Liebe Debian-Freunde
ich möchte über meine ISDN-Karte ins Netz. Die Karte wird im Boot-Strip erkannt und Capi2.0 treiber werden geladen. Nur taucht die Fehlermeldung: > “/dev/isdninfo” nor “/dev/isdn/isdninfo” not found. isdnutils or hisax not loadin < auf. In der /var/log/isdn/ steht etwas von "AREACODE not correct" , welche in der isdn.conf lehr ist. Kann mir bitte jemand einen Lösungsweg mitteilen, wie ich über die Karte ins Internet komme, auch wenn es nur auf der Kommandozeile ist? danke für die Hilfe.
Hi,
ich hatte das Problem auch, leider hab ich grad keinen Zugriff auf diesen Rechner. Ich glaube die Geschichte mit den /dev-Dateien hing bei mir an der Verwendung von devfs, gemountet unter /dev. Ich habe dann das Init-Skript geändert und die fehlenden Gerätedateien darin immer anlegen lassen. Das geht bestimmt auch eleganter mit config Datei für devfsd oder so. Oder eben auf devfs verzichten, oder evtl. udev stattdessen verwenden. Das sind die device-files, die kannst Du z.B. mit cd /dev mknod isdn0 c 45 0 chmod 660 isdn0 chown root:dialout isdn0 anlegen (unter root): crw-rw—- 1 root dialout 45, 0 Jul 6 2004 /dev/isdn0 crw-rw—- 1 root dialout 45, 1 Jul 6 2004 /dev/isdn1 lrwxrwxrwx 1 root root 9 Jun 7 22:34 /dev/isdnctrl -> isdnctrl0 crw-rw—- 1 root dialout 45, 64 Jul 6 2004 /dev/isdnctrl0 crw-rw—- 1 root dialout 45, 65 Jul 6 2004 /dev/isdnctrl1 crw-rw—- 1 root dialout 45, 255 Jul 6 2004 /dev/isdninfo Viel Erfolg, Erich
das hat so in etwa geklappt.
In das Internet bin ich gekommen, nur das die Devices nach einem Neustart weg waren. Mit MAKEDEV habe ich es auch versucht, aber auch hier waren die isdninfo, isdnctrl und ippp0 dann plötzlich wieder verschwunden.
Hi,
die device files fallen immer weg, weil Du höchstwahrscheinlich devfs benutzt. Nachsehen mit
# mount
…
devfd on /dev type devfs (rw)
Das wird beim boot gemountet. Dann kann man es erweitern, wie Du gesehen hast, aber diese Information ist nach einem Neustart vergessen.
Ich sehe folgende Optionen:
1. die Befehle zum Anlegen der device files in der Datei /etc/init.d/isdnutils hinzufügen (im start Block). Das ist einfach, kann bei einem update von isdnutils aber zu Bruch gehen.
2. Versuchen, ob Du ohne devfs auskommst. Austesten ohne was zu zerstören:
– lege (als root) das Verzeichnis /devfs an
– boote neu, wenn grub gestartet ist, dann starte mit ‘e’ den Edit mode. Geh in die Zeile mit kernel root=/dev/…. Drücke erneut e um diese Zeile zu editieren, ergänze die Zeile mit “devfs=/devfs”. Mit aus dem Editiermodus, und dann normal booten. Damit wird devfs auf /devfs und nicht /dev eingehängt.
Diese Änderung ist nicht gespeichert, d.h. beim nächsten boot ist wieder alles beim Alten.
Funktioniert das, dann kannst Du
– mit apt oder aptitude das Paket “devfsd” löschen. Damit verschwindet auch die Datei /etc/defaults/devfsd, in der steht ob der devfs-(Hilfs-)daemon starten soll, und wo devfs gemountet ist.
– Evtl mußt Du die entsprechende Zeile (/dev devfs …) in /etc/fstab noch rausnehmen.
– Evtl /boot/grub/menu.lst editieren, wenn da “devfs=…” drin steht.
3. Es gibt die Möglichkeit, devfsd zusätzliche Einträge machen zu lassen. Aber das würde ich nicht empfehlen, weil devfs wahrscheinlich ausstirbt. Es gibt jetzt “udev”, ob man das benutzen kann, kann ich aus eigener Erfahrung nicht sagen.
=== Ach, jetzt fällt mir auf, daß Du eine “PCMCIA”-Karte hast … wer lesen kann. Dann kann es auch sein, daß hotplug mit der Karte nicht zurecht kommt, oder nicht läuft??? Dazu kann ich leider nichts sagen.
Am einfachsten erscheint mir Option 1.
Viel Erfolg,
Erich