ForumBildschirm ‘schmiert’ unter Linux
Wolfgang Lampert – Donnerstag, 21. Dezember 2006 11:16 Uhr

Hi, das Schriftbild meines Monitors ist unter Linux nicht so prickelnd. Manche Buchstaben machen den Eindruck wie bei einer Laser-Fotokopie, bei der der Toner unregelmäßig verteilt wurde. Ich hoffe, mit ‘schmierig’ habe ich eine treffende Beschreibung gefunden.
Ach ja, meine Bildschirmeinstellung und Grafikkarte ist (glaube ich) richtig eingestellt. Gruss Wolf

3 Antworten
xxx yyy – Donnerstag, 21. Dezember 2006 15:05 Uhr

Kann ich für openSUSE 10.2 bestätigen,
zumindest für 1 Font :-(

Michael Eschweiler – Donnerstag, 21. Dezember 2006 15:31 Uhr

Deine Angaben sind ein wenig dürftig, um eine einigermaßen zielführende Antwort geben zu können. Was für eine Art Bildschirm benutzt du, CRT (Röhre) oder LCD?
Gruß
Michael

Wolfgang Lampert – Donnerstag, 21. Dezember 2006 19:57 Uhr

Hi Michael,
ich habe einen 17′ LCD Bildschirm von Medion (MED MD6155AH). Die Auflösung wurde automatisch konfiguriert: 1024*768; Die Farbtiefe habe ich von 16 Bit auf 24 Bit heraufgesetzt. Unter ‘schmieren’ verstehe ich, dass einzelne Buchstaben innerhalb des Schriftbildes unscharf sind. Gruss W

Lutz Golke – Donnerstag, 21. Dezember 2006 20:29 Uhr

Moin,

17″ TFT und 1024×768… da wage ich mal Zweifel an der Richtigkeit
dieser Einstellung anzubringen. Versuche den mal mit 1280×1024 zu betreiben,
dann sollte die Schrift etc. auch deutlich besser lesbar sein.
Ein Blick ins Manual des Monitors sollte dir auch dessen native Auflösung
zeigen. Nur in dieser (unskalierten) Auflösung zeigt ein TFT optimale Ergebnisse.

hth,
Lutz

Dieter Drewanz – Donnerstag, 21. Dezember 2006 21:31 Uhr

Die Auflösung ist nur dann scharf, wenn die Monitorauflösung ganzahliges
vielfaches der gewählten Auflosung der Grafik ist. Bei 1024×800 sind das
1024×800, 512×400, 256×200 usw. Bei 1280×800 sind das 1280×800, 640×400, usw,
bei 1280×960, sinds 1280×960, 640×480, 320×240,
ansonsten sind die Zeichen unscharf. Beim analogen Monitor gab es einen
kleinen Trick, damit es sich nicht so stark auswirkt, der bei LCD nicht geht.
Bei mir hatte die Einstellung 1280×800 in der Auswahlliste gefehlt, und ich
mußte diese per Hand in der /etc/X11/xorg.conf eintragen. Anbei z.B. mein Teil
aus der Datei:

Section “Screen”
Identifier “Screen0”
Device “ATI Graphics Adapter”
Monitor “Monitor0”
DefaultDepth 24
#Option “backingstore”

Subsection “Display”
Depth 24
Modes “1280×1024” “1280×800” “1280×768” “1024×768” “800×600”
“640×480”
ViewPort 0 0 # initial origin if mode is smaller than desktop
# Virtual 1280 1024
EndSubsection
EndSection

Wolfgang Lampert – Freitag, 22. Dezember 2006 10:54 Uhr

Hi Lutz, bingo, das war’s. Nach der Umstellung auf 1280×1024 ein gestochen scharfes Bild. Bin nicht darauf gekommen, da das Problem bei 1024*768 unter Windows nicht auftrat.

Benjamin Quest – Donnerstag, 21. Dezember 2006 21:43 Uhr

Hmhm, welche Distribution isses denn? Was für eine Grafikkarte isses denn? Welcher Treiber ist denn installiert? Sind Grafiken und Vektordateien OK? Sind alle Programme betroffen?

Die meisten notwendigen Informationen finden sich i.d.R. in der Datei /etc/X11/Xorg.conf

Gruß
B.