Zuersteinmal habe ich den aus dem letzten Blog freigestellten Apfel geladen. Er stellt ja die Grundlage der Collage dar.
Anschliessend habe ich mir als neue Ebene den Milch-Splash dazugeladen.
Weil ich dieses Element aber in einer anderen Ausrichtung benötigt habe wurde die Ebene über das Menü mit “Ebene – Transformation – Um 90 Grad im Uhrzeigersinn drehen” verdreht, an die entsprechende Position geschoben und in der Größe angepaßt. Beachten sollte man bei solchen Basteleien auch, daß die Elemente von der Beleuchtung her zusammen passen.
Da der Milchspritzer ja eigentlich Apfel sein soll ist noch einiges an Arbeit zu erledigen. Dazu habe ich die Ebene mit dem Apfel dupliziert und gespiegelt damit die Musterung nachher besser zusammen paßt.
Nun mußte der Apfel dem Spritzer mehr angepaßt werden. Also ersteinmal vergrößert …
… und dann soweit mit der perspektivischen Transformation so weit verzerrt, daß die Milchspritzer komplett mit abgedeckt werden.
Da die Milch unterschiedlich gebraucht wird nun erstmal die Ebene dupliziert und dann kann man die neue Ebene auch schonmal auf den Multiplikation stellen.
Anschliessend habe ich hinter der unteren Ebene mit der Milch eine neue schwarze angelegt, die beiden vereinigt, die anderen ausgeblendet und das Ergebnis als Graustufenbild zwischengespeichert.
Ebenso mußte der verformte Apfel als Bild gespeichert und als Ebene wieder dazugeladen werden damit der Verschiebenfilter keine Probleme macht wegen der sonst unterschiedlichen Größen.
Also habe ich dann das Graustufenbild als neue Ebene geladen, den verformten Apfel angewählt und den Filter Abbilden – Verschieben (wie bei der Mauerrose von mir beschrieben) mit Auswahl der Graustufenebene gestartet, damit die Apfelschale sich auch der Verformung für die Milch anpasst.
Um den Apfel auch entsprechend freizustellen habe ich der Graustufenebene daraufhin eine Ebenenmaske mit den Graustufen hinzugefügt. (Der Übersichthalber habe ich hier den dicken Apfel mal ausgeblendet)
Da dort aber keine Transparenzen erscheinen sollen kam dann aus dem Menü Farben der Schwellenwert nach dem klicken auf die Maske zum Einsatz. Er läßt nur Schwarz oder Weiß zu – als Maske ist das dann ganz oder gar nicht sichtbar. So habe ich dann eine Maske in Form der Milch erzeugt, die leider momentan noch nur die Milch anzeigt – dafür aber ohne Transparenz.
Also dann flugs auf die Ebene mit dem verzerrten Apfel, dann Bearbeiten – kopieren, auf die Ebene mit der Maske (aber nicht die Maske selber!), dann einfügen, mit Klick auf das Ankersymbol fixieren und schon habe ich dort Apfel statt Milch.
Dann noch etwas Feinarbeit – also den richtigen Apfel optimal positionieren und mit einem möglichst großem und weichem Pinsel die Maske so bearbeitet, daß die Übergänge zum Apfel schön unauffällig sind.
Den rechts vom Spritzer vorschauenden Teil kann man dann mit Radiergummi entfernen – wobei ich persönlich lieber mit einer Maske ausblende. Dann kan man nämlich im Notfall noch korrigieren.
Da nicht nur die Schale sondern auch das innere der Frucht zu sehen sein müßte habe ich noch einen angebissenen Apfel …
… als neue Ebene geladen, positioniert und dann mit einer Ebenenmaske versehen, die alles transparent macht.
Dort habe ich an den entsprechenden Stellen mit einem Pinsel in der Maske das Fruchtfleich sichtbar gemacht
– und schon ist der geplatzte Apfel fertig.



















Hi Thomas!
Hut ab! Das ist wirklich super geworden und eine prima Idee! Richtig gut wirkt das Ganze in Deinem Titelbild mit schwarzem Hintergrund.
Das muß ja mal gesagt werden…
Man lernt hier doch ‘ne ganze Menge – insbesondere zu den Möglichkeiten, die “Gimp” so bietet.
Das diesjährige Sommer-Spezial 2010 hat, so denke ich, wirklich für viele Leser (und nicht nur für uns), den Nagel auf den Kopf getroffen (Super Idee der Redaktion)!
Gruß
Frank Deneke
Dieser Aussage kann ich mich anschließen!
THX
Frank Schmiedel
Danke für Eure Kommentare. Ich hatte die Idee und war selber ganz gespannt, ob mir das gelingen wird. Aber GIMP hat mich dann nicht enttäuscht. Ich bin von dem Programm immmer mehr angetan und habe auch schon Kollegen davon überzeugen können.
Gruß
Thomas