Lenken Sie im Echtzeitstrategiespiel 0 A.D. die Geschicke antiker Kulturen und lassen Sie so Geschichte wieder aufleben.
Vielleicht waren Sie in der Schule begeistert von Geschichte, vielleicht fanden Sie das Fach auch einfach nur langweilig. In jedem Fall lohnt sich ein Blick ins Echtzeitstrategiespiel 0 A.D. [1], das Sie ins Jahr 1 (ein Jahr 0 gibt es in der christlichen Zeitrechnung nicht) zurückversetzt und das Geschick einer antiken Kultur in Ihre Hand legt. Gebäude, Einheiten und Technologien orientieren sich an geschichtlichen Gegebenheiten. So macht das Spiel Geschichte lebendig, ohne dass dabei Langweile aufkommt.
Installation
Die Anfänge von 0 A.D. liegen bereits über 20 Jahre zurück. Die Entwicklung des Spiels kam bisher aber noch nicht über die Alpha-Phase hinaus, was aber dem Spielspaß keinen Abbruch tut. Die zum Testzeitpunkt aktuelle Version Alpha 25 “Yauna” stammt vom 28. August 2021, der Nachfolger Alpha 26 befand sich Ende April 2022 bereits im Feature Freeze.
0 A.D. gehört zu den Klassikern unter den Linux-Spielen, sodass alle gängigen Distributionen es in den Paketquellen bereitstellen. Bei einer Installation über den Paketmanager Ihrer Distribution erhalten Sie aber vermutlich nicht die jeweils neueste Version. Daher empfiehlt es sich, das aktuellste Release von der Webseite des Projekts herunterzuladen [2]. Dort finden Sie Pakete für diverse Distributionen einschließlich Installationsanleitung. Auch als Appimage und Flatpak-Paket steht 0 A.D. bereit.
Zurück in die Vergangenheit
Der aufgeräumte Startbildschirm zeigt die wichtigsten Funktionen in der Menüleiste links oben (Abbildung 1). Hier beginnen Sie ein neues Spiel oder eine neue Kampagne, hosten ein Mehrspieler-Match oder erstellen und bearbeiten Landkarten über einen Karteneditor (siehe Kasten “Karteneditor”). Auch ein Tutorial zum Erlernen des Spiels findet sich in der Liste.

Abbildung 1: Der Startbildschirm zeigt sich übersichtlich. Über das Menü links steigen Sie ins Spiel ein.
Karteneditor
0 A.D. bringt mit Atlas einen eigenen Karteneditor mit, mit dem Sie eigene Karten erstellen und eigene Kampagnen anlegen. Klicken Sie dazu auf dem Startbildschirm in der linken Seitenleiste auf Karteneditor.
Um einen Einstieg zu finden, starten Sie am besten mit einem Einzelspieler-Match gegen den Computer. Entscheiden Sie sich dazu im Menü links oben für Einzelspieler | Kämpfe. Es öffnet sich ein Fenster, in dem Sie alle nötigen Einstellungen für das neue Match vornehmen (Abbildung 2).

Abbildung 2: 0 A.D. bietet eine Vielzahl von Einstellungsmöglichkeiten. Insbesondere entscheiden Sie sich für eine Zivilisation, deren Geschicke Sie in die Hand nehmen möchten, sowie für eine Landkarte.
Im oberen Bereich wählen Sie eine der 13 Zivilisationen aus, deren Geschicke Sie in die Hand nehmen möchten, sowie die Zivilisationen des Computergegners. Zur Verfügung steht unter anderem der Klassiker Gallier gegen Römer (siehe Kasten “Zivilisation wählen”).
Zivilisation wählen
Jede der in 0 A.D. verfügbaren 13 Zivilisationen bringt ihre eigenen Besonderheiten mit (Abbildung 3). Dazu zählen spezifische Gebäude und Technologien sowie Besonderheiten in der Zivilisationsentwicklung. Bei den jeder Zivilisation eigenen Helden handelt es sich um starke Kriegsherrn, die die Truppen anführen. Die Besonderheiten jeder Zivilisation lehnen sich an geschichtliche Gegebenheiten an. Eine detaillierte Übersicht erreichen Sie vom Startbildschirm aus über das Menü Spielen lernen | Zivilisationsübersicht.
