hallo,
ich hab mir auf meinen Laptop (ASUS A4k) Suse 10 installiert und nachdem weder mein PCMCIA Modem noch die Grafikkarte zum Leben zu erwecken war, möchte ich mir (vorläufig, um arbeitsfähig zu sein) wieder meine auf ext. Festplatte mit dd gesicherte Suse 9.2 zurückholen.
Das Zurückspielen klappt auch soweit mit root- var- tmp- und home- partition (die liegen als logische Partitionen auf hda4) nur: die Bootpartition hda1, die ich in gutem Glauben ebenfalls mit dd “gesichert” habe, läßt sich zwar zurückspielen, aber ein Booten ist nicht mehr möglich, es erscheint ein schwarzer Bildschirm mit “GRUB” in der linken oberen Ecke, Reaktion auf nichts. (auf hda2 liegt XP home, auf hda3 die für gemeinsamen Zugriff einger. Datenpartition)
Wenn es eine Möglichkeit gibt, den Bootloader so aufzusetzen (und das geht im Moment, wenn, dann nur von einem Livesystem aus (die 9.2 liegt ja wieder an ihrem alten Platz, aber läßt sich mir dem von SUSE 10 eingerichteten GRUB ja nicht zum Laufen bringen)daß meine 9.2 wieder läuft, wäre ich für einen Hinweis sehr dankbar
lg Susanne
hallo zusammen,
die Geschichte ist obsolet… der Grub tut wieder das was er soll.. hab ihn mir Stück für Stück quasi “von Hand zusammengebastelt” – puuhhh bin ich erleichtert… was ich jetzt mit der SUSE 10 weiterhin mache… jedenfalls bin ich ab sofort viel vorsichtiger… hab mir schon überlegt, einen zweiten Laptop für derartige Experimente anzuschaffen… aber wer hat denn das ahnen können.. wo alle Welt so von der großartigen Hardwareerkennung und absolut problemlosen Installierung von Suse schwärmt… stimmt wohl auch – aber eben nicht für alle Kisten…
sollte sich jemand für meine “Lösungsfindung” näher interessieren, bitte hier posten, ich kuck da noch ab und zu rein – dann kann ich im Dialog gerne versuchen ob ichs noch zusammen kriege :-) und jetzt geh ich in die Falle… sitze jetzt seit 16Std vor der Kiste
Wenn Du dir eine generische GRUB-Boot-Floppy baust kannst Du damit starten was Du willst, da Du bei Grub die Bootoptionen von Hand immer editieren kannst. Das ist sozusagen der Universal-Schweizer-Messer Bootloader. Voraussetzung dafuer ist natuerlich, das Du weisst welchen Kernel (initrd) Du von welcher Partionen mit welchen Parametern starten willst. Beim Kofler Linux-Buch ist das recht huebsch beschrieben. Interessanterweise kannst Du ja auch ein Boot-Menue basteln, was schon vorkonfiguriert einige Eintraege als ‘Rohgeruest’ enthaelt, die dann leichter von Hand editiert werden koennen.
Ecaroh
vielen Dank für Eure wertvollen Tips!
liebe Grüße
Susanne
Hallo Susanne,
Du hast einfach nur vergessen den Boot-Sektor zu sichern (dd if=/dev/hda of=Bootsektor.dd bs=512 count=1). Bei LILO gibt es mkrescue, damit kann man eine Boot-CD herstellen, vielleicht gibt es für GRUB etwas ähnliches.
Gruß
Ingo
Hi,
ich habe zum teste eine extra Partition.
hda1 = /boot
hda2 = /win
hda5 = swap
hda6 = / (Arbeitssystem)
hda7 = / (Testsystem 5GB)
hda8 = /home
Wenn ich ein Testsystem installiere, dann ohne Bootloader. Das Testsystem binde
ich dann von Hand in den bestehenden Grub ein.
Martin
hey, vielen Dank Euch beiden :-)
der Tip mit der Testpartition gefällt mir! das kann ja wohl eine weitere logische Partition in /dev/hda4 sein (oder?)
Alternative wäre vielleicht auch, auf eine USB-Platte zu installieren – von USB booten kann er ja…
Hallo,
Jo, hab auf meiner Kiste sogar 2 Partitionen zum testen aller möglichen Systeme drauf, auf der einen hab ich jetzt mal Kanotix64, auf der anderen Mandriva.
SuSE 10 hatte ich vor ein paar Tagen mal probiert, leider funktioniert nur die Hälfte der Hardware.
Grub verändere ich dann auch immer händisch, einfach bei den Testinstallationen den Grub in die Root-Partition schreiben lassen und dann einfach die Einträge aus der “test” menu.lst in die vorhandene “gute” menu.lst rüberkopieren.
mfg gert