Programme mit vielen Festplattenzugriffen im Zaum halten

Programme mit vielen Festplattenzugriffen im Zaum halten

Leider gibt es auch unter Linux ein paar Programme, die zu viele Zugriffe auf die Festplatte machen und dadurch das System verlangsamen und teilweise selbst einfrieren. Hat man seine Festplatte mit Ext4 formatiert und nutzt den Feedreader Liferea, dann wird man das Problem wahrscheinlich kennen.

Das kleine Tool eatmydata sorgt dafür, dass die Anwendung weniger Zugriffe auf die Festplatte durchführt. Dabei sollte unbedingt beachtet werden, dass die Datenpersistenz bei Verwendung dieses Tools nicht gegeben ist, es sollte also nicht für wichtige Anwendungen verwendet werden!

Aufgerufen wird das ganze beispielsweise so:

eatmydata liferea

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3 Kommentare
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furanku
14 Jahre her

Ein ähnlich guter Ratschlag ist: Sollte bei Ihnen zuhause oft die Sicherung rausfliegen, überbrücken sie die Sicherung einfach mit einem Stück Metall. Für den (kurzen) Rest ihres Lebens werden sie nie wieder die Sicherung ersetzen müssen! Das im Tipp genannte “Tool” klinkt sich per LD_PRELOAD einfach in die Systemaufrufe ein und schaltet so alle FSYNC Aufrufe und Optionen bei z.B. open() ab. Normalerweise denkt sich ein Programmierer beim eben IO-intensiven synchronen Schreiben auf die Platte etwas, schließlich hebelt er damit absichtlich den Linux FS Cache aus. Entweder der Programmierer des Programms war also unfähig, dann sollte man ohenhin Abstand von… Mehr »

Martin Weißhaupt
14 Jahre her
Reply to  furanku

Das stimmt natürlich vollkommen.

Ich habe aber extra darauf hingewiesen, dass die Datenpersistenz nicht gegeben ist. Es gibt aber auch hierfür Anwendungsfälle, sonst würde das Tool ja nicht existieren und sich in den Repositories befinden ;-)

furanku
14 Jahre her

Klar hast Du darauf hingewiesen. War auch nicht als persönlicher Angriff gemeint.

Ich wollte nur noch mal etwas drastischer darauf hinweisen, dass fsync auszuschalten in 99% aller Fälle keine gute Idee ist, und in dem Tool keine “Magie” steckt, sondern ein expliziter Schutzmechanismus vor Datenverlust einfach mittels eines “schmutzigen Tricks” ausgeschaltet wird.

Für unerfahrene Benutzer vielleicht eine hilfreiche Warnung, bevor die mit “Alles so schön schnell hier, das mach ich dann doch überall!” dann vor ihrem zerschossenen Home-Verzeichnis stehen und dann meckern.

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