In der Zeile des Computergegners sehen Sie vor dem Auswahlmenü für die Zivilisation ein Zahnrad. Klicken Sie darauf, um den Schwierigkeitsgrad des Computergegners festzulegen und einzustellen, ob er sich defensiv oder aggressiv verhalten soll.

Abbildung 3: Jede Zivilisation bringt ihre eigenen Besonderheiten mit, die den Spielverlauf beeinflussen.
Danach stellen Sie im rechten Bereich im Reiter Karte einen passenden Schauplatz für das Match ein. Die Partie Gallier gegen Römer beispielsweise verlegen Sie ins gallische Hochland. Wechseln Sie in den Reiter Spieler, um die Anzahl der Spieler, das Bevölkerungslimit und die Startressourcen anzupassen.
Über Spieltyp legen Sie fest, welcher Modus den Sieger ermittelt. Voreingestellt verwendet das Spiel Eroberung. Hier gewinnt, wer alle Gebäude und Einheiten des Gegners zerstört. Eine weitere Option heißt Königsmord: Um als Sieger vom Platz zu gehen, gilt es in diesem Fall, den König des Gegners zu meucheln.
Wer es lieber weniger kriegerisch mag, entscheidet sich für den Spieltyp Reliquien erbeuten: Hier siegt, wer alle über die Karte verstreuten Reliquien sammelt und für eine bestimmte Zeit behält. Außerdem steht der Spieltyp Wunder zur Auswahl: Hier geht es darum, der jeweiligen Zivilisation Wunder zu bauen und sie für eine bestimmte Zeit vor der Zerstörung durch den Gegner zu schützen. Die einzelnen Spieltypen dürfen Sie auch kombinieren.
Wenn Sie in das erste Match starten, empfiehlt es sich, über den Schieber Waffenstillstand festzulegen, dass für bis zu 45 Minuten kein Angriff erfolgt. Ansonsten stehen sehr bald die Gegner vor den Toren Ihres noch jungen Reichs. Stimmen alle Rahmenbedingungen, legen Sie mit einem Klick auf Spiel starten! los.
Historische Schlachten nachspielen
Klicken Sie auf dem Startbildschirm in der linken Seitenleiste auf Einzelspieler |Neue Kampagne, um eine der Kampagnen zu starten, mit der Sie historische Schlachten nachspielen. Die Liste der verfügbaren Kampagnen ist zurzeit noch recht kurz, aber es bleibt auf mehr zu hoffen.
Ressourcen sammeln
Zu Beginn verfügen Sie über einen Verwaltungssitz und einige Bürger (Abbildung 4). Die unterteilen sich in Bürgerinnen und Bürgersoldaten. Die Bürgerinnen repräsentieren rein zivile Einheiten. Sie dienen dem Sammeln von Ressourcen und dem Bau von Gebäuden, tragen aber keine Waffen. Bürgersoldaten bewegen sich entweder zu Fuß oder per Pferd fort. Die zu Fuß sammeln Ressourcen und bauen Gebäude, tragen aber auch Waffen und verteidigen sich damit gegen Angriffe. Berittene Bürgersoldaten beschränken sich beim Sammeln von Ressourcen auf die Jagd. Ansonsten machen sie sich nützlich, indem sie die Gegend erkunden oder Angriffe abwehren.

Abbildung 4: Zu Beginn des Spiels verfügen Sie nur über einen Verwaltungssitz und einige Bürger. Jetzt gilt es, Ressourcen zu sammeln: Beeren und herumlaufende Schweine stehen als Nahrung bereit. Bäume, Steine und Erz dienen zum Bauen und Schmieden.
