Imaging-Programme verwenden
Es gibt dazu viele feritge Programme wie z.B G4L [1] G4L ist Open-Source-Pendant zu kommerziellen Festplatten-Cloning Programmen, wie z.B Norton Ghost oder Drive Image. Sein Funktionsumfang reicht vom Klonen einer Partition oder Festplatte bis zum Erstellen von komprimierten Partitionsbildern, die auf einem FTP-Server gespeichert werden können. Image mit einer LIVE CD erstellen. Z.B mit einer LIVE-CD booten, Image erstellen und via SSH auf einem anderen Rechner ablegen und wieder zurück-spielen. Zuerst überprüfen, dass keine Partition von der Source-Festplatte gemountet ist!
Dann wie folgt erstellen:
Eine erhebliche Verringerung kann man erreichen, indem man das Image auf dem Weg zum anderen Rechner einfach komprimiert:
Sollte ich etwas wichtiges vergessen haben, bitte ergänzen. Christoph
[1] http://freshmeat.net/projects/g4l
[2] http://www.chip.de/artikel/c_druckansicht_9663612.html
[3] http://www.hettronic.de/hettronic/computer/software/linux/schule/clone.htm
[4] http://home.t-online.de/home/gfriege/arktur/tom_arktur.txt
[5] http://www.feyrer.de/g4u/
[6] http://qtparted.sourceforge.net/
[7] http://www.partimage.org/
[8] http://www.partimage.org/doc/index.html
Noch eine Möglichkeit
Image erstellen:
gzip -9 < /dev/hda1 > pfad/zur/image.datei (kann auch ein Netzwerkpfad sein)
Image zurückspiegeln:
gunzip < pfad/zur/image.datei > /dev/hda1
Ich habe schon etliche Imagebackups so erstellt und wieder hergestellt.
Gruß rottriges
Wenn man mit dd und komprimierung (gzip o.ä.) arbeitet, kann man trotzdem dafür sorgen, daß nur die “wichtigen” Daten gespeichert werden. Vor dem Überspielen der partition macht man einfach
dd if=/dev/zero of=/meine/partition/dummyFile
Dadurch werden lauter Nullen in dieses File geschrieben, bis die platte voll ist. Dann löscht man das file und somit gibt es keinen Schrott mehr “zwischen” den Files ….
…eine bessere Komprimierbarkeit gibt es auch für die oben genannte Lösung.
Ein split -b 1000m < /dev/zero ; sync erzeugt lauter "Null-Dateien" mit dem Namen xaa xab xac usw., die 1000 MB groß sind. Dies löscht man gleich nach dem Erstellen wieder und fährt mit dem Imagebackup fort...
Hallo,
muss beim Image erstellen ohne dd, also nur mit gzip, die Quellplatte gemountet sein?
Beim zurückspielen nur mit gzip müssen doch aber beide Platten gemountet sein – oder?
Viele Grüße,
Benjamin
Es muss beim Erstellen, die Platte gemountet sein, auf die du schreibst.
Beim Zurückspielen muss nur die Platte gemountet sein, von der du liest.
Berücksichtigt die Spiegelung mit gzip auch die Art der Partitionierung? Sprich, muss ich auf der Zielplatte vor dem Zurückspielen die richtige Partitionierungsart (z.B. NTFS, wenn die Quellplatte auch NTFS war) einstellen?
Viele Grüße,
Benjamin
du musst vor dem Zurückspielen bezüglich der Partitionierungsart nichts einstellen. Nur mit NTFS wirst du dir die Zähne ausbeißen, da das Schreiben in NTFS-Partitionen bisher nur experimentell unterstütz wird.
…also ist es doch besser, bei ntfs-Partitionen dd zu verwenden, da dd die Platte bitweise klont und somit auch bitweise wieder einspielt?
Bitte als Frage verstehen…
Benjamin
…ich bin zwar selbst noch nicht in die Verlegenheit gekommen eine NTFS – Partition zu spiegeln, aber da mich das brennend interessiert werde ich jetzt ein paar Tests durchführen und in kürze die Ergebnisse hier posten. Hab gerade eine 500 MB große Testpartition angelegt, die ich zuerst mit der gzip-Methode und danach mit dd-Methode spiegeln und wieder zurückspiegeln werde.
Bis denn….
So Test erfolgreich beendet!
Ergebnis: Sowohl mit der dd-Methode als auch mit der gzip-Methode funktioniert das Erstellen und auch das Wiederherstellen einer NTFS-Partition. Es müssen keine weiteren Parameter mit angegeben werden.
Gruß rottriges
…ich habe mit der gzip-Methode die Platte gesichert, dann die gebackupte Platte partitioniert und neu formatiert.
Beim Zurückspielen der Platte mit gzip bootet diese aber nun nicht mehr – die Dateien sind allerdings trotzdem drauf.
Habe ich vielleicht etwas bei der Partitionierung (fdisk: partitioniert als WIN95 (LBA)) oder Formatierung (mkdosfs -F 32 /dev/hda1 ) falsch gemacht?
(bin ich hiermit eigentlich schon offtopic?)
Viele Grüße,
Benjamin
Vermutlich has du vergessen deine Partition aktiv (bootfähig) zu machen.
Bei fdisk setz man meines Wissens das Bootflag mit einem a
Ich benutze lieber cfdisk zum Partitionieren, da ich das übersichtlicher finde.
Vielen Dank,
auf diese Idee bin ich gestern auch noch gekommen, und ich nehme an, es stimmt. cfdisk finde ich auch viel besser als fdisk. Vielen Dank auch für diesen Tip.
Doch nach dem schreiben der bootfähigen Partitionsdaten waren leider die Daten von der Festplatte verschwunden. Hatte es danach nochmal mit Testdaten versucht, diese sind aber nach bootbar machen der Platte nicht verschwunden. Hat es etwas mit dem mount-Zustand der HDD zu tun, ob die Daten auf der HDD beim bootbar machen mal verschwinden und mal erhalten bleiben?
Viele Grüße,
Benjamin
Kann es sein, dass die Platte deshalb nicht bootete, weil ich die Platte vor dem Zurückspielen gewiped habe? Oder kann es sein, dass ich beim Backupen vergessen habe, die Platte, von der ich das Image gemacht habe, zu unmounten und es deshalb nicht funktionierte?
Jetzt hat es jedenfalls funktioniert. Vielen Dank an das Forum.
Benjamin
Heist dass, ich kann auch mit cfdisk z.B. eine fat32 Partition anlegen und dann eine NTFS-Partition darauf zurückspielen?
Grüße,
Benjamin