ForumKauf von externem analogen 56K-Modem
C__FAN – Donnerstag, 05. Mai 2005 19:14 Uhr

Hallo,

ich möchte mir ein neues externes USB- oder Serielles analog Modem kaufen.
Nun steht ja auf den meisten Schachteln immer nur darauf welche Windows versionen unterstützt werden. Aber ich möchte ja dieses Modem dann unter Linux (Suse 9.1) benutzen.
Aber ich habe auch keine Lust dann irgendein modem auf gut glück zu kaufen und dann festzustellen dass es nicht unterstützt wird.
Kennt jemand eine Liste wo alle unterstützten Modems aufgelistet ist?
Oder was ich beim Kauf des Modems zu beachten habe, dass es unter Linux funktioniert? Welche Geräte würdet Ihr mir empfehlen?
MFG
C__

3 Antworten
Markus Knoben – Donnerstag, 05. Mai 2005 19:23 Uhr

Hallo,

ich pers. hatte bisher nur externe Modems von US-Robotics installiert.
Diese funktionierten eigentlich immer.

Die Hardwaredatenbank von SuSE (cdb.suse.de) gibt z.B. als externes Modem das “56k V.92 External Internet Modem (DC-003)” von Sitecom aus. Bei den anderen stehts nicht dabei. Am besten mal selbst nachschlagen (siehe Link).

Gruß

[1] http://cdb.suse.de/productSearch.php?page=1&LANG=en_UK&searchtype=extended&PHPSESSID=60ae4a1023cdf7fdc1047cb0a1b3c8a7

Jörg Hoh – Donnerstag, 05. Mai 2005 23:14 Uhr

Bei den seriellen analogen Modems kann man meines Wissens nichts falsch machen.
Die werden über ein definiertes Protokoll angesprochen und benötigen keine
Treiber.

GoaSkin – Freitag, 06. Mai 2005 10:51 Uhr

serielle Modems werden grundsätzlich unterstützt, da Rechner und Modem über ein Standardprotokoll kommunizieren. USB-Modems sollten in der Regel auch unterstützt werden.

Unter http://www.linuxhardware.de/ z.B. kann man vielleicht noch einmal vorsichtshalber recherchieren, ob die Hardware von Linux unterstützt wird.

Problematischer sind hingegen sind interne Modems auf PCI- oder ISA-Karten. Diese werden in der Regel nicht unterstützt. Wie es bei Onboard-Modems aussieht, weiss ich aktuell nicht. Schließlich handelt es sich da meistens um den selben Chipsatz.

Doki Nafaso – Freitag, 06. Mai 2005 18:31 Uhr

USB-Modems sollten in der Regel auch unterstützt werden.

Nein, werden sie in der Regel leider nicht, da sie schon über zu wenig Eigentintelligenz verfügen. Eine seltene – und außerdem veraltete – Ausnahme ist das “Microlink 56k USB” von Elsa. Das “Microlink 56k fun” funktioniert aber zum Beispiel wieder NICHT, da kommt es also auf jedes Wort an.

Wimpy * – Sonntag, 05. Juni 2005 10:17 Uhr

Ich habe SUSE 9.2 und verwende schon seit Windows-Zeiten ein externes serielles Modem mit eigenem Speicher, weil es dadurch auch bei ausgeschaltetem PC als Anrufbeantworter und Faxempfänger läuft und Bedienknöpfe und eigenen Lautsprecher und Mikro hat.
Es hieß US-Robotics 56k Professional Message Modem.
Dann wurde das Ganze von 3COM übernommen und heißt jetzt wahrscheinlich 3COM.
Es gibt auch ein Flash-Update auf V90 dafür.
Ich vermute, daß alle externen seriellen Modems von LINUX normal erkannt werden.
Gruß