dem Schreibzugriff von Suse Linux 10.0
auf Windows XP. Das Lesen klappt einwandfrei von der Windows Partition. Jetzt
ist die Frage, wie ich das hinkriege mit dem Schreiben auf Windows XP. Ich
bedanke mich schon jetzt für Eure Antwort.
Systeminfo:
– SuseLinux 10.0
Hallo Sven,
so weit ich bescheid weiß, verwendet XP doch auch NTFS, genau wie Win2K.
Der Standard Linux NTFS-Treiber bietet nur Read-only Zugriff.
For einigen Wochen, vieleicht sogar Monaten, habe ich in einem Beitrag
gelesen, dass es zwar Varianten des Treibers gibt, die auch schreiben können, jedoch sind sie experimentell und nicht für den produktiven Einsatz gedacht.
Eine weitere Möglichkeit besteht darin, eine FAT32-Partition anzulegen. Diese kannst Du sowohl von XP als auch von Linux Lesen und beschreiben.
Da Du aber vermutlich nicht auf FAT32 umsteigen willst (verständlicherweise),
empfehle ich Dir, mal Herrn Google zu fragen.
Gruß
Umberto
Hi Sven,
hier eine aktuelle Info zu Deinem Problem:
http://www.pro-linux.de/news/2007/10868.html
Gruß
Umberto
Hallo,
versuch mal das Programm [1] zu installieren. Es ermöglicht Dir den direkten Schreibzugriff auf NTFS unter Linux. Ist ganz neu.
Gruß
Michael
[1] [1] http://www.ntfs-3g.org/
NTFS-3g funktioniert hervorragend unter Debian (Etch). Ich habe Version 0.0.0-20061031-6 installiert.
Ich lasse eine externe Festplatte, die mit (xp-)ntfs formatiert ist, automatisch jeden morgen von einen Script mounten, schiebe ein backup mit rsync darauf und wieder umount. Läuft seit 6 Wochen ohne Probleme. Es sind übliche Office-Daten (doc,xls) die von den clients auf dem Samba-Share abgelegt werden. Die ntfs-berechtigungen bleiben (wenn ich mich recht erinnere) nicht wie im produktiven Datenbestand erhalten – besser nach test den Zugriff prüfen. Allerdings kann man ntfs-3g und rsync verschiedene Parameter zu den Berechtigungen mitgeben. Ich habe keine Pramter bei ntfs-3g mitgegeben und die Berechtigungen der Backup-Daten auf der externen ntfs-Festplatte sind für meine Sache brauchbar.
Unter Debian (und unter Fedora Core 6) werden die Pakete ntfs-3g und fuser installiert, danach kann man mit
ntfs-3g /dev/platte /mnt
die ntfs-Partition einfach einbinden. umount wie umount.
Für dauerhaften Zugriff ist m.W. auch ein Eintrag in der fstab möglich.
gruss
m.