Einheiten wählen Sie aus, indem Sie mit der linken Maustaste darauf klicken. Mit der rechten legen Sie das Ziel fest, zu dem sich die ausgewählten Einheiten begeben sollen. Zunächst gilt es, Ihren Ressourcenvorrat aufzustocken und Nahrung, Holz, Stein und Metall zu sammeln. Wählen Sie die Gallier-Zivilisation, besteht Ihr Volk zu Beginn aus vier Bürgerinnen, vier Bürgersoldaten zu Fuß und einem berittenen Bürgersoldaten.
Wählen Sie eine der vier Bürgerinnen aus, und klicken Sie anschließend mit der rechten Maustaste auf einen Beerenstrauch in der Nähe des Verwaltungssitzes. Die Bürgerin beginnt nun Beeren zu sammeln und liefert ihre Ausbeute im Verwaltungssitz ab.
Neben Beeren dienen auch die frei herumlaufenden Tiere als Nahrung. In der Nähe des Verwaltungssitzes finden sich einige Nutztiere, je nach Karte beispielsweise Schweine, Schafe, Hühner oder Ziegen. In der weiteren Umgebung laufen auch Wildtiere herum, je nach Karte zum Beispiel Rehe, Wildschweine, Bären, Wölfe, Zebras, Giraffen, Löwen, Elefanten, Gnus oder Krokodile. Wählen Sie den berittenen Bürgersoldaten aus und schicken ihn auf die Jagd, indem Sie eines der Tiere mit der rechten Maustaste anklicken. Auch er liefert seine Beute im Verwaltungssitz ab. Liegt Ihr Siedlungsgebiet am Meer, dienen auch Fische als Nahrungsquelle.
Die natürlichen Nahrungsressourcen stehen nur begrenzt zur Verfügung. Daher gilt es, Ackerbau und Viehzucht zu betreiben, damit die Nahrung nicht ausgeht (Abbildung 5). Klicken Sie dafür eine der Bürgerinnen mit der linken Maustaste an. Im unteren Bildschirmbereich erscheinen nun Symbole für alles, was sie bauen kann. Entscheiden Sie sich dort für das Symbol Feld und legen Sie in der Nähe des Verwaltungssitzes ein Feld an. Felder werden immer wieder neu eingesät und bieten so eine erneuerbare Nahrungsquelle. Die beiden verbliebenen Bürgerinnen nutzen Sie, um zwei weitere Felder zu bewirtschaften. Nach dem Erlegen aller frei herumlaufenden Tiere bauen Sie einen Pferch, um in die Viehzucht einzusteigen.
Als Nächstes schicken Sie je einen der Bürgersoldaten in den Wald zum Holzhacken, zu einer Steingrube zum Steinabbau sowie zu einer Erzmine, um an Metall zu gelangen. Auch diese Ressourcen liefern die Bürgersoldaten im Verwaltungssitz ab. Je nach Entfernung der Quelle zum Verwaltungssitz geht dabei viel Zeit durch Herumlaufen verloren. Schicken Sie daher den vierten noch untätigen Bürgersoldaten los, um ein Lagerhaus in der Nähe des Walds, der Steingrube und der Erzmine zu errichten. Ressourcen lassen sich nun dort abliefern, was viel Zeit spart.
In der oberen Bildschirmleiste links sehen Sie, über wie viel Ressourcen an Nahrung, Holz, Stein und Metall Sie verfügen, sowie die Anzahl der Bürger, die sich aktuell um das Beschaffen einer Ressource kümmern.
Bevölkerungswachstum
Während die Bürger ihrer Arbeit nachgehen, sehen Sie sich den Verwaltungssitz näher an. Ein Linksklick auf das Gebäude offenbart im unteren Bildschirmbereich weitere Details (Abbildung 6). Dort sehen Sie wie bei jedem Gebäude im rechten Bereich oben die Einheiten, die Sie in dem betreffenden Gebäude erschaffen. Bei einem gallischen Verwaltungssitz sind das eine Bürgerin, ein Speerkämpfer (für den Nahkampf), ein Speerwerfer (für den Fernkampf) sowie ein berittener Bürgersoldat.
Im unteren Bereich sehen Sie die Technologien, die Sie in diesem Gebäude erforschen. Über einen Rechtsklick auf ein Icon für eine Einheit oder eine Technologie erfahren Sie mehr über deren Fähigkeiten beziehungsweise Bedeutung sowie über die Ressourcen, die Sie für die Erschaffung beziehungsweise Erforschung benötigen.
Bevor Sie über den Verwaltungssitz weitere Bürger generieren, gilt es zunächst, Häuser zu errichten. Die Grenze liegt beim zu Beginn eingestellten Bevölkerungslimit, in der Grundeinstellung 300 Personen. Dies stellt die absolute Obergrenze dar. Die innerhalb dieses Rahmens tatsächliche Bevölkerungsgröße ergibt sich aus der Anzahl der vorhanden Häuser.
Schicken Sie einen momentan untätigen Bürgersoldaten los, um neue Häuser zu bauen. In der oberen Bildschirmleiste sehen Sie links den Bevölkerungsstand. Nach dem Bau einiger neuer Häuser erschaffen Sie weitere Bürger, die Sie zum Sammeln von Ressourcen einsetzen.
Karte erkunden
Eine farbige Linie markiert das Siedlungsgebiet, das Sie kontrollieren. Sie sehen nur, was innerhalb dieses Gebiets liegt. Um die Karte zu erforschen, erschaffen Sie einige berittene Bürgersoldaten und schicken sie auf Erkundungsreise. So sehen Sie, wo es weitere Ressourcen gibt und wo der Gegner siedelt. Noch nicht erkundete Gebiete außerhalb Ihres Bereichs zeigt das Spiel schwarz an. Bereits erkundete Gebiete außerhalb Ihres Bereichs bedeckt ein Kriegsnebel: Sie sehen sie in dem Zustand, als zuletzt einer Ihrer Einheiten dort war, beispielsweise der berittene Erkunder.
Im weiteren Spielverlauf gilt es, Ihr Siedlungsgebiet auszudehnen. Das geschieht, indem Sie neue Gebäude errichten. Jedes Gebäude besitzt einen bestimmten Radius, den es für Ihr Siedlungsgebiet vereinnahmt. Bauen Sie am Rande Ihres Gebiets, vergrößert sich Ihr Siedlungsbereich. Die meisten Gebäude lassen sich nur innerhalb des eigenen Siedlungsgebiets errichten, mit Ausnahme des Verwaltungssitzes. Den dürfen Sie auch auf neutralem Gebiet bauen, er bringt den größten Einflussradius mit.
Um Ihr Siedlungsgebiet auszudehnen, empfiehlt es sich daher, weitere Verwaltungssitze zu errichten. Aber Vorsicht: Wegen ihrer Bedeutung greifen Gegner diese auch häufig an.
Technologien erforschen
Ihre Bevölkerung wächst, und Ihre Ressourcenspeicher füllen sich. Nun gilt es, neue Technologien zu erforschen, um in der Entwicklung voranzuschreiten. Das geschieht in den Gebäuden. Im Verwaltungszentrum erforschen Sie beispielsweise die Kartografie, in den Lagerhäusern entwickeln Sie Werkzeuge zum Rohstoffabbau.
Außerdem ist es nun an der Zeit, weitere Gebäude zu errichten. Ein Marktplatz ermöglicht es, mit Verbündeten Handel zu treiben. Zudem tauschen Sie dort Ressourcen, um Ihre Speicher gefüllt zu halten. In der Schmiede entwickeln Sie Techniken zur Metallverarbeitung. Heiler bilden Sie im Tempel aus und verbessern dort deren Fähigkeiten (Abbildung 7). Befindet sich Ihr Siedlungsgebiet an einem Gewässer, errichten Sie einen Hafen, um Fischerboote oder Handels- und Kriegsschiffe zu bauen (Abbildung 8).

Abbildung 7: Die Heiler der Gallