Wenn die Fragen an das Forum immer seltener werden, kann das ja auch bedeuten, dass man sein Linux besser versteht :-D
Nun aber verstehe ich doch etwas nicht.
Mit der neuen 10.2 bin ich vollauf zufrieden: problemlose und schnelle Installation, nach der persönlichen Konfiguration funktioniert selbst das multimediale Gerödel.
Nur eines nicht, es können keine Disketten formatiert werden.
Recherchen in Foren blieben bisher ohne Erfolg.
Der Formatierer kommt mit der Meldung: “kann Programm mkdosfs nicht finden”.
Recht hat er, dafür stehen aber in /usr/share/man/man8/ Dateien namens “mkdosfs.8.gz” und “mkfs.msdos.8.gz”.
Umbenennen in mkdosfs bringen keine Änderung. Vermutlich hat man vergessen, weil Disketten ja ein Auslaufmodell sind, im Formatier-Modul den Pfad bzw. Dateinamen umzuschreiben.
Wer kann mir sagen, was wo zu ändern ist?
Danke mit mfg
Werner
In /usr/share/man stehen die Man-Pages (Anleitungen) und keine Programme
Die Endung .gz heisst, das das ganze gezippt ist.
Hast du mal in /sbin/ geschaut ? Da ist das bei der 10.1 drin.
Ansonsten wuerde ich mal mit Yast schauen ob du es mit nachinstallieren kann.
Du benötigst mtools. Die Befehle gehen meistens nur im root Terminal (bei einigen Distros nicht mit sudo oder su gewechselt in root). Mit “rpm -qa | grep mtools” kannst Du prüfen, ob diese installiert sind. Unterer Link, zeigt Dir was alles in mtools enthalten ist. Ansonsten mußt Du mit yast oder zen diese noch installieren.
so ist das, da lobt man seine Linux-Fortschritte und fällt auf die manpages herein…Weinaxstress?
hallo Dieter,
mit grep habe ich die pmtools gefunden, dank deinem Tip habe ich dann die mtools nachinstalliert: ohne Erfolg, es bleibt die Meldung s.o.
mtools liegt in /usr/bin/ und ist ca. 169 kb gross, binär.
Kannst du weiter helfen?
Bei mir war mtools bei Suse 10.1 (dvd aus dem Kofler) von Haus installiert. Wenn ich mtools eingebe, dann listet es mir die möglichen Kommandos auf. mdir sollte z.B. auch in /usr/bin sein.
mdir
Can’t open /dev/fd0: No such file or directory
Cannot initialize ‘A:’
Kommt bei mir, da ich keine Floppy im Notebook habe. Wenn es bei dir nicht geht, dann versuche es als root, oder verwende die Tools, die andere hier angegeben haben.
hi,
“dosfstools” heisst das benötigte Package (zumindest bei Debianen). Die mtools helfen auch beim Umgang mit Disketten, dann formatiert man aber mit “mformat” ;)
mtools sind eine Sammlung verschiedener Programme für div Aufgaben , deren Namen an die DOS-Pendants angelehnt sind (mdir, mdel, mformat etc.pp)
hth,
Lutz
Hi Werner,
mit den Kommandozeilen Tools habe ich schon länger nichts mehr formatiert, kann dazu also nicht allzu fiel sagen. Was aber immer funktioniert ist das kleine Programm kfloppy (zu finden durch den neuen Startdialog von openSUSE und eintragen von floppy in die Suchmaske).
Frohe Weihnachten
Ulf
herzlichen Dank euch allen,
die dosfstools sind installiert, kfloppy ist es ja, welches die Fehlermeldung bringt, auch als root. Die Eingabe von mtools auf der Kommandozeile weist eine Fülle von Unterprogrammen aus, nur mkdosfs ist da nicht bei.
