Tauchen unbekannte IP-Adressen in Log-Dateien oder in der Ausgabe von Iftop auf, stellt sich die Frage, woher sie kommen. Checkip hilft hier weiter.
Mit Checkip [1] überprüfen Sie die Seriosität einer IP-Adresse. Bei häufigen, nicht erklärbaren Zugriffsversuchen von außen auf einen Rechner im lokalen Netz stellen Sie damit fest, ob weitergehende Sicherheitsmaßnahmen angebracht sind. Falls sich das Programm nicht im Paketfundus der von Ihnen verwendeten Distribution findet, erhalten Sie es über die Projektseite [2]. Dort stehen unter anderem Binärpakete für 64-Bit-Linux-Systeme sowie der Quellcode bereit.
Erste Schritte
Das Programm verfügt nur über zwei Optionen. Setzen Sie den Schalter -j, erhalten Sie die Ausgabe im JSON-Format. In dieser Form geben Sie die Ergebnisse der Anfrage an ein anderes Programm weiter. Verwenden Sie die Option -p Anzahl, führt das Programm mehrere Abfragen in einem Durchlauf aus. Die Programmdokumentation fällt allerdings etwas knapp aus. Beim Programmaufruf lädt Checkip Listen mit Informationen über fragwürdige Adressen in das Verzeichnis ~/.checkip/. In der Tabelle “Quellen” finden Sie die dafür genutzten Informationsquellen (Abbildung 1).
Beim allerersten Aufruf dauert es etwas, bis die Software die notwendigen Daten im Umfang von etwa 180 MByte heruntergeladen hat. Bei zukünftigen Starts aktualisiert es nur die Liste von http://Phishstats.info, was aber während des Tests scheiterte, da die Seite gerade umgebaut wurde. Das Erneuern der anderen Listen erfolgt in größeren Zeitabständen.
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URL |
Hinweise |
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Firehol (Firewall) |
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Infos zu Phishing |
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