Booklore verwaltet E-Books grafisch ansprechend mit Schwerpunkt auf Metadaten und statistische Auswertungen.
Wenn es um das Verwalten von E-Books geht, kommt den allermeisten Nutzern das Universalgenie Calibre [1] in den Sinn. Die eierlegende Wollmilchsau bietet in einer unübersichtlichen Oberfläche eine überbordende Vielfalt an Funktionen, die so manchen Anwender überfordert. Darauf aufbauend liefert Calibre Web als Frontend die Inhalte über den Browser aus, allerdings optisch wenig ansprechend.
Hier kommt Booklore [2] ins Spiel. Es ist eine der GPLv3.0 unterliegende, selbst gehostete Anwendung zum Verwalten und Lesen von E-Books, PDFs und Comics. Aktuell steht sie in Version 1.10.0 bereit. Sie bietet eine moderne und übersichtliche Oberfläche (Abbildung 1), einen Reader mit Fortschrittsanzeige, unzählige Konfigurationsmöglichkeiten sowie eine exzellente Aufbereitung der Metadaten.

Abbildung 1: Booklore gefällt im Dashboard mit seiner grafischen Darstellung, die den Zugriff auf alle Leisten und Bedienelemente bietet.
Damit erinnert die Software von der Aufmachung und den Möglichkeiten her an die Fotoverwaltung Immich, umgesetzt für Bücher. Booklore wurde erst Anfang 2025 konzipiert und nahm seitdem eine rasante Entwicklung. Es gibt sie bisher nur in Englisch, für eine Lokalisierung in andere Sprachen genügte die Zeit nicht mehr. Multilingualität steht aber für nächstes Jahr auf dem Zettel des Entwicklers, wobei er auf die Hilfe einer stetig wachsenden Community zählen kann.
Mit Booklore als selbst gehosteter Anwendung bleibt Ihre digitale Bibliothek komplett privat und eigenständig. Alle Daten liegen auf dem eigenen Server. Sofern keine dedizierte Maschine zur Verfügung steht, genügt ein Raspberry Pi oder ein ausrangiertes Notebook. Sie rollen die Anwendung...
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