Seit ich ein Update von Suse OSS 10.0 auf 10.2 vorgenommen habe (mit Hilfe der DVD aus Linux-User Heft 2/2007), habe ich keinen Schreibzugriff auf meine externe Festplatte und meinem USB-Stick mehr. Beide tragen ein vfat-System, beide werden erkannt und eingebunden, als user wird wie vorher mein Benutzername, als Gruppe aber root eingetragen (vorher: users). Ich kann die Zugriffsrechte für das gesamte Medium ebenso wenig ändern wie die Rechte für einzelne Dateien, weder als gewöhnlicher Benutzer noch als root. In der /etc/fstab gibt es für sda (wie vorher) keinen Eintrag. Der Versuch, hier einen einzufügen, brachte auch nichts. Ich habe auch versucht, den USB-Stick neu zu mounten (mount -rw /dev/sda1 /usb, Tipp von https://www.linux-community.de/Neues/story?storyid=15148). Aber auch hier habe ich nur Lesezugriff. Woran kann das liegen?
Hallo Carsten,
ich gehe davon aus das du die Sticks vorher unter Windows betrieben
hast. Das gleiche Problem trat gestern bei mir auch auf.
Da ich keine wichtigen Daten auf dem Stick hatte habe ich ihn
kurzer Hand mit einem ext2 Dateisystem bespielt, von da an machte
es keine Probleme mehr.
Als Ursache dafür kann man wohl das Windows Dateimanagement
verantwortlich machen. Wenn ein ext. Dateisystem nicht ordentlich
ausgehängt wurde (unter Windows) kann es unter Linux nicht zum
schreiben eingehängt werden.
Falls ich schwachsinn erzählt habe, soll mich bitte jemand
korrigieren.
Gruss Jörg
Hallo Carsten,
mal ein Schuß ins Blaue:
Kommentiere in /etc/fstab mal, falls vorhanden, den Eintrag zu usbfs aus.
Du kannst auch versuchen, die Option devmode=0666 zu usbfs hinzuzufügen.
Das automatische Einhängen von usbfs verursachte bei mir unter Debian Etch
ähnlich komische Verhaltensweisen von USB und war auch ein Überbleibsel von
Suse 10.0/10.1.
mfg
morjak
Hallo Jörg,
ich habe keine Ahnung, ob das Schwachsinn ist. Die Frage ist nur: Wenn Du Recht hast, warum werden dann vfat-Festplattenpartitionen problemlos eingebunden, und vor allem: warum klappte es unter Suse 10.0?
Hallo Carsten,
prüfe mal was “mount” ausgibt. Bei mir “/dev/sda1 on /media/DD_USB512 type subfs (rw,nosuid,nodev,sync,fs=floppyfss,procuid)”. Ebenfalls müssen mit chown die Einhängerverzeichnisse die gesetzten Atribute haben. Wenn alles nicht hilft, dann ein weiters Verzeichnis erstellen und dort zusätzlich mounten. Änderm von mounten geht z.B. mit “mount /dev/sda1 /media/test1 -o remount,rw”. Ich muß die Einstellungen auch ändern, wenn ich Shellskripte “./myshellscript.sh” vom USB LW laufen lassen will. Hoffe das hilft Dir ein wenig weiter.
Hallo Dieter, hallo Rico, und hallo auch allen anderen,
ich bitte um Entschuldigung, dass ich mich erst heute wieder melde, ich hatte ein bisschen viel um die Ohren die letzten Tage.
@Dieter: ‘mount ergibt bei mir folgendes:
/dev/sda1 on /media/disk type vfat (rw,nosuid,nodev,noatime,uid=1000,utf8,shortname=lower)
Demnach sollte ich eigentlich Schreibrechte haben.
@Rico: Der Eintrag ist vorhanden, sieht so aus:
usbfs /proc/bus/usb usbfs noauto 0 0
auskommentieren ändert nichts. An welcher Stelle muss “devmode=0666” stehen?
Kann es sein, dass das Problem gar nicht auftritt, wenn man nicht auf OSS 10.2 aktualisiert, sondern neu installiert?
Die Option devmode=0666 muss direkt hinter noauto, durch ein Komma getrennt, stehen. Ich möchte aber anmerken, dass ich kein (Open)Suse benutze. Die Option gibt es aber auch in KNOPPIX 5.1.1 (automatisch, ich habe nichts geändert).