Hallo zusammen,
auch wenn’s hier gleich Haue gibt, ich habe zu Hause einen Win XP Prof. PC, an dem meine Frau und ich arbeiten (und bald meine Tochter).
Nun habe ich das ganze Haus CAT7 verdrahtet und verfüge auch über Fritz 7050 W-LAN, VoIP, ein paar Switches + Patchpanels und sonstigen techn. Schnickschnack. Im Keller hängt ein 10″ Rack und darunter soll nun ein ausgedienter 667MHz-PC (aufgemotzt mit ATA 160GB, ca. 700MB SDRAM und Gigabit-Ethernet) als SERVER dienen.
Ich stelle mir folgende Services vor:
– Mail (IMAP)
– File
– Print
– Backup/Restore
– Proxy
– NAS
– …
Eingefallen ist mir da LINUX, da ein Win Small Business Server s/w-Paket einfach zu teuer ist.
Auf der anderen Seite sollte das System ‘beherrschbar’ bleiben – ich habe keine Zeit + Lust, alle paar Tage im Keller zu verschwinden und dann bleichhäutig wieder aufzutauchen; die Zeiten sind um ;-)
Also, welches OS würdet ihr dafür hernehmen und aus welchen Gründen?
Viele Grüße!
Versuch’s mal mit Eisfair. Ich weiß nicht, ob der alles kann, was du haben willst (…), aber es handelt sich dabei um ein Projekt, das einen einfach aufzusetzenden SOHO-Server auf Linux-Basis zur Verfügung stellt, der ziemlich stabil alles tut was er soll.
Grüße
HP
Wie hier [1] schon mal angedeutet, kann eigentlich jede aktuelle Distri die benötigten Serverdienste bereitstellen. Und mit dem Einrichten einer vernünftigen Fernwartung (z.b. über Webmin) sollte auch die Beherrschbarkeit gegeben sein.
Allerdings wirst du bis mal alles läuft, nicht um die ein oder andere Kellersession rumkommen :-)
Da Debian doch sehr stabil läuft und auch recht einfach aktuell zu halten ist, würde ich den ct-Debian-Server [2] empfehlen, der in obigem Thread auch erwähnt wurde. Wenn du dir dann noch das Heft dazu nachbestellst, welches eine sehr ausführliche Anleitung enthält (oder waren das zwei Hefte?) kannst du eigentlich gleich loslegen.
viel Spass
[1] https://www.linux-community.de/Members/Stories/story?storyid=18748
[2] http://www.heise.de/ct/ftp/projekte/srv/download.shtml
Hallo Rainer,
außer den oben genannten Distro’s, kann man sich noch SuSE vorstellen. Man wird zwar hier ab und an ein Update machen müssen oder sogar eine neue Version einspielen (was Dir beim c’t-Server und Eisfair normalerweise erspart bleiben sollte). Aber Du hast nach dem Aufspielen und etwas Arbeit mit YaST sehr schnell einen guten Server am laufen. Anschließend kann man dann sehr bequem und mit einer guten Hilfe über Putty [1] und dem Textmode YaST alle Dienste konfigurieren, dann brauchst Du nicht in den Keller rennen.
Das gilt übrigens für alle Linux Distro’s, man kann Sie entweder im Textmode (z.B. via Putty), über einen Webserver (z.B. via Webmin) oder wenn es sein muß (würde ich nicht empfehlen) auf der Grafischen Oberfläche (z.B. via VNC-Server) sehr gut Fernwarten.
[1] http://www.heise.de/software/default.shtml?T=putty&Absenden=Suchen&s=se&kat=-1&l_sw=1&l_aw=1&l_fw=1
Schließe mich da meinen Vorrednern an. Allerdings würde ich Ubuntu nehemen und es dann in der Serverversion installieren. Da sind alle benötigte Server sehr schenll über ein apt-get install %PAKET% installierbar. Die Konfiguration entfällt in den meisten Fällen, da dies vom System i.d. R. schon korrekt durchgeführt wird.
Du solltest Dir aber überlegen, welche Server genau Du haben willst bsp. IMAP hier gibt es mehrere verschiedene dovecot und cyrus sind nur zwei… ähnliches gillt auch für die anderen.
Was XP anbelangt: Nun, wenn es denn sein muß….
Aber vieleicht überlegst Du mal, ob es nicht auch Linux auf dem Desktop tun würde, für den allgemeinen Hausgebrauch reicht es eigentlich mehr als aus.
Gruiß aus Essen :)