hallo…
ich benutze seit kurzem statt dem kicker (KDE) den kxdocker (der stark dem Mac OSX docker ähnelt).
nun habe ich das problem, das bei jedem start von KDE beide menüleisten geladen werden. damit ich nicht nach jedem start den kicker manuell killn muss, habe ich einfach eine verknüpfung (killall -9 kicker) im autostartordner von KDE erstellt (~/.kde/Autostart). leider hat das nix gebracht.
kann mir jemand sagen, wie ich dieses problem lösen kann?…
2 Antworten
es ist die Verknüpfung “panel.desktop” in deinem KDE-Hauptordner unter /share/autostart, bei Suse also z.B. /opt/kde3/share/autostart/panel.desktop.
Viel Spaß!
der ordner “Autostart” ist bei mir unter “/opt3/kde/share/” garnicht vorhanden….
hab aber mittlerweile eine andere lösung, die wunderbar funktioniert gefunden:
da nach dem start von KDE der kicker nicht als einzelprozess läuft, sondern unter dem prozess kdeinit, kann man ihn schonmal nicht per “killall -9 kicker” beim autostart beenden. ein “killall -9 kdeinit” wäre natürlich auch nicht sinnvoll, da ja auch noch andere prozesse darunter laufen. außerdem scheint der kicker erst geladen zu werden, nachdem die programme im Autostartordner von KDE (~/.kde/Autostart) geladen werden. also hätte “killall -9 kicker” sowieso nix bewirken können.
nun hab ich ein kleines skript geschrieben, welches als erstes so lang wartet, bis der kicker geladen wurde. danach wird ganz einfach die prozess-id – mittels “ps aux | grep kicker | grep -v grep | cut -b 11-14” – von “kdeinit: kicker” ausgelesen und gekillt.
:-)..
Hallo Martin,
der Erfolg gibt Dir recht – und doch ist es von Hinten durch die Brust ins Auge. Wenn man sein System nicht kennt, kann man sich mit solchen skripts die Sachen zurecht biegen – besser ist das Tauchen in die Tiefen.
Der Tipp mit autostart war schon richtig. In Deiner Antwort schreibst Du aber Autostart. Unterschied bemerkt? Richtig: Linux unterscheidet Groß- und Kleinschreibung. Wenn man nicht sicher ist, wo die Datei steht hilft
locate autostart | grep panel
Auf meinem debian liefert das
/usr/share/autostart/panel.desktop
Mit einem beherzten
rm /usr/share/autostart/panel.desktop
ist das Teil beseitigt (als root auszuführen und gilt für alle User).
Wenn man eine Userpszifische Beseitigung möchte, wäre zusätzlich in den autostart ein entsprechendes skript zu legen, dass den User aus einer Liste ausliest und wenn er dort steht, wird der kicker doch gestartet (oder mit negativ-Liste: wenn er dort nicht steht, wird gestartet).
mfg
Andreas
Eine etwas zielgerichtetere Möglichkeit herauszufinden in welchen Konfig-Files kicker überhaupt eingetragen ist (anstatt eine komplette Datei auf Verdacht zu löschen):
root@host:/opt/kde3/share/config # grep -R kicker *
Eine der Fundstellen müßte den Start von kicker veranlassen und kann auskommentiert oder gelöscht werden.
Das ist zwar ein guter Ansatz, hilft da aber leider nicht :)
Kicker wird gestartet weil das Startupscript startkde einen Eintrag dafür im
globalen Autostart Verzeichnis vorfindet.
Ein gute Anhaltspunkt für Startup Probleme ist immer startkde, besonders die
Sektion mit dem Kommentar “Boot sequence”
danke für die zahlreichen antworten.
@Andreas
das linux zwischen groß- und kleinschreibung unterscheidet, ist mir bereits bekannt ;-). beim verfassen des obigen textes scheint wohl bei dem wörtschen “Austostart” meine shift-taste geklemmt zu haben :D. meinte natürlich “autostart”.
“locate” war mir bis eben noch unbekannt. aber man lernt ja immer wieder gern dazu :)
@ Martin L.
sicher das dadurch der panel nicht trotzdem weiterhin im hintergrund läuft, halt nur versteckt?
gruss, martin