Ich stelle mal verdächtige Passagen von kfloppy hier rein, auch wenn es nur labels sind:
PATH /usr/sbin:/sbin 1processDone(KProcess *) 2processExited(KProcess *) C LC_ALL Unexpected drive number %1. Unexpected density number %1. dd DD Cannot find fdformat. -n Could not start fdformat. fdformat FDFormat -c mkfs.minix Minix2Filesystem -q -L mke2fs Ext2Filesystem mkdosfs FATFilesystem Cannot find dd. if=/dev/zero of= Could not start dd. GeneralData Verify CreateLabel KDE Floppy QuickFormat Primary FloppyDrive 3.5″ 1.44MB Density DOS &Format Secondary 3.5″ 720KB 5.25″ 1.2MB 5.25″ 360KB /dev/ Proceed? 1reset() ext2 Minix KDE Floppy Formatter ComboBox_1 Floppy &drive: &Size: Auto-Detect ComboBox_2 F&ile system: Linux Program mkdosfs found.
Program mke2fs found. Program mkfs.minix found. &Formatting ButtonGroup_1 Q&uick format RadioButton_2 &Zero out and quick format RadioButton_ZeroOutFormat Fu&ll format RadioButton_3 Program fdformat found. Program dd found. CheckBox_Integrity &Verify integrity Checkbox_Label Volume la&bel: Lineedit 1setEnabled(bool) 2toggled(bool) PushButton_3 1format() 2clicked() 1quit() NewsWindow Progress media mediamanager kded properties(QString) QString (%s) QStringList /dev/fd0 /dev/fd1 3.5.5 “release 45” KFloppy kfloppy submit@bugs.kde.org wuebben@kde.org Author and former maintainer Bernd Johannes Wuebben howells@kde.org User interface re-design Chris Howells groot@kde.org Add BSD support Adriaan de Groot goutte@kde.org Nicolas Goutte mounted busy mounted file system ([0-9]+) bad data at cyl Problem reading cylinder ioctl(FDFMTBEG) ioctl Low-level format error: %1 /dev/fd0u1440 /dev/floppy/0u1440 /dev/fd0h1440 /dev/fd0H1440 /dev/fd0u720 /dev/floppy/0u720 /dev/fd0D720 /dev/fd0h720 /dev/fd0h1200 /dev/floppy/0h1200 /dev/fd0u360 /dev/floppy/0u360 /dev/fd0h360 /dev/fd0d360 /dev/fd1u1440 /dev/floppy/1u1440 /dev/fd1h1440 /dev/fd1H1440 /dev/fd1u720 /dev/floppy/1u720 /dev/fd1D720 /dev/fd1h720 /dev/fd1h1200 /dev/floppy/1h1200 /dev/fd1u360 /dev/floppy/1u360 /dev/fd1h360 /dev/fd1d360 processDone(KProcess*) actionDone(KFAction*,bool) done(KFAction*,bool) status(const QString&,int) +[device] Default device quit reset formatStatus processDone processStdOut processStdErr actionDone done status error exec KProcess me success msg progress details /usr/lib/qt3/include/qvaluelist.h 1processStdOut(KProcess *,char *,int) 2receivedStdout(KProcess *,char *,int) 1processStdErr(KProcess *,char *,int) 2receivedStderr(KProcess *,char *,int) The program %1 terminated with an error. The program %1 terminated abnormally. Cannot find a device for drive %1 and density %2. Cannot access %1
Make sure that the device exists and that you have write permission to it. Internal error: device not correctly defined. Cannot find a program to create Minix filesystems. Cannot start Minix format program. Cannot find a program to create ext2 filesystems. Cannot start ext2 format program. Cannot find a program to create FAT filesystems. Cannot start FAT format program. Volume label, maximal 11 characters Formatting will erase all data on the device:
%1
(Please check the correctness of the device name.)
Are you sure you wish to proceed? 1formatStatus(const QString &,int) Formatting will erase all data on the disk.
Are you sure you wish to proceed? Full formatting of a user-given device is not possible! Select the floppy drive. This allows you to select the floppy disk’s size and density. KFloppy supports three file formats under Linux: MS-DOS, Ext2, and Minix Program mkdosfs not found. MSDOS formatting not available. Program mke2fs not found. Ext2 formatting not available Program mkfs.minix not found. Minix formatting not available Quick format is only a high-level format: it creates only a file system. This first erases the floppy by writing zeros and then it creates the file system. Full format is a low-level and high-level format. It erases everything on the disk. Program fdformat not found. Full formatting disabled. Program dd not found. Zeroing-out
Natürlich wage ich nicht, dort Veränderungen vorzunehmen, soohh wichtig ist dieser Fehler im Moment nicht, man hat ja usb-sticks.
