Der schlanke PDF-Manager PdfDing läuft in einem Docker-Container und erlaubt das Anzeigen, Verwalten und einfache Editieren von PDF-Dokumenten.
Anwendungen und Dienste selbst zu hosten gilt vielen Linux-Anwender als das Gebot der Stunde. Das schützt nicht nur die Privatsphäre und hält die Daten unter eigener Kontrolle, es ermöglicht oft auch das einfache Nutzen einer Anwendung über mehrere Geräte und Plattformen hinweg in einem Web-Interface. Im Folgenden sehen wir uns an, wie auf Basis dieses Konzepts das PDF-Management auf einem Home-Server Sinn ergibt.
Geht es hauptsächlich um technische Operationen wie das Teilen, Zusammenfügen, Zuschneiden und Drehen von PDFs, sind Sie vermutlich besser mit dem ebenfalls selbst gehosteten Stirling PDF bedient als mit dem hier vorgestellten PdfDing. Bei der vor rund einem Jahr erstmals veröffentlichten und auf Github gehosteten Anwendung PdfDing [1] geht es eher um das übersichtliche Organisieren und Verwalten von PDF-Dokumenten und den Zugriff von allen Ihren Geräten aus.
Da PdfDing zum Darstellen der Dokumente statt des Browser-internen PDF-Readers eine eigene Routine nutzt, funktioniert die Software auch auf Smartphones und Tablets. Die Anwendung ist als Mehrbenutzersystem ausgelegt, was den verwalteten PDF-Bestand allen Anwender im lokalen Netz zugänglich macht. Die Entwickler konzipierten die Anwendung so, dass sie sich schnell und einfach mit Docker einrichten lässt.
Funktionsumfang
Das aktiv in der Entwicklung befindliche PdfDing steht unter der AGPL 3.0 und tritt mit dem Anspruch an, alltägliche PDF-Aufgaben schnell, komfortabel und zuverlässig zu erledigen. Es konzentriert sich auf die Kernfunktionen, die man immer wieder benötigt. Das Programm bietet eine übersichtliche GTK-basierte Oberfläche mit Light- und Da...
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