Nur mit dem optimalen System und der richtigen Software nutzen Sie das volle Potenzial Ihres Rechners. Mit der Heft-DVD erhalten Sie topaktuelle Distributionen zum Ausprobieren, aber auch für den Produktiveinsatz.
Schlanker Allrounder: PAHE OS 26.0 “Volga”
Spezielle Linux-Distributionen für ältere Rechner wirken optisch oft wie aus der Zeit gefallen und sind häufig wenig anwenderfreundlich. Das schlanke PAHE OS aus Brasilien bringt dagegen den modernen KDE Plasma-Desktop auf den Bildschirm und spricht damit auch Ein- und Umsteiger an. Unter der Haube kommt das System mit einem Kernel des 6.5er-Zweigs, der KDE-Plasma-Desktop liegt als Release 5.27.11 und das Qt-Framework in Version 5.15.6 vor. Sie booten die Distribution vom Datenträger. -> S. 6
Komplett individualisierbar: MiniOS 3.3.3
Bei MiniOS handelt es sich um ein leichtgewichtiges und flinkes System, das für die Installation auf einem USB-Laufwerk entwickelt wurde. Eine Besonderheit der auf Debian basierenden Distro ist der modulare Ansatz bei der Systemkonfiguration, der es erlaubt, Module nach Bedarf hinzuzufügen oder zu entfernen. Dadurch lässt sich das System einfach bedienen und flexibel anpassen. Auf der Grundlage von MiniOS erstellen Sie mit den mitgelieferten Werkzeugen eine maßgeschneiderte Version des Systems. Sie booten die XFCE-Maximum-Variante (64 Bit) vom Datenträger, die Images der Flux-Minimum-Version (32+64 Bit) finden Sie im Ordner isos/. -> S. 22
Fedora 40 Workstation (AArch64)
Im April erschien die vierzigste Ausgabe von Fedora. Die ARM-Variante unterstützt offiziell die Raspberry-Pi-Modelle 3 und 4. Allerdings ist die Portierung noch nicht komplett abgeschlossen, weshalb einige von der Raspberry Pi Foundation veröffentlichten Bibliotheken noch fehlen beziehungsweise nicht vollständig integriert sind. In der Grundeinstellung verwendet das System den Mesa-Grafikkartentreiber in der Version 24.1.1 mit zusätzlich aktiviertem OpenGL. Sie finden das Image im Verzeichnis isos/. -> S. 54
LineageOS 21 für den RasPi 4
Die alternative Android-Variante LineageOS erlaubt es, das Mobilbetriebssystem auf einem Raspberry Pi zu installieren, inklusive Root-Zugriff aufs System und integriertem Play Store zum Nachinstallieren von Apps. Anders als beim Original ist der Kern des Betriebssystems überwiegend in C geschrieben, Bibliotheken von Drittanbietern werden in C++ entwickelt. Die Benutzeroberfläche ist hingegen mit Kotlin programmiert. Java spielt bei LineageOS ebenfalls eine gewichtige Rolle. Sie finden das Image im Verzeichnis isos/. -> S. 58
Kompakt und innovativ: EasyOS 6.0
Das auf Puppy Linux basierende EasyOS erblickte im Januar 2017 das Licht der Welt und wird seitdem vom Puppy-Maintainer Berry Kauler kontinuierlich weiterentwickelt. Die Pakete wurden im OpenEmbedded-Scarthgap-Release mit einer Meta-quirky-Schicht kompiliert. Sie fügt etwa 240 zusätzliche Build Recipes hinzu, die das offizielle OE/Yocto-Projekt nicht enthält, sowie viele Patches. Die Distribution setzt die Praxis fort, eine Vielzahl von Paketen mitzubringen, darunter Chromium, Gimp und Gparted. Sie finden das Image im Verzeichnis isos/. (tle)




