Das Strategiespiel Widelands simuliert eine antike Volkswirtschaft, in der es gilt, die vorhandenen Ressourcen geschickt einzusetzen, um ein blühendes Reich aufzubauen.
In Widelands [1] steuern Sie die Geschicke der Amazonen, der Atlanter, der Barbaren, des Imperiums oder der Friesen und bauen für Ihr Volk ein blühendes Reich auf. Dabei ist vor allem wirtschaftliches Geschick beim Erschließen und Einsetzen von Ressourcen gefragt. Mitunter kommt es an den Außenposten auch zu Kämpfen mit anderen Völkern, doch der Fokus von Widelands liegt nicht auf kriegerischer Expansion, sondern auf dem Aufbau einer perfekt abgestimmten Wirtschaft.
Widelands liegt derzeit in Version 1.1 vor und läuft auf Linux, MacOS und Windows. Das Spiel auf Ihren Linux-Rechner zu bringen, gestaltet sich recht einfach: Auf der Download-Seite [2] wählen Sie zwischen einem Appimage und einem Flatpak-Paket. Bei verschiedenen Distributionen lässt sich Widelands außerdem über die Paketverwaltung installieren. Nach der erfolgreichen Installation starten Sie das Spiel über den entsprechenden Menüeintrag oder über den Befehl widelands in der Shell.
Eine neue Welt
Sie beginnen ein Spiel, indem Sie im Startbildschirm (Abbildung 1) auf Einzelspieler klicken. Im folgenden Menü entscheiden Sie, ob Sie ein komplett neues Spiel starten, eine Kampagne beginnen, die Einführung durchspielen oder ein angefangenes Spiel fortsetzen möchten. Klicken Sie auf Neues Spiel, um eine neue Partie zu beginnen.

Abbildung 1: Das Hintergrundbild des Startbildschirms zeigt die blühenden Reiche der fünf in Widelands spielbaren Völker. Über das Menü unten starten Sie unter anderem ein neues Spiel, entwerfen neue Karten oder laden Erweiterungen herunter.
Einführungsspiele
Die vier Einführungsspiele machen Sie mit den Grundlagen von Widelands vertraut. Die Lernkampagnen beginnen Sie vom Startbildschirm aus über Einzelspieler | Einführungsspiele.
Im folgenden Dialog entscheiden Sie sich zunächst für eine Karte (Abbildung 2). Wählen Sie aus der Liste eine passende Landschaft aus. Rechts im Dialogfenster finden Sie zu jeder Karte eine kurze Beschreibung. Die Auswahl der Karte hat Einfluss auf den Spielverlauf. Entscheiden Sie sich für eine stark bewaldete Region, steht Ihnen viel Holz als Rohstoff zur Verfügung. Wollen Sie eine Seefahrernation gründen, brauchen Sie eine Küstenlandschaft. Haben Sie eine passende Karte gefunden, bestätigen Sie mit einem Klick auf OK.

Abbildung 2: Widelands bringt eine Auswahl verschiedener Karten mit. Weitere Karten erstellen Sie selbst oder laden Sie im Internet herunter.
Karten und Erweiterungen
Klicken Sie auf dem Startbildschirm auf Editor, um den Karten-Editor zu öffnen. Hier erstellen Sie Ihre eigenen Karten. Über den Menüpunkt Erweiterungen laden Sie weitere Karten, neue Kampagnen und mehr aus dem Internet herunter.
Als Nächstes steht an, sich für ein Volk zu entscheiden und die Kriterien für den Sieg festzulegen (Abbildung 3). Oben links unter Spieler sehen Sie vier Zeilen für die bis zu vier Spieler. In jeder Zeile bestimmen Sie (jeweils in den einzelnen Feldern von links nach rechts) zunächst die Farbe des Spielers. Danach legen fest, ob Sie oder der Computer die Führung des jeweiligen Volks übernehmen. Das Volk in der ersten Zeile wird stets von Ihnen gespielt (zu erkennen an der kleinen Figur im zweiten Feld der ersten Zeile), daher gibt es hier keine Einstellungsmöglichkeiten.

