Überraschenderweise ist Donald Trump nicht allein an allem schuld, in vielerlei Hinsicht läuft ihm mittlerweile die KI den Rang als primäre globale Problemquelle ab. Eine KI-Steuer könnte da weiterhelfen, schlägt Chefredakteur Jörg Luther vor.
Editorial
In einer beschleunigten Welt voller negativer Schlagzeilen, Unsicherheit und bedrohlicher Entwicklungen findet Carina Schipper Reuß, dass es Zeit ist, ein Loblied auf die Open-Source-Gemeinde, deren Zusammenhalt und erfolgreiche Veranstaltungen zu singen.
Das Jahr des Linux-Desktops rückt näher. Was seit Dekaden eher als Scherz innerhalb der Community kursierte, könnte bald Wirklichkeit werden – im Ernst!
Vater Staat hat so einige Pflichten. Dazu gehört es, gelegentlich Dinge von oben durchzusetzen, mitunter gegen Widerstände. Beispiele dafür wären digitale Souveränität und der Einsatz von Open-Source-Software.
Ab 2028 soll die Digitalisierung dank des gerade entstehenden Deutschland-Stacks so richtig in öffentlichen Verwaltungen ankommen. Doch bereits jetzt zeichnet sich ab, dass Wunsch und Wirklichkeit womöglich weit auseinanderliegen.
Am 18. November 2025 hielten deutsche und französische Spitzenpolitiker sowie Größen aus der Digitalwirtschaft beider Länder einen Gipfel in Berlin ab. Unter den Teilnehmern fand sich dabei ein besonders spannender Gast.
Über 200 Millionen Euro Lizenzkosten zahlte die Bundesregierung 2024 an Microsoft. Der IStGH nutzt künftig den OpenDesk des ZenDiS und befreit sich so aus der Abhängigkeit. Für Deutschland läge darin (Spar-)Potenzial.
Seit dem 1. Oktober 2025 soll die ePA verpflichtend in der Praxis angekommen sein. Die Realität sieht ganz anders aus. Von einem Projekt, das womöglich von Anfang an zum Scheitern verurteilt war.
Das unscheinbare Wörtchen "unerreichbar" löste einen Sturm in der Debatte um Deutschlands digitale Souveränität aus. Das Ergebnis findet Carina Schipper nicht einmal so schlecht.
Github fordert von der Europäischen Union die Einrichtung eines Fördertopfs, der Open-Source-Projekte unbürokratisch finanziell unterstützen soll. Vorbild ist der deutsche Sovereign Tech Fund.
Seit jeher prägt Ambivalenz die Beziehung der EU zum Thema Open Source. Nun ist ein internes Papier aufgetaucht, das einmal mehr zeigt, wie wischiwaschi die EU-Politik in diesem Bereich aussieht.
Momentan scheint sich zu entscheiden, ob digitale Souveränität mehr als das viele Papier wert ist, auf dem sie so oft geschrieben steht. Ausgerechnet von Microsofts Seite kam der jüngste Weckruf zum Thema.
Nun ist sie da, die Zeitenwende in der Gesundheitspolitik. Die elektronische Patientenakte soll ab sofort flächendeckend ausgerollt werden. Klingt gut, oder?
Es war abzusehen und nur eine Frage der Zeit: Eines der Dekrete des US-Präsidenten hat die Open-Source-Welt direkt getroffen. Doch was ist, wenn darin inmitten der negativen Konsequenzen auch Chancen stecken?
Über 20 Lenze zählt der Open-Source-Webbrowser Firefox. Momentan steht er am Scheideweg. Die eingeschlagene Richtung wird darüber entscheiden, ob am Ende des Dramas um ihn sein Tod steht.
Mit dem Schwerpunkt dieser Ausgabe wagt sich die Redaktion in bisher eher wenig beachtete Gaming-Gefilde vor. Außerdem stellt sich die Frage, welche wenig beleuchteten, aber durchaus interessanten Themen es noch gibt.
In den Slogans, mit denen OpenAI 2015 auf der Bildfläche erschien, könnte man einige Parallelen zu den Werten der Open-Source-Community entdecken. Angesichts der sich überschlagenden Meldungen im Kontext des Unternehmens hält Carina Schipper die These jedoch für nicht mehr tragfähig.
So hoch die Ampelregierung mit ihren Zielen zu Anfang flog, so tief fiel sie im Herbst 2024. Am 4. Dezember debattierte der Digitalausschuss im Bundestag, wie es in Sachen Open Source in der kommenden Legislaturperiode aussehen könnte. Carina Schipper hat gespannt zugehört.
















