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Das neue Leistungsschutzrecht wäre auch das aus für Kostenfreies Zitieren !!

IGEL – Initiative gegen ein Leistungsschutzrecht.

IGEL – Initiative gegen ein Leistungsschutzrecht.

Wenn der Igel seine Stachel zeigt. Wird das für solche Portalseiten wie die LC wahrscheinlich das aus sein. Während sich die Verleger der klassischen journalistischen Angebote für ein solches Recht einsetzen, fürchten viele Blogger und Netzexperten, dass ein solches Recht viele Freiheiten einschränken würde.

Die Platform iRights.info hat auch schon des öfteren darüber berichtet. Nun hat dasiRights.info-Redaktionsmitglied und Rechtsanwalt Till Kreutzer eine Kampagenplattform ins Leben gerufen. Titel:

IGEL – Initiative gegen ein Leistungsschutzrecht.

Vielfältige Unterstützung erhät die Seite bereits. Redaktionell natürlich druch iRights.info-Redakteure, und beispielsweise J.Weitzmann, dem „Legal Project Lead“ für Creative Commons Deutschland.

Hier die Presseerklärung:

Seit über einem Jahr fordern deutsche Verlage vom Gesetzgeber, ein neues Leistungsschutzrecht für „Presseerzeugnisse“ einzuführen. Damit würden bislang vergütungsfreie Nutzungen journalistischer Inhalte im Internet zustimmungs- und kostenpflichtig, die Verlage erhielten so eine neue, staatlich sanktionierte Einnahmequelle. „Das Leistungsschutzrecht soll dazu dienen, den Presseverlagen per Gesetz ein neues Geschäftsmodell zu schaffen. Dafür ist ein ‚geistiges Eigentumsrecht’ weder geeignet noch bestimmt. Es führt unweigerlich zu massiven Eingriffen in die Interessen Dritter“, erklärt Till Kreutzer. „Auf der Plattform IGEL bündeln wir die Interessen all jener, die gegen gravierende Beschränkungen von Freiheitsrechten und eine gesetzliche ‚Quersubventionierung’ der Verlagsangebote auf Kosten aller eintreten.“¶ Mit der neuen Plattform soll auch das Informationsdefizit der deutschen Öffentlichkeit behoben werden, da deutsche Printmedien wenn überhaupt bislang nur einseitig über das Thema berichten. „Die selbsternannten Hüter des ‚Qualitätsjournalismus’ verletzen beim Thema Leistungsschutzrecht ihre eigenen journalistischen Grundsätze“, stellt Till Kreutzer fest. „Wichtige Nachrichten wie die gemeinsame Presseerklärung von 25 Wirtschaftsverbänden gegen ein Leistungsschutzrecht werden in weiten Teilen der deutschen Presse einfach tot geschwiegen.“ Die Plattform IGEL schafft hier Abhilfe und soll insgesamt dazu beitragen, dass auch die Politik die Gefahren eines Leistungsschutzrechtes endlich erkennt.

Mehr Informationen unter: http://leistungsschutzrecht.info/

Presseerklärung & mehr: http://irights.info/blog/arbeit2.0/

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2 Kommentare
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furanku
15 Jahre her

Man kann zum Leistungsschutzrecht stehen wie man will, aber es wird von den Kritikern oft Panik gemacht, etwas das man, wenn es z.B. von MS käme, sicherlich als üblen FUD bezeichnen würde. Da ist von der Monopolisierung der Sprache oder dem Schutz einzelner Worte der Rede und ähnlicher Unsinn. Hier heißt es nun lapidar und ohne Beleg: “Das neue Leistungsschutzrecht wäre auch das aus für Kostenfreies Zitieren”. Das Zitierrecht (§ 51 UrgG) steht jedoch überhaupt nicht zur Debatte, und das Einbinden von Zitaten in *eigene* Werke ist durch alle mir bekannten Vorschläge eines Leistungsschutzrechts nicht berührt. Auch weiterhin sind Zitate,… Mehr »

unknown
15 Jahre her
Reply to  furanku

> Das Zitierrecht (§ 51 UrgG) steht jedoch überhaupt nicht zur Debatte

Eben. Beim Lesen des Blog-Eintrags habe ich mich auch am Kopf gekratzt.

Zudem würden ja auch die Texte der Blogger geschützt, das heißt, es könnte niemand mehr Blogeinträge (kommerziell) ausnutzen.

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