Auf meinem Netbook habe ich SUSE 11.1 installiert und bekomme bei der Verbindung mit den Internet die o.g. Nachricht “Kein Nameserver in /etc/resolv.conf”. Stimmt, dort ist alles auskommentiert, nur ist das bei meiner 10.2 auf einem anderen Rechner genauso, dort aber funktioniert das Internet.
Im Netz habe ich Lösungen durch Einfügen einer Nameserverangabe in der genannten Datei gefunden, ich möchte aber dennoch wissen, wieso die gleichen Dateien verschiedene Ergebnisse bringen. Auf beiden Maschinen ist DHCP aktiviert.
Je nachdem, ob du den Networkmanager oder ifup nutzt, kann das verschiedene Gründe haben. Es gibt eine Zeile in der resolv.conf. Wenn du die löscht, dann ändert der Networkmanager/YaST nichts mehr an den Einstellungen.
Zur Problembehebung würde ich die Datei löschen und dann das Netzwerk über YaST neu einrichten. Danach sollte die /etc/resolv.conf wieder im Ursprungszustand (mit Kommentaren) sein.
Die /etc/resolv.conf auf meiner opensuse11.0 sieht wie folgt aus, DHCP ist abgeschaltet, damit auch wirklich die angegebenen Nameserver verwendet werden:
[code]
user@linux:~> more /etc/resolv.conf
nameserver 87.118.100.175
nameserver 216.67.98.38
nameserver 119.31.230.42
search site
[/code]
Sieht bei mir ähnlich aus. Nach den IP-Adressen ist bei mir allerdings Schluss, dafür habe ich davor 19 auskommentierte Zeilen, die über die Datei und ihre Editiermöglichkeiten informieren. Das endet mit dieser Zeile:
### Please remove (at least) this line when you modify the file!
Habe ich nicht getan (habe Yast und ifup benutzt) und geht trotzdem. Egal. Werde mir diese Datei beiseite legen, vielleicht habe ich ja mit der 11.2, die ich mir später draufziehen werde, ja nochmal Einwahlprobleme.
Danke für die Antwort. Ich sitze jetzt an meinem Netbook, aber die Lösung war denn doch etwas umständlicher.
a) Nach dem Löschen der resolv.conf musste ich KDE einmal neu starten, weil KInternet keine Reaktion mehr zeigte.
b) Die Datei war dann zwar wieder im Ursprungszustand da, aber auch nach der Neueinrichtung über NetworkManager/Yast blieb alles beim Alten.
c) Bevor ich die Datei editiert hätte, kam noch ein Versuch mit Yast und ifup, wobei ich die Nameserveradressen 1 und 2 von dem eingegrauten Eintrag auf meiner Suse 10.2-Maschine, die ich mit dem NetworkManager eingerichtet hatte, abgeschrieben habe. Diese Einträge finde ich jetzt in der resolv.conf.
Jetzt läuft es also, aber verstanden habe ich das unterschiedliche Verhalten nicht.
Na ja, EDV ist halt, wenn’s trotzdem klappt!