Abbildung 3: Zu Beginn verteilen Sie die Völker auf die Spieler, bilden Teams und legen ein Kriterium für den Sieg fest.
In den drei Zeilen darunter zeigt das zweite Feld jeder Zeile einen kleinen Bildschirm statt einer Figur. Klicken Sie darauf, um die Spielstärke des Computers einzustellen. Alternativ entscheiden Sie sich für Geschlossen, um den betreffenden Spieler zu entfernen und so mit weniger Spielen in die Partie zu gehen. Im dritten Feld jeder Zeile sehen Sie das Emblem eines der Völker. Mit einem Klick darauf legen Sie fest, welcher der vier Spieler die Geschicke welches Volkes steuert. Dabei hat jedes Volk seine eigenen Charakteristika, die den Spielverlauf beeinflussen.
Im vierten Feld legen Sie die Ausgangssituation fest. Hier wählen Sie je nach Karte zwischen verschiedenen Szenarien: So starten Sie beispielsweise nur mit einem Hauptquartier, mit einem bereits florierenden Dorf oder – bei einer Seekarte – mit drei Schiffen auf Entdeckungsreise. Im fünften Feld bestimmen Sie die Teams.
Im selben Dialog legen Sie rechts unten das Ziel des Spiels fest. Das kann beispielsweise darin bestehen, nach Ablauf einer bestimmten Zeit die meisten wertvollen Waren in den eigenen Lagerhäusern eingelagert zu haben (Sammler) oder mehr Bäume in seinem Gebiet zu haben als die anderen (Waldschrat). Mögen Sie es lieber kriegerisch, legen Sie als Kriterium für den Sieg beispielsweise fest, über mehr Land zu herrschen als die anderen (Landherr) oder sogar alle anderen Spieler zu besiegen (Alleinherrscher). Aber auch ein Endlosspiel ohne Kriterium für den Sieg ist möglich.
Wollen Sie sich ganz auf den Aufbau einer florierenden Wirtschaft konzentrieren, setzen Sie einen Haken bei Friedlicher Spielmodus, um Kämpfe zwischen den Spielern auszuschließen. Das lässt sich allerdings mit bestimmten Kriterien für den Sieg nicht sinnvoll kombinieren. Passen alle Einstellungen, legen Sie mit einem Klick auf Spiel starten los.
Holz und Stein
Je nach der Ausgangssituation, für die Sie sich entschieden haben, sieht die Karte zu Beginn eines Spiels unterschiedlich aus. Der erste Schritt besteht jedoch immer darin, Rohstoffe zu sammeln. Jedes der fünf Völker verarbeitet spezielle Rohstoffe. Alle haben aber gemeinsam, dass sie ohne Holz und Stein nicht auskommen. Ihr Siedlungsgebiet ist durch Pfähle abgesteckt; nur innerhalb dieser Begrenzung können Sie bauen.
Suchen Sie innerhalb Ihres Gebiets nach Wald und Felsen und errichten Sie ein Holzfällerhaus und einen Steinbruch. Um in den Baumodus zu wechseln, drücken Sie die Leertaste. Sie sehen nun innerhalb Ihres Gebiets gelbe Fahnen sowie rote, gelbe und grüne Häuser. Die Häuser zeigen an, wo Sie bauen dürfen. Kleine Gebäude bauen Sie, wo Sie ein rotes Haus sehen, kleine und mittelgroße Gebäude, wo die Karte ein gelbes Häuschen zeigt. An Stellen mit einem grünen Türmchen dürfen Sie Gebäude jeder Größe konstruieren.
Ein Holzfällerhaus ist ein kleines Gebäude. Sie dürfen es also an allen Stellen errichten, an denen die Karte ein rotes, gelbes oder grünes Haus anzeigt. Entscheiden Sie sich für eine passende Stelle in der Nähe eines Walds und klicken Sie auf das betreffende Feld. Nun sehen Sie eine Übersicht aller Gebäude, die Sie dort errichten dürfen. Bewegen Sie wie in Abbildung 4 den Mauszeiger über Holzfällerhaus, erscheinen die Baukosten dafür: 2 Stämme und 1 Brett. Beides sollte in Ihrem Hauptquartier vorrätig sein. Außerdem färbt sich ein Teil der Karte dunkel ein. Dabei handelt es sich um das Einzugsgebiet des Holzfällerhauses. Es sollte möglichst viel Wald abdecken.

Abbildung 4: Im Baumodus markieren rote, gelbe und grüne Symbole die Stellen, an denen Sie Gebäude bauen dürfen. Gelbe Flaggen kennzeichnen den möglichen Verlauf von Straßen.
Haben Sie einen passenden Ort gefunden, klicken Sie auf Holzfällerhaus. Es erscheint eine Baustelle. Damit Arbeiter dorthin gelangen können, brauchen Sie eine Straße vom Hauptquartier zur Baustelle. Deshalb wechselt Widelands nach dem Errichten eines Gebäudes automatisch in den Straßenbaumodus. Klicken Sie einfach auf Ihr Hauptquartier, und es erscheint eine Straße, über die sich nun Arbeiter samt der nötigen Materialien auf den Weg zur Baustelle machen. Alternativ legen Sie den Weg der Straße selbst fest, indem Sie sich von der Baustelle aus von einer gelben Flagge zur nächsten durchklicken, bis Sie das Hauptquartier erreichen. Analog bauen Sie in der Nähe von Felsen einen Steinbruch und verbinden ihn über eine Straße mit dem Hauptquartier.
Lieferketten
Stehen Holzfällerhaus und Steinbruch, ziehen dort Arbeiter ein und liefern Stämme und Steine an das Hauptquartier. Dabei benötigen sie etwas Zeit, um den Weg zurückzulegen. Um die Rohstofflieferungen zu beschleunigen, klicken Sie auf ein gelbes Fähnchen, das auf einer Straße steht, und entscheiden sich dann für Setze eine Flagge. Das Hauptquartier entsendet daraufhin einen Lastenträger an diese Stelle. Holzfällerhaus und Steinbruch liefern ihre Rohstoffe fortan bis dorthin, von wo aus sie der Träger zum Hauptquartier befördert. Das beschleunigt das Sammeln der Rohstoffe. Unterteilen Sie Ihr Straßennetz daher mit möglichst vielen Flaggen in Einzelabschnitte.
Leistet der Holzfäller gute Arbeit, legt er die vorhandenen Bäume im Handumdrehen allesamt um. Um kontinuierlich genug Holz zu haben, bauen Sie in der Nähe des Holzfällerhauses ein Forsthaus und verbinden es mit dem Straßennetz. Der Förster frischt fortan Ihren Baumbestand regelmäßig auf. Zum Bauen benötigen Sie aber nicht nur Stämme vom Holzfällerhaus, sondern auch zugeschnittene Bretter. Errichten Sie dazu in der Nähe des Holzfällerhauses ein Sägewerk. Das Holzfällerhaus liefert nun Stämme an das Sägewerk, das daraus Bretter herstellt. Auf diese Weise hängen in Widelands Gebäude voneinander ab und bilden eine Produktionskette.
Bergbau
Holz und Stein sind nur die grundlegendsten Rohstoffe. Im Lauf der Zeit benötigen Sie außerdem noch Kohle, Eisen- und Golderz sowie Marmor, die Sie in Minen abbauen. Solche Minen bauen Sie in Gebirgsregionen an den Stellen, die Widelands im Baumodus durch ein orangefarbenes Gebäude kennzeichnet. Zunächst gilt es aber herauszufinden, welche Rohstoffe es an welcher Stelle gibt – das eruieren Geologen. Klicken Sie im Baumodus auf eine gelbe Fahne in einer Gebirgsregion und setzen Sie an dieser Stelle eine Flagge, die Sie in gewohnter Weise mit dem Straßennetz verbinden.
Anschließend klicken Sie auf die neu gesetzte Flagge und wählen Sende einen Geologen, um die Fläche zu untersuchen (Abbildung 5). Vom Hauptquartier aus macht sich nun ein entsprechender Fachmann auf den Weg. Wo er Rohstoffe findet, setzt er eine Markierung. Sie klicken daraufhin in der Nähe der Fundstelle auf ein orangefarbenes Gebäudesymbol, um die passende Mine zu errichten. Erze werden an Hochöfen geliefert, die es zu Eisen und Gold verhütten. Der Steinmetz behaut Steine aus dem Steinbruch und verarbeitet Marmor aus der Marmormine zu Säulen. Verfügen Sie über keine Kohleminen, stellen Sie Kohle alternativ in der Köhlerei aus Stämmen her.

Abbildung 5: Geologen suchen Gebirgsregionen nach Rohstoffvorkommen ab und kennzeichnen Fundstellen durch Schilder. Links auf der Karte hat er Kohle gefunden (Schilder mit braunen Vierecken), rechts Wasserquellen (blaue Vierecke).
Gebäudenamen anzeigen
Verlieren Sie den Überblick über die verschiedenen Gebäude, die Sie bereits errichtet haben, dann drücken Sie [C], um die Bezeichnungen über den Gebäuden anzuzeigen.
Nahrung und Wasser
Damit ist nun die Produktion und Verarbeitung von Rohstoffen angelaufen. Vergessen Sie aber nicht, Ihr Volk mit Nahrung und Trinkwasser zu versorgen. Der Geologe spürt passende Wasserquellen auf (Abbildung 5), in deren Nähe Sie einen Brunnen bauen, um stets genügend Trinkwasser zur Verfügung zu haben.
Für ausreichend Nahrung sorgen Bauernhöfe sowie Jagd- und Fischerhäuser (Letztere nur in der Nähe von Gewässern). Bauernhöfe produzieren Getreide, das Mühlen dann zu Mehl verarbeiten. Aus Brunnenwasser und Mehl backen Bäckereien Brot. Tavernen und Wirtshäuser verarbeiten Brote aus Bäckereien, Fleisch aus Jagdhäusern und Fisch aus Fischerhäusern zu Rationen und Mahlzeiten.
Daneben steht Ihrer Bevölkerung der Sinn auch nach kräftigeren Getränken wie Bier und Wein. Brauereien verarbeiten den Weizen von Bauernhöfen und Wasser zu Bier. Weinberge produzieren Trauben, aus denen Kellereien den begehrten Rebensaft herstellen. Bauernhöfe und Weinberge brauchen Platz in der Umgebung, um Felder oder Rebgärten anzulegen. Sie dürfen sie daher nicht zu nah an Straßen oder anderen Gebäuden errichten.
Sicher ist Ihnen aufgefallen, dass die Minenarbeiter bisher die Arbeit noch gar nicht begonnen haben (Abbildung 6). Sie legen erst los, sobald Sie sie mit ausreichend Nahrungsrationen sowie Bier oder Wein versorgen. Ist das Rohstoffvorkommen in einer Mine erschöpft, gilt es, die Mine zu einer Tiefen Mine abzuteufen, um an tiefer liegende Bodenschätze zu gelangen (Abbildung 7). Dazu benötigen Ihre Minenarbeiter allerdings die nächsthöhere Ausbildungsstufe.

Abbildung 6: Minenarbeiter beginnen erst mit der Arbeit, wenn Sie sie mit genügend Nahrungsrationen sowie Bier oder Wein versorgen.

Abbildung 7: Ist das Rohstoffvorkommen unter einer Mine erschöpft, gilt es, die Mine zu einer Tiefen Mine zu erweitern. Andere Gebäude lassen sich ebenfalls ausbauen.
Produktionsketten
Die Versorgung Ihres Volks mit Nahrung sowie das Herstellen von Baumaterial aus Rohstoffen erfordern spezifische Produktionsketten. So liefern Bauernhöfe Getreide, das wiederum Mühlen zu Mehl verarbeiten. Kombiniert mit Brunnenwasser, stellen Bäckereien daraus Brote her, die Tavernen und Wirtshäuser zusammen mit Fleisch aus Jagdhäusern und Fisch aus Fischerhäusern zu Rationen und Mahlzeiten zusammenstellen. Fehlt ein Element, bricht die Produktionskette zusammen. Drücken Sie [F1], um das Hilfemenü zu öffnen. Hier finden Sie unter anderem eine Übersicht mit den einzelnen Gebäudearten, deren Produktion sowie deren Bedarf an eingehenden Rohstoffen.
Siedlungsgebiet
Sie sehen anfangs nur Ihr eigenes Siedlungsgebiet, der Rest der Karte bleibt schwarz. Über die Taste [M] lassen Sie sich eine Miniaturkarte anzeigen. Wollen Sie die Karte erkunden, um herauszufinden, wo es mehr Ressourcen gibt oder wo andere Völker siedeln, bauen Sie eine Kundschafterhütte. Von dort aus erforscht ein mit ausreichend Nahrungsrationen ausgestatteter Kundschafter das Land. Klicken Sie auf eine Kundschafterhütte und anschließend auf Beobachte den Kundschafter, um seinen Weg in einem kleinen Fenster immer im Blick zu behalten. So sehen Sie, in welche Richtung Sie Ihr Siedlungsgebiet am besten erweitern.
Um eine entsprechende Gebietserweiterung kommen Sie nicht herum, wenn Ihre Wirtschaft wachsen soll. Bauen Sie in der Nähe der abgesteckten Grenze bestimmte Militärgebäude wie Barrieren, Außenposten, Wachtürme oder Festungen, dann vergrößert sich Ihr Siedlungsgebiet. Diese Gebäude besetzen Sie mit Soldaten, die Ihren Siedlungsraum nötigenfalls gegen Angriffe von Gegnern verteidigen (Abbildung 8).

Abbildung 8: Ihr Gebiet erweitern Sie unter anderem mit Barrieren (rechts) und Wachtürmen (oben). Das Hauptquartier (links) besetzt diese Gebäude mit Soldaten, die Ihre Latifundien nötigenfalls gegen Angriffe verteidigen.
Wenn Sie Ihr Siedlungsgebiet beständig erweitern, stoßen Sie früher oder später auf das Gebiet anderer Völker und werden angegriffen. Vom HQ aus automatisch besetzte Militärgebäude wie Barrieren, Außenposten, Wachtürme oder Festungen schützen Ihre Ländereien gegen solche Attacken. Um die Kampfstärke Ihrer Truppen zu erhöhen, gilt es, die Soldaten auszubilden und auszurüsten. Militärangehörige erkennen Sie am Lebensbalken sowie am Quadrat mit ihren Fähigkeiten (Lebenspunkte, Angriff, Verteidigung, Ausweichen) über ihrem Kopf (Abbildung 9). Rekruten begeben sich vom Hauptquartier zunächst in die Kaserne, wo sie ihre Grundausbildung erhalten. Von dort führt sie die Ausbildung weiter in die Arena und das Ausbildungslager, wo sie ihre Fähigkeiten erweitern. Voll ausgebildete Soldaten sind leistungsfähiger, allerdings verschlingt ihre Ausbildung und Ausrüstung viel Ressourcen.

Abbildung 9: Rekruten begeben sich (von rechts nach links) vom Hauptquartier aus zunächst in die Kaserne zur Grundausbildung und bauen ihre Fähigkeiten danach in der Arena und im Ausbildungslager aus.
Soldaten, die sich in der Nähe eines angegriffenen Gebäudes befinden, übernehmen automatisch dessen Verteidigung. Wollen Sie selbst ein gegnerisches Gebäude angreifen, klicken Sie auf dessen Tür. Es öffnet sich ein Dialog (Abbildung 10), in dem Sie die Anzahl der Ihnen zur Verfügung stehenden Soldaten sehen. Wählen Sie daraus die Angriffstruppe aus. Üblicherweise versuchen Ihre Soldaten, ein Gebäude zu erobern, womit Sie Ihr eigenes Gebiet erweitern. Mit einem Häkchen links unten können Sie sie stattdessen anweisen, das gegnerische Gebäude zu zerstören. Passen die Einstellungen, klicken Sie rechts oben auf Angriff starten, schwärmt die Truppe zur Attacke aus.

Abbildung 10: Ein gegnerisches Gebäude greifen Sie an, indem Sie auf dessen Tür klicken. Anschließend legen Sie die Stärke des Offensivkontingents fest und weisen es an, das Gebäude zu erobern oder zu zerstören.
Mehrspieler
Statt gegen den Computer zu spielen, können Sie auch online gegen menschliche Gegner antreten. Dazu erstellen Sie zunächst auf der Widelands-Webseite ein neues Konto [3]. Zum Starten eines Internet-Spiels klicken Sie im Startbildschirm von Widelands auf Mehrspieler | Internet-Spiel und melden sich an Ihrem Widelands-Konto an. Alternativ starten Sie über die direkte Eingabe einer IP-Adresse ein LAN-Spiel.
Fazit
Widelands überzeugt durch eine ansprechende Grafik, eine leicht zu erlernende Handhabung und nicht zuletzt durch ein herausforderndes Spielkonzept. Es gilt, eine komplexe antike Volkswirtschaft aufzubauen und zur Blüte zu führen. Die verschiedenen Faktoren und ihre Zusammenhänge im Blick zu behalten und gekonnt aufeinander abzustimmen, wird Strategieliebhabern viel Freude bereiten. (jlu)
Infos
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Widelands: https://www.widelands.org
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Download-Seite: https://www.widelands.org/wiki/Download/
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Widelands-Konto erstellen: https://www.widelands.org/accounts/login/





