Hallo liebe Community,
ich hab hier auf arbeit für mich schon ne echt harte nuss als aufgabe bekommen
zu mal ich im moment es in keinster Weise testen kann weil auf den PC’s nur
windows läuft und mein SLAX für die Hosentasche irgendwelche unproduktive
Faxen macht.
Naja mein Problem wie ihr bestimmt schon an der Überschrift erkannt hab ist
ein Backup Script für einen Linux Enterprise Server zu machen bei dem
die Backups auf einem NAS gespeichert wer den sollen.
Da ich zwar mich mit sowas schon mal befassen wollte aber dann doch
keine Zeit dafür hatte frage ich jetzt mal hier nach da mir hier ja keine
Flucht davor möglich ist.
Also das Script soll via Cronjob in der Nacht laufen und ein komplettes Backup
des Servers machen.
Habt ihr dafür tipps oder Snippets wie das möglich wäre ?
Wenn ja meldet euch bitte.
Mit freundlichen Grüßen,
Andreas Marschke.
Du kannst das NAS einhängen, danach machst Du ein rsync und setzt ein exclude für den PFAd in welchem das NAS hängt.
Die simpelste Methode.
Weitere Ideen gibt es in den Links
lg
[1] http://www.bacula.org/en/
[2] http://www.backupcentral.com/components/com_mambowiki/index.php/Category:Backup_Software_Directories
[3] http://www.dirvish.org/
Hallo Andreas,
eine Lösung wäre dd in einem Script zu verwenden und die Daten mit netcat übers Netz zu schicken. Ganz sauber ist die Sache nicht, weil geöffnete Dateien gesichert werden. Funktionieren sollte es aber trotzdem.
Gruß
Andreas
[1] http://de.wikibooks.org/wiki/Linux-Kompendium:_netcat
[2] http://linuxwiki.de/dd
[3] http://loktonium.blogsport.de/2008/06/16/festplatten-mit-dd-und-netcat-uebers-netzwerk-spiegeln/
[4] http://my.stargazer.at/2006/05/03/backup-mit-netcat/
Wohin das Backup letztendlich gespeichert wird ist egal. Auf meinen Servern läuft das Backup über ein Shellscript (bash), das folgendes realisiert:
1) Die Archive vom Vortag werden umgenannt, damit sie noch nicht überschrieben werden. Speicherort ist ein spezielles Backup Unterverzeichnis auf der größten Partition, wo noch mehr als genug freier Platz vorhanden ist und das nicht von tar gesichert wird. (per explude auslassen oder Pfad nicht bei tar angeben)
2) Mit tar werden mehrere Archive des Dateisystems erzeugt. (tar cjf archivname1.tgz pfad1 pfad2 pfad3 […])
Mehrere Archive, da bestimmte Verzeichnisse getrennt gesichert werden, z.B. einmal die zentralen Konfigdateien in /etc, einmal die Anwenderdaten (http, ftp sowie smtp/pop3/imap Server), einmal nur die Dateien des Betriebssystems.
3) MySQL wird in einem eigenen Job gesichert. Nach flush-tables einmal normal über das Dateisystem. Zuätzlich werden alle Datenbanken über mysqldump exportiert und die SQL Dumps dann in einem Archiv zusammengefasst. Da wo Daten extern gesichert werden, werden die MySQL Sicherungen sicherheitshalber noch per gpg verschlüsselt.
4) Wo nötig und möglich werden abschließend die Dateien extern gesichert, z.B. auf einem vom Internet Provider zu diesem Zweck zur Verfügung gestelltem Backup Server. Dort erledigt ncftpput dies per Script-Upload.
In anderen Fällen werden die Daten auf eine zusätzliche Festplatte im System kopiert, z.B. per rsync auf eine dafür vorgesehene Backup Festplatte im gleichen Rechner gespiegelt. Das hat den Vorteil, dass neben dem reinen tar Backup, das dabei mit übertragen wird, zudem noch eine Spiegel-Kopie des gesamten Servers vorhanden ist. So kann im Fall der Fälle der Server durch einfaches Booten von der Sicherungsplatte direkt wieder in Betrieb genommen werden.
Die Backup Festplatte ist im normalen Betrieb ausgehängt, wird im Script nach fsck nur für das rsync eingebunden.
Alternativ oder auch zusätzlich könnten die Archive per rsync oder auch einfach nur als Dateikopie, wenn nicht anders möglich, auf jedes beliebige Medium in PC oder irgendwo im Netz kopiert werden.
Eine andere Alternative wäre eine Samba Freigabe auf dem Linux Rechner, so dass sich z.B. ein Windows basierender Backup Server die Archive selbständig holen kann. (sollte kein Linux Agent vorhanden sein)
Möglichkeiten stellt das Linux System mehr als genug zur Verfügung. Für jedes Szenario kann das optimal passende genommen werden. Je nach Umgebung gibt es sicherlich noch andere, vielleicht bessere Lösungen zur Datensicherung.
Thomas
Das Thema ist jetzt 10 Jahre alt.
Aber für mich wird es wieder aktuell.
Ich muss für einen Kunden ein Datensicherungskonzept erstellen.
Das soll dann auf viele Kunden angewandt werden.
Was bisher bei sämtlichen Kunden nicht gemacht wurde: Eine Komplettsicherung der CentOS Core Server!
Jemand ist der Meinung, das wäre nicht nötig. Ich bin da anderer Meinung!
Das Schlimme: Linux ist Neuland für mich.
Es gibt bei den meisten Kunden ein NAS oder zentrales Speicherelement im Netz.
Wie bekomme ich einen CentOS Core Server (keine grafische Benutzeroberfläche) komplett gesichert?
Gruesse
Daneil