Vielleicht nimmt sich ja EasyLinux oder UserLinux dieser Ungereimtheit an, oder es kommt bald ein patch…
Hier im Norden ist der Himmel linuxgünstig, tief und grau, schöne Feiertage weiterhin,
Werner
Du könntest mit “dd” von einer formatierten Floppy ein Image ziehen. Wenn Du dieses Image auf eine unformatierte floppy mit “dd” kopierst, ist diese dann auch formatiert. Bei mtools ist es mformat, nicht mkdosfs.
Schau mal was “mount” alleine eingegeben auflistet. Bei einigen der Tools, muß man die Floppy wieder unmounten, da es sonst nicht geht (da stört automount; unter Umständen muß man es auch ganz abschalten, wenn es alle 10s prüft und wieder zurückmounted). Bei Suse 10.1 gibt es alle diese Tools bei mir. Zweitens ist es auch notwendig zu wissen, um was für eine floppy es sich handelt, am Floppy Controller im Rechner, externes am parallel Port oder USB Floppy,..
hej Dieter,
schön, deine Zähigkeit, meistens bin ich auch so…
den dd-Befehl werde ich mal bei Gelegenheit probieren, ist aber mehr eine Notlösung.
Hier die Ausgabe des Befehls mount:
werner@linux-…..:~> mount
/dev/sda2 on / type ext3 (rw,acl,user_xattr)
proc on /proc type proc (rw)
sysfs on /sys type sysfs (rw)
debugfs on /sys/kernel/debug type debugfs (rw)
udev on /dev type tmpfs (rw)
devpts on /dev/pts type devpts (rw,mode=0620,gid=5)
/dev/sda5 on /XP-Daten type vfat (rw,noexec,nosuid,nodev,iocharset=iso8859-15,co depage=852,gid=100,umask=0002)
/dev/sda6 on /XP-Multimedia type ntfs (ro,noexec,nosuid,nodev,gid=100,umask=0002 ,nls=iso8859-15)
/dev/sda7 on /boot type ext2 (rw)
/dev/sda9 on /home type ext3 (rw)
securityfs on /sys/kernel/security type securityfs (rw)
werner@linux-…..:~>
da ist dev/fd0 gar nicht gelistet.
Diese 10.2 habe ich echt gekauft, 49,98 bei Ixsoft, d.h. es besteht Installations-Support. Die Jungs würde ich ja mal anklickern, dazu muss mein System registriert sein. Das hätte ich schon längst gemacht, wenn Novell einem nicht ein zweites Loch in den Hintern fragen würde, wozu wollen die meine Tel.Nr. wissen, das werden ja schon Redmonton-Methoden.
Fällt dir noch etwas ein?
inzwischen habe ich die binäre Datei mkdosfs gefunden, sie liegt in /sbin/ ,
jetzt bräuchte man doch nur im entsprechenden script die Pfadangabe dort hinzulenken bzw. korrigieren, oder geht das so einfach nicht? Ich stelle mir vor, dass eine Zeile vorkommt wie …go to /sbin/mkdosfs.
Die Suchverknüpfung kfloppy mit mkdosfs als Inhalt brachte kein Ergebnis, wie heisst das script?
Wenn das automount stört, dann kann aus folgendem Link abgeleitet werden, wie es für die Floppy außer Gefecht gesetzt werden kann. Eigentlich sollten die Befehle auf der Konsolenebene funktionieren. Z.B. “whereis mtools” ergibt wo etwas liegt, wenn PATH richtig gesetzt wurde. Mit “set | grep PATH” könntest Du die Info einsehen. Vielleicht hattest Du mit set und PATH herumprobiert und Dir dabei ein paar Problemchen eingefangen. Anbei, wie der PATH aussieht:
PATH=/home/werner/bin:/usr/local/bin:/usr/bin:/usr/X11R6/bin:/bin:/usr/games:/opt/gnome/bin:/opt/kde3/bin:/usr/lib/mit/bin:/usr/lib/mit/sbin:/usr/lib/qt3/bin
Damit müßtest Du es wieder in Ordnung bringen können, falls dies zutreffen sollte.
Wenn ich vorhabe etwas zu verstellen, mit ungewissen Ausgang, habe ich SCPM, einen Profilmanager aktiviert, und verwende dafür ein anderes Profil. Leider wurde ab 10.1 hier einiges geändert, und damit sind die erstellten Profile nicht mehr ganz so richtig getrennt. Soviel zum weiteren Hintergrund.
