ForumAMD Athlon 64 bit und suse linux 10 mit NTFS Formatierung?
Craig Summer – Samstag, 17. Dezember 2005 20:27 Uhr

Hallo zusammen,

ich habe mir einen neuen Rechner zugelegt und möcht Linux als zweits Betriebssystem nutzen. Im alten Rechner hatte ich suse 9.1 und meie Daten HD war mit FAT32 formatiert. Kann ich mit suse 10 die Daten HD in NTFS formatieren ohne Probleme beim lesen und schreiben zu bekommen?
Was soll ich installieren (32bit oder 64bit Version)?

Danke für eure Hilfe.

Bin halt noch nicht so im Linux Thema drin. Kann ja noch werden

Cu Craig

1 Antwort
rainer saric – Sonntag, 18. Dezember 2005 07:36 Uhr

Hallo Craig!

Installiere Dir die 64bit Version (läuft auf meinem AMD Athlon ohne Probleme).
Wenn Du unbedingt Datenaustausch mit Windows brauchst setze Dir doch mit dem
alten Rechner einen kleinen Sambaserver auf (Suse 10.0), und lege dort die
Daten ab.

Cu Rainer

Craig Summer – Sonntag, 18. Dezember 2005 10:42 Uhr

Hallo Reiner,

danke erst einmal für deine schnelle Antwort, aber ich möchte den alten rechner komplett entsorgen. Was soll ich tun die 200 GB HD in Fat32 oder NTFS formatieren.

Cu Craig

Harald Milz – Sonntag, 18. Dezember 2005 12:54 Uhr

FAT32. NTFS ist nach wie vor nur readonly stabil. Bei NTFS readwrite kannst Du nur vorhandene Dateien überschreiben, ohne ihre Größe zu ändern.

Was anderes wäre Captive [1].

Aber das hättest Du in 2 Minuten mit Google auch herausfinden können [2].

[1] http://www.jankratochvil.net/project/captive/
[2] http://linux-ntfs.sourceforge.net/

Michael Rieß – Dienstag, 20. Dezember 2005 01:33 Uhr

Also ich wurde dir auf alle Fälle schon mal mind.4 Partitionen empfehlen
egal wieviele OSe

Swap – OS – Programme – Daten

Dannn kannst du immer relativ problemlos, je nach Bedarf, ein davon platt machen
Aber das ist jetzt schon mehr philosophisch

zu deiner Frage: wie wäre es mit ext2 als Format?
das kann von allen(auch von Windows[1]) gelesen werden und ist relativ schnell und robust
(und kann natürlich Gross-Kleinschreibung usw.)

[1] http://www.fs-driver.org

Jens Singer – Dienstag, 20. Dezember 2005 13:04 Uhr

Den Vorschlag mit einer Datenpartition mit ext2-Filesystem ( sogar ext3 ist möglich ) parallel zu beiden OSen zu betreiben, kann ich empfehlen.
Habe es selbst schon seit geraumer Zeit erfolgreich unter W2K im Einsatz.
Der Treiber extfs.sys erkennt die Partition und bindet sie ganz normal ein. Siehe näheres unter oben stehend Link.
Ist wahrscheinlich auch empfehlenswerter, als >100 GB mit FAT32 zu formatieren.