Heft-DVD 06/2023

Aus LinuxUser 06/2023

Heft-DVD 06/2023

Neues auf der Heft-DVD

Nur mit dem optimalen System und der richtigen Software nutzen Sie das volle Potenzial Ihres Rechners. Mit der Heft-DVD erhalten Sie topaktuelle Distributionen zum Ausprobieren, aber auch für den Produktiveinsatz. (tle)

Fedora 38 Workstation

Das neue Fedora nutzt als Desktop-Umgebung Gnome 44 und bietet Neuerungen beim Paketmanager. Mit an Bord sind unter anderem GCC 13, Go 1.20, LLVM 16, Ruby 3.2, TeXLive2022 und PHP 8.2. Im Hintergrund arbeitet der Linux-Kernel 6.2.11.

Den Paketmanager Microdnf ersetzt nun der Kollege DNF5. Dieser geht schneller zu Werk, braucht weniger Hauptspeicher und bietet einen neuen Daemon, der als Alternative zu PackageKit einspringt.

Sie starten die Distributionen von Seite A der DVD. Das ISO-Image finden Sie im Verzeichnis isos/.

Xubuntu 23.04 minimal

Als namensgebender Desktop kommt Xfce 4.18 zum Einsatz. Es bietet eine stabile Desktop-Umgebung mit einer Reihe von Leistungsverbesserungen und neuen Funktionen. Der Dateimanager Thunar profitiert von einer neuen Bildvorschau-Funktion sowie der Undo- und Redo-Funktionalität, Dateihervorhebungen und rekursiver Suche.

Neu ins Programm nahm das Projekt die Minimal-Version auf, die nur das Nötigste mitbringt: den Desktop und einige Xfce-Komponenten.

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blendOS 2023.04.22

BlendOS richtet sich an Anwender, die Paketquellen verschiedener Linux-Distributionen unter einer einheitlichen Oberfläche nutzen möchten. Die Distribution unterstützt dabei unter anderem die Repositories von Fedora, Arch Linux und Ubuntu. Dazu setzt BlendOS auf die Docker-basierte Containerlösung Distrobox. Darüber hinaus unterstützt es auch die Integration von Flatpacks.

Als Basis nutz die Distribution Arch Linux und erbt damit auch das Rolling-Release-Konzept, das neue Programme zeitnah ins System integriert.

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Tiny Core 14 Plus

Die Distribution begnügt sich mit minimalen Hardwareanforderungen. So kommt sie mit einem i468-CPU zurecht und ist so klein, dass sich ein Installationsmedium mit nur wenigen MByte erstellen lässt. Bei der Auswahl der Software achteten die Macher in erster Linie auf die Größe.

Die Plus-Version bringt einen größeren Funktionsumfang mit, etwa die Unterstützung von WLAN oder alternative Tastatur-Layouts.

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Finnix 125

Das auf Debian “Testing” basierende Live-System beschränkt sich auf das Terminal. Sein Fokus liegt unter anderem auf der Wiederherstellung von Dateisystemen oder der Netzwerküberwachung. Als Grundlage dient der Linux-Kernel 6.1 LTS.

Finnix begnügt sich mit 32 MByte RAM und lässt sich über die Boot-Option toram komplett in den Arbeitsspeicher laden. Zur Laufzeit unterstützt es Änderungen und Aktualisierungen per Union-Mount.

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