2026 feiert das Vintage Computer Festival Europa sein 25. Jubiläum. Veranstaltungen in Berlin, München und Zürich präsentieren historische Rechentechnik zum Bestaunen und Anfassen.
Die Generation Z ist mit der Rechentechnik in miniaturisierter Form aufgewachsen und kennt kaum noch etwas anderes. Millennials können sich meist nur schwer vorstellen, welche Dimensionen Geräte früher besaßen und welcher Aufwand – im Vergleich zu heute – notwendig war, um damit größere Datenmengen zu verarbeiten.
Sie provozieren garantiert ein ungläubiges Gesicht, wenn Sie Ihren Kindern und Enkeln erzählen, wie Sie anno dunnemals mit einem Betriebssystem arbeiteten, das auf einer kleinen Plastikscheibe in einer Papphülle mit abgesägter Ecke und Loch gespeichert war, und dass auf eine solche “Diskette” heute nicht mal mehr ein aktuelles Handyfoto passen würde.
Um die Leistung zu begreifen, die hinter der Entwicklung der modernen IT steckt, bleibt nur, sich entsprechende Relikte aus grauer Vorzeit genauer anzusehen und sie nach Möglichkeit sogar in Aktion zu erleben. Das gelingt meist nur in Museen oder auf besonderen Veranstaltungen. Die Tabelle “Ausstellungen zur Geschichte der Rechenmaschinen” stellt eine Auswahl von Museen im deutschsprachigen Raum zusammen, die jeweils einen ausgewählten Aspekt der Entwicklung der Rechentechnik als Schwerpunkt präsentieren.
|
Name |
Ort |
Schwerpunkt |
|---|---|---|
|
Arithmeum [6] |
Universität Bonn |
historische Rechentechnik |
|
Die Diskette [7] |
Schaffhausen |
thematisch wechselnde Ausstellungen |
|
Heinz-Nixdorf-Museum [8] |
Paderborn |
Siemens-Nixdorf |
|
Deutsches Technikmuseum [9] |
Berlin |
mechanische und elektronische Rechentechnik, Konrad Zuse |
|
Konrad-Zuse-Museum [10] |
Hünfeld |
Konrad Zuse |
|
Computerspielemuseum Berlin [11] |
Berlin |
... |
[...]
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