Anbei der PATH für root;
PATH=/sbin:/usr/sbin:/usr/local/sbin:/opt/kde3/sbin:/opt/gnome/sbin:/root/bin:/usr/local/bin:/usr/bin:/usr/X11R6/bin:
/bin:/usr/games:/opt/gnome/bin:/opt/kde3/bin:/usr/lib/mit/bin:/usr/lib/mit/sbin:/usr/lib/qt3/bin
hej Dieter,
alle deine Ratschläge lassen sich umsetzen, PATH bringt genau das was du sagst, trotzdem finde ich nicht die Stelle mit der fehlenden/falschen Angabe.
Zusammenfassung
Kfloppy bringt folgende Meldungen:
Das Programm mkdosfs konnte nicht gefunden werden
” ” mke2fs konnte gefunden werden
ebenso die weiteren Programme wie mkfs.minix, fdformat und dd.
Wenn ich dann trotzdem das Formatieren auslöse, erscheint die Meldung: Interner Fehler: Gerät nicht korrekt definiert.
Aber es funktioniert alles, ich kann Disketten auslesen, beschreiben, löschen, nur eben formatieren nicht.
Ich gebe einstweilen auf, werde den Fehler den Suse-Leuten melden, ansonsten gibt es in meinem Umfeld nur noch einen PC, der USB nicht kennt, aber nicht mehr lange.
Und wenn doch mal eine Diskette formatiert werden muss, steige ich herunter auf XP, was bei mir ausschliesslich für ein bestimmtes Audio-Programm installiert ist.
Lieben Dank euch allen!
Gruss
Werner
Hi Werner,
probieren könntest Du noch formatieren mit einer LiveFile Distro Knoppix oder Ubuntu. Wenn es damit geht, dann hat der Kerneltreiber für die Floppy eine Macke (-> Bug melden). Hoffe nicht, daß bei Novell die Win Manier hier engezogen ist, vieles nicht mehr zuzulassen, wie z.B. Disketten formatieren. Zum formatieren kann auch noch freedos verwendet werden, Das ist schneller hochgefahren als da ganz Win und wieder beendet. Finde ich gut, daß Du trotz allem mit Linux weitermachst.
[1] http://de.wikipedia.org/wiki/FreeDOS
[2] http://freedos.sourceforge.net/
Hallo
habe es ausprobiert, bei mir ging es auch nicht;
also
a) die “mtools” mit yast nachinstalliert
b) mit “kdesu kfloppy” ging es dann zu formatieren
d.h. mkdosfs wird vom Benutzer nicht gefunden
mit “whereis mkdosfs” das Ding in /sbin gefunden
mit “which mkdosfs” wurde es nicht gefunden (siehe: man which)
c) habe in meiner .bashrc ” export PATH=$PATH:/sbin ” dazu eingetragen
danach hat es “which mkdosfs” gefunden
d) dem Deviceknoten /dev/fd0 fehlen auch noch rechte
also: chmod 777 /dev/fd0
mfg
Franz
@ Franz, das werde ich demnächst mal probieren, im Moment berichte ich den bug an SuSE in Nürnberg
@ Dieter, nach 4 Jahren mit Linux gibt es kein zurück mehr, immer wenn ich XP mal aufrufe, beschleicht mich undefinierbares Unwohlsein, vermutlich die Summe von jahrelangem Win-Ärger und deren brutaler Geschäftspolitik….
allen ein erfolgreiches, gesundes neues 2007
Werner
Begeisterung für Linux: hat mir keine Ruhe gelassen, es funktioniert wie Franz geschrieben hat!
In der Fehlermeldung an SuSE habe ich den Verweis auf diese Korrespondenz mitgegeben, hoffentlich schauen die hier rein.
So, nun aber….
hallo Ernst August in /sbin/ liegt sie, danke
Bei mir hat kfloppy die selbe Fehlermeldung ausgespuckt,
weil die Gerätedatei /dev/fd0u1440 nicht existierte.
Als work-around, habe ich vor dem Formatieren mit kfloppy
sudo ln -s /dev/fd0 /dev/fd0u1440
ausgeführt.