Moin zusammen,
da ich zur Zeit nicht an meinem eigenen PC arbeiten kann muss ich erst mal nur über GIMP allgemein schreiben und kann euch nicht zeigen was man alles damit anstellen kann.
Außerdem stelle ich euch hier noch ein weiteres freies Programm vor mit dem ich auch schon gearbeitet habe: FontForge
Aber jetzt erst zum großen Wettkampf GIMP vs. Photoshop:
Wer von Photoshop auf GIMP wechselt wird lachen und weinen. Zwar kann GIMP alles was PS auch kann, nur eben nicht ganz so einfach aber dafür kostenlos. Am besten passt wohl der Vergleich mit einem superteurem, aber superausgestattetem Oberklassewagen (PS) und einem kleinen Mittelklassewagen ohne Extras, die man erst nachbestellen muss aber dafür auch kostenlos sind (GIMP).
Es kommt also ganz darauf an wofür man GIMP verwenden möchte. Für einfache Grafikspielereien oder Illustration oder Bildbearbeitung für Web-Design? Kein Problem. Für Vorlagen und Druckvorstufe? Mit Einschränkungen. Für Arbeiten mit anderen Designern ohne GIMP? Mit starken Einschränkungen, da einige Dateiformate nicht unterstützt werden.
Nichts desto Trotz werde ich mich der Herrausforderung GIMP stellen, da ich zum Glück viel am illustrienen bin und wenig mit anderen zusammen arbeiten muss. :-)
Kommen wir nun zu FontForge.
FontForge ist ein freies Schriftbearbeitungsprogramm zum Entwerfen und Bearbeiten von Computerschriften. Es ist vergleichbar mit Fontographer und Fontlab
Ich hab FontForge entdeckt als ich auf Ubuntu gewechselt bin und es in der Softwareliste fand. Vorher hatte ich schon Bekanntschaft mit FontLab gemacht und hatte damit auch schon eine erste eigene Schrift erstellt. Als ich FontForge das erste Mal startete war ich ein klein wenig enttäuscht, denn man merkt dass es von Informatikern geschrieben wurde. Schön ist was anderes. Ein paar hübschere Grafiken in der Werkliste wäre wünschenswert. Aber man erkennt zumindest die einzelnen Werkzeuge. Bei den ersten Strichen fällt mir etwas weiteres auf. Die Handhabung ist anders als bei den meisten anderen Programmen dieser Art. Viele Dinge geschehen mit Mausgesten und nicht mit festen Punkten und Rahmen. Will man den Buchstaben vergrößern wählt man erst ganz normal die Kurvenpunkte aus, doch dann muss man mit gedrückter Maustaste die Maus bewegen und die Größe ändert sich egal wo der Mauscursor sich befindet. Das ist anfangs ungewohnt, doch man gewöhnt sich ziemlich schnell daran. Wem das Arbeiten in FontForge selbst zu kompliziert ist der kann auch seine Schrift erst in Inkscape als SVG bauen und sie dann Importieren, das spart so manchen Nerv.
Das wars erstmal von mir
ich hoffe konnte euch der Erleuchtung ein Stück näher bringen
Bis Dann
Euer Stephan







Hallo Stephan,
zunächst finde ich es gut, dass du einen Vergleich zwischen PS und GIMP machst, doch der allgemeine Vergleich in zwei Klassen zu unterteilen, den halte ich für nicht überzeugend.
Zumal es für GIMP auch entsprechende Tools gibt, die wunderbar funktionieren.
Gruß
Hallo, Ja, der Vergleich trifft es imho nicht ganz. GIMP ist eher wie ein Fahrzeug in einer Tuning-Werkstatt… (wobei die Tuner ständig dazulernen, und immer das letzte getunte Modell wieder zum Bearbeiten freigegeben wird…) Sonst wären wohl Dinge wie beim GSOC 2010 eher weniger drin. “Mittelklassewagen sind schon fest”, aber wer GIMP kennt, weiß ja, das alles frei entwickelt wird… Nun zu den diesjährigen Goodies: Michael Muré (Cage based Image Transform) Danny Robson (HDR irgendwas…) Zusätzlich zu eh schon vorher geplanten Dingen wie GEGL (neuer GIMP core)… etc Würde mich nicht wundern, wenn bald die ersten PS-junkies anfangen, ihr Weltbild… Mehr »