Nachdem ich weiter und weiter mit Gimp eperimentiert habe und auch 2 Kollegen von dem Programm begeistert habe kommt nun wieder etwas für den Blog von mir. Diesmal habe ich eine Nebelfrau gebastelt.
Dazu habe ich erst einmal das Bild einer (künstlichen) Frau genommen. Zu meiner Erleichterung war der Hintergrund dort schon transparent.
Dann habe ich mit einem Radiergummi den Schatten auf dem Boden wegradiert.
Anschliessend habe ich das Bild in ein Schwarzweißbild umgewandelt. Dazu bin ich auf Farben – Komponeten – Kanalmixer gegangen. Dort habe ich dann Monochrom angewählt und mit den Farbreglern so lange rumgespielt bis ich eine möglichst helle Frau bekommen habe.
Damit die Frau auch schön durchscheinend wird habe ich dann eine Ebenenmaske hinzugefügt aus der Graustufenkopie des Bildes. Dort habe ich dann die Maske angewählt und mit den Kurven aus dem Farbmenü herumgespielt bis der Transparenzbereich meinen Vorstellungen entsprochen hat. (Um das deutlicher darzustellen hab ich beim zugefügten Bild einen Farbverlauf als Hintergrund hinzugefügt – sonst hätte man auf dem weissen Untergrund kaum was gesehen)
-nun ist sie zwar durchscheinend, aber nicht “vernebelt”. Dazu habe ich das Bild wieder angewählt und bin auf Filter – Weichzeichnen – Gaußscher Weichzeichner gegangen und den Wert erhöht um die Dame weniger scharf zu machen. Danach habe ich im Werkzeugkasten das verschmieren ausgewählt und dazu einen möglichst weichen Pinsel, den ich auch so groß wie es geht eingestellt habe. Damit habe ich dann angefangen die einzelnen Strukturen nach und nach gezielt weicher zu versteichen und auch ein wenig zu verzerren. So zum Beispiel deutlich am Fuß.
Dann habe ich mir einen schönen passenden Hintergrund aus meiner Bildersammlung ausgesucht und die Landschaft möglichst dunkel gemacht. Je nach Vorlage kan man das unterschiedlich realisieren. Ich habe die Ebene verdoppelt und die obere auf multiplizieren gestellt.. In einer weiteren Ebene dann zu helle Stellen dunkel übermalt und mir mit dem Ebenenmodus den passendsten ausgewählt. Mit der Transparenzeinstellung kann man auch noch nachhelfen.
Den Nebel habe ich auch eine weitere neue Ebene mit dicken weißen Strichen gemalt und mit dem Gaußschen Weichzeichner bearbeitet bis er mir gefiel. Dann noch ein wenig Rauschen aus den Filtern rein (Auswahl) und mit Bewegungsunschärfe uas dem Menüpunkt Filter – Weichzeichner ein wenig realistischere Struktur gegeben. Dazu den Winkel auf 0 gestellt und mit der Länge experimentiert.
Zu guter letzt dann die Nebelfrau dazu (vertikal gespiegelt) und mit einer weiteren Ebenenmaske den Übergang aus dem Nebel zur Frau mit einem weichen Pinsel verfeinert. Das war es schon soweit.
Allen ein schönes Restwochenende
Thomas Kleemann












Hallo. Das Ergebnis ist wirklich gut gelungen.
Was mich (als Anfänger) etwas stört, ist die recht ungenaue Darstellung der einzelnen Schritte. Ich habe versucht mich an der Anleitung entlang zu hangeln, habe aber kaum nachvollziehen können, welche Einstellungen denn nun für das Ergebnis wichtig oder richtig gewesen wären.
Mein Ergebnis sieht jedenfalls nicht annähern so gut aus.
Gruß
Schreibe mir doch bitte wo die Schwierigkeiten sind. Dann kann ich nähere Tips geben und sehe auch wo ich zu ungenau bescheibe.
Gruß
Thomas