Hallo Gemeinde,
seit Wochen versuche ich die OpenSuse 10.3 als CD ISO auf meinem älteren Travelmate (iPIII, 850 MHz, 20GB HDD, 256 MB RAM) zu installieren.
Kanotix und Knoppix bekomme ich zum laufen, nur eben die Suse nicht.
Die Installation bricht immer mit dem Hinweis ab, dass das Suse Repository nicht zu finden sei, obwohl das Gerät am DHCP-Netz hängt. Die manuelle Fortführung wird angeboten, doch weder die CD noch ein USB-Stick wird als Install-Medium gefunden?
Kann es sein, dass die Hardware für die Suse 10.3 zu mager ist? Oder hat wer einen hilfreichen Tip?
Dank im voraus und Gruß
Gerd
Hallo, Gerd …
Bitte gib weitere Informationen: Was meinst Du mit OpenSuse 10.3 als CD ISO? Was ist das für eine CD? Wie bootest Du? Möchtest Du eine Netzwerkinstallation von einem SUSE-Server oder eine CD-Installation machen?
Eigentlich sollte Deine Hardware mit openSUSE 10.3 funktionieren.
Bis bald, Sebastian
Hallo Sebastian,
danke für Deine Reaktion.
Bei der CD handelt es sich um ein mehrfach (down-)geladenes und von mir gebranntes Image von OpenSuse.de. Die Prüfung dessen war ok.
Das Notebook hat kein DVD-LW.
Da ich nicht weiss, ob das ladbare Image im Laufe der Zeit von OpenSuse auch geupdates wird, habe ich gestern dieses erneut geladen und gebrannt, doch der Effekt war der gleiche.
Ich boote das Noti von dieser CD und habe bereits diverse Bootoptionen probiert, insbes. ACPI=Off.
Das Noti hängt während dessen an meinem AVM-Router (DHCP aktiv) per Kat5.
Das Laden des Systems und diverser Treiber dauert eine ganze Weile, ich meine länger als normal und schließlich erscheint der Blau-Rote Bildschirm mit dem Hinweis, dass das OS-Repository nicht zu finden sei und auf manuelle Installation umgeschalten werden, bzw. die Installation halt manuell weitergeführt werden müsse, was ich dann auch tue.
-> Installation
-> …
-> von CD
doch die CD wird nicht gefnden, obwohl sich diese weiterhin im CD-LW befindet.
Ich habe den CD-Inhalt auch auf einen USB-Stick kopiert und diesen anstelle der CD als Install-Quelle angegeben – kein Erfolg. Auch habe ich mein neues Notebook mit der CD bestückt und eine SBM-Quelle angegeben – ohne Erfolg.
Allerdings weiss ich nicht genau, welchen Pfad ich in diesen Fällen anzugeben habe.
Ich brauche eigentlich nur einen mysql- und Web-Server. Unter Knoppix/Kanotix liegen/heißen jedoch die Verzeichnisse ganz anders und meine Bash-Skripte zur Sicherung der hinterliegenden Daten funktionieren nicht und …
Ich befasse mich eigentlich schon sehr lange mit Linux, nur offensichtlich nicht tiefgründig genug.
Gruß
Gerd
Hallo Gerd,
die SuSE 10.3 läuft bei mir auf einem Targa Traveller 800 Notebook mit 333 MHz Professor und 160 MB Speicher völlig problemlos, aber natürlich etwas langsam. Auch dieses Notebook hat kein DVD-Laufwerk, sondern nur ein extern anschließbares CD-Laufwerk und ein alternativ anschließbares Disketten-Laufwerk. Ich habe die SuSE 10.3 von Diskette gebootet, auf einem anderen Rechner das DVD-Laufwerk zur Installation angeboten und genutzt, und die Installation über nfs lief problemlos durch. Also kann ich die Aussage machen, dass eine weitaus ältere und schwächere Hardware als bei dir unter SuSE 10.3 läuft. Es muss also bei dir an sonstigen Problemen, z.B. mit der Hardware liegen. Du hast alle möglichen boot-Optionen ausprobiert? Stelle die Netzwerkkarte, das Gateway sowie den Nameserver doch mal zu Fuß ein!
Ansonsten installiere doch Knoppix/Kanotix und setze symbolische Links von den von deinen Skripten verwendeten Verzeichnissen/Dateien auf die von Knoppix/Kanotix verwendeten, das sollte dein Problem einfach lösen.
Gruß vom derzeit traumhaft schönen Möhnesee, auf den ich vom Balkon aus schaue
Jürgen F. Pennings
Hallo, Gerd …
Lass mich bitte noch weiter fragen: Welche ISO genau hast Du verwendet? Es gibt nämlich viele verschiedene …
Eine Netzwerkinstallation sollte aber mit Deiner CD funktionieren:
Nach dem Booten von der CD schalte bitte mal den Splash-Screen mit der ESC-Taste ab und beobachte die Meldungen des Systems. Vielleicht kannst Du irgendwelche Fehlermeldungen entdecken, bevor der Blau-Rote Bildschirm erscheint. Dort angekommen, kannst Du Dich auch nochmal durch das Menü hangeln und nach Systemmeldungen des Kernels suchen. Vielleicht entdeckst Du ja eventuelle Hardwarefehler (z.B. zu altes APM) etc.
Nun kannst Du Deine Netzwerkkarte manuell konfigurieren:
1. Netzwerkkarten-Treiber laden (Du solltest genau wissen, welchen Treiber sie benötigt, am besten nochmal mit Knoppix überprüfen)
2. Installation starten, als Quelle Netzwerk (FTP) angeben
3. IP-Adresse, Gateway und Nameserver entweder manuell oder per vorhandenem DHCP-Server auf Deinem AVM-Router einstellen
4. Netzwerkinstallation per FTP-Server starten: (Du kannst natürlich jeden anderen Mirror verwenden …)
ftp://ftp.tu-chemnitz.de/pub/linux/opensuse/distribution/10.3/repo/oss/
Bitte habe Geduld. Hast Du die FTP-Server-Daten richtig eingestellt, kann es ziemlich lange dauern, bis der nächste Bildschirm erscheint …
Ich hoffe nun, es klappt diesmal. Nicht aufgeben …
Sebastian
Hallo, Gerd …
Habe die ganze Prozedur gerade selbst durchgespielt. Dabei ist mir ein kleiner Stolperstein aufgefallen: Die Konfiguration des FTP-Servers fragt nach dessen IP-Adresse. Die musst Du natürlich nicht wissen. Gib einfach den Namen des FTP-Servers ein: http://ftp.tu-chemnitz.de
Viele Grüße
Sebastian
Herzlichen Dank an Alle!
Werde die Hinweise in Ruhe verfolgen und so gewünscht hier Meldung machen.
Viele Grüße + schöne Pfingsten
Gerd
Hallo Sebastian,
das Iso habe ich vorgestern unter http://www.opensuse.de/ladbare Version/CD/KDE gezogen und gebrannt (openSUSE-10.3-GM-KDE-i386.iso)
Die Installationsmeldungen habe ich mehrfach beobachtet, aber keine Fehlermeldung erkannt. Das Laden der Netzwerktreiber dauert ewig, auch so ich deren Laden überspringe, klappt es nicht. Zumindest habe ich wieder Mut,
denn die Suse 9.1 ist gelaufen und so die 10.3 auf noch älterer Technik läuft.
Gruß
Gerd
Hallo Sebastion,
soeben habe ich es geschafft, die FTP-Install zumindest anlaufen zu lassen und
die HDD wird überprüft.
Ich werde mir eine vorab-Software-Konfig verkneifen, damit habe ich die
10.3-Install schon mal aus dem Konzept gebracht.
Gruß ins schöne Erzgebirge aus Brandenburg, dass die Sonne der Steppe just
wieder etwas näher bringt.
Ich habe dann doch die IP Adr. des Servers gebutzt und der Download läuft!
Dank & Gruß
Gerd
Hi Gerd,
noch zwei tips zu openSUSE 10.3. Erstens verwende mal die reine Textoberfläche, dort sieht man meist mehr Fehlermeldungen. Zweitens kannst Du während der Installation auch Fehlermeldungen betrachten, dazu schaltest Du mit ++ (gleichzeitig drücken) auf einen spezielles Fehlerlog (evtl. liegt es auch unter einer anderen Funktionstaste – Du kannst ohne bedenken alle von 1 bis 12 mal durchprobieren).
Cioa
Ulf
Hallo Gemeinde,
herzlichen Dank für Eure Hinweise und Ermutigungen.
Gestern habe ich die Installation erneut von CD gestartet und
im Menü per FTP und als Server den der TU Chemnitz angegeben und plötzlich
lief die Installation an und durch. Warum das plötzlich funktionierte ohne
Änderung der bisherigen Vorgehensweise, ist mir rätselhaft, aber die Hürde ist
Dank Eurer Hilfe vorerst genommen.
Gruß
Gerd
Warum die Installation jetzt durchlief, liegt wahrscheinlich an den neueren Paketen (Fehlerkorrigiert) die auf dem Netzlaufwerk normalerweise liegen.
Auch kann ein zusätzlich durchgeführtes Onlineupdate oder geringfügig geänderte Eingaben dafür verantwortlich sein.
Und last but not least, wenn ein CD/DVD-Lesefehler oder ein Fehler in der Hardware allgemein (häufig RAM oder CPU) auftritt, tritt dieser ja zufällig auf, und beeinflusst die Installation dadurch unterschiedlich stark (übrigens gar nicht so selten, solch ein Fehler).
Ciao
Ulf