Für die Mehrheit der Benutzer ist Google nichts anderes als die Suchmaschine im World Wide Web. Andere erfreuen sich wiederum über die kostenlosen Dienste des Unternehmens, wie z.B. „Google Maps“ oder „Google Mail“.
Allerdings kenne ich auch Leute, die Google aus Datenschutzgründen prinzipiell aus dem Weg gehen, da der Suchmaschinenbetreiber – wie übrigens viele andere Unternehmen auch – Benutzerdaten für seine Statistiken sammelt.
Ein Geben und Nehmen
Obwohl der Internetkonzern mit Google Earth unter anderem auch Closed-Source-Software anbietet, finde ich, dass Google sowohl aus kommerzieller als auch aus technischer Sicht eine Bereicherung für Linux und Freie Software ist.
Google nutzt z.B. Teile des Quellcodes von Linux oder der Rendering-Engine Webkit und gibt dafür das mobile Betriebssystem „Android“ und den Internet-Browser „Chrome“ zurück. Allerdings steht letzterer bislang nur für Windows zur Verfügung und hat bei Datenschützern Bedenken ausgelöst.
Förderung und Mithilfe bei der Entwicklung
Daneben organisiert Google jährlich den „Summer of Code“, ein Programmierwettbewerb für Freie Software, an dem interessierte Studenten teilnehmen können.
Auch erwähnenswert finde ich Googles finanzielles Engagement für Firefox, der die Basis für den Browser „Flock“ bildet, welcher ironischerweise von Konkurrent Yahoo gesponsert wird. Ausserdem unterstützt das Unternehmen aus Montain View die Linux Foundation, welche sich die Förderung von Linux zum Ziel gesetzt hat.
Hintergrund dieses vielseitigen Engagements ist wahrscheinlich der Kampf um die Vorherrschaft des Internets, welche der Konzern u.a. mit einem Unternehmen aus Redmond führt.
Interner Einsatz von FLOSS
Ich denke man kann sich über die Open-Source-Politik des kalifornischen Internetdienstleisters nicht beklagen, zumal es auch Firmen gibt, die in diesem Punkt wesentlich zurückhaltender sind. Jedenfalls wird bei Google mit „Goobuntu“, einem Ubuntu-Derivat, sogar intern mit freier Software gearbeitet.
Im Serverbereich setzt die Firma ebenfalls auf Linux.
Schliesslich muss die Suchmaschine laut der F.A.Z. pro Tag allein aus Deutschland rund 100 Millionen Aufrufen standhalten.








Google ist darüber hinaus auch noch der Arbeitgeber von Guido van Rossum und weiteren Größen der Python Entwicklung.