Es muss nicht immer Gnome sein. Mit Kubuntu, Xubuntu und den Netbook-Varianten stehen gleich mehrere Alternativen bereit, die sich genauso gut für die tägliche Arbeit und das Vergnügen eignen.
Wer von Ubuntu spricht, denkt in erster Linie an den orangefarbenen und braunen Gnome-Desktop. Doch während Ubuntu die mit Abstand beliebteste Variante der Canonical-Distribution ist, gibt es seit Version 5.04 mit Kubuntu auch einen offizielle KDE-Version, zu der sich in den letzten Jahren weitere Derivate wie Xubuntu, Edubuntu und Mythbuntu gesellt haben. Denn im Unterschied zu OpenSuse, Mandriva und einigen weiteren Distributionen gibt es bei Ubuntu während der Installation keine Desktop-Auswahl: wer einen anderen Desktop möchte, muss somit quasi eine andere Distribution (beziehungsweise ein Derivat) wählen. Dabei lassen sich drei Gruppen unterscheiden:
- Ubuntu-Versionen, die sich auf einen bestimmten Desktop konzentrieren
- Ubuntu-Versionen, die sich auf ein bestimmtes Thema konzentrieren
- Ubuntu-Versionen, die sich auf eine bestimmte Hardware konzentrieren
Die Klassiker Kubuntu (Ubuntu mit KDE) und Xubuntu (Ubuntu mit XFCE) fallen in die erste Gruppe, Edubuntu (Ubuntu mit sehr vielen Bildungsprogrammen), Ubuntu Studio (auf Soundanwendungen spezialisiert) und Mythbuntu (auf das Mediacenter Mythtv spezialisiertes Ubuntu) in die zweite. Ubuntu-Versionen, die sich auf eine bestimmte Hardware spezialisiert haben sind zum Beispiel die Netbook-Versionen von Kubuntu und Ubuntu, sowie spezielle Builds für ARM-Prozessoren, die Ubuntu Enterprise Cloud für die EC2-Cloud von Amazon und noch einige mehr.
Bei den aufgezählten Distributionen handelt es sich alles um von Canonical offiziell unterstützte Ubuntu-Derivate. Das bedeutet, dass die Firma dafür Sicherheitsupdates berei...
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