Hallo zusammen,
es ist wirklich schon zwei Wochen her seit ich meinen letzten Blog geschrieben habe. Seit ich das Tablet habe arbeite ich fast jeden Tag damit und kann mich kaum losreißen um was anderes zu machen. Thats life ;-)
In den letzten Tagen habe ich mir dann überlegt ein Bild zu machen, das in MyPaint begonnen und in Gimp beendet wird. Im Grunde eine ganz professionelle Arbeitsweise, nur eben komplett in Open Source. Ziel meiner Arbeit ist eine Art Werbeplakat in Jugendstil-Optik (ähnlich der Grafiken von Alfons Mucha)
Den Anfang macht, wie eigentlich immer, eine Skizze. Diese habe ich noch ganz altmodisch mit Bleistift auf Papier gemacht. Nachdem ich die Zeichnung eingescannt habe, habe ich MyPaint geöffnet und die Skizze geladen. Da es ja nur eine grobe Skizze war habe ich sie einfach übermalt. Am meisten habe ich die Pinsel Basic, Wet, Detail und Smudge+Paint verwendet. Bei den Haaren war der Ink-Pinsel sehr hilfreich, weil er besonders gut auf das Tablet reagiert und sogar Druckempfindlich ist (sprich bei stärkerem Druck wird die Linie dicker).
Ich male also munter vor mich hin und vergesse dabei Screenshots zu machen (so’n Mist aber auch). Macht nix, muss ich dann halt nur das Eingangs- und das Ausgangsbild zeigen (man möge es mir verzeihen)
Das Schwierigste bei der Malerei sowohl online als auch offline ist den Punkt zu finden an dem das Bild nicht mehr besser werden kann. Ich persönlich finde dass man lieber zu früh als zu spät aufhören sollte. Man kann leichter noch etwas hinzufügen als etwas korrigieren oder gar entfernen, vor allem am PC.
Da meine Illustration Absinth bewerben soll, zeichne/male ich noch auf einer extra-Ebene ein Glas mit dem Getränk. Zwar unterstützt MyPaint kein Format, das Ebene enthalten kann, doch dafür kann man jede Ebene einzeln als PNG speichern. Sehr praktisch wie ich finde.
Jetzt verlasse ich MyPaint und starte Gimp. Ich füge dort die einzelnen PNGs zu einem Bild zusammen.
Ich will für den ersten Teil dieses Blogs noch ein klein wenig Text einfügen. Ich nehme das Text-Tool und schreibe über der Dame “Absinth” in einer schicken Jugendstil-Schrift. So wie sie jetzt ist gefällt sie mir noch nicht so gut. Um sie so zu verbiegen wie ich möchte öffne ich unter Filter>Verzerren> das Verbiegen-Tool aus. Bei Kurve für Rand wähle ich Unten aus und wölbe die Schrift nach oben.
Schon sieht die Schrift noch “Jugendstiliger” aus und bildet schon mal einen Teil des Rahmens.
Wie ich den Rahmen und das Finishing mache, zeige ich dann im zweiten Teil des Blogs.
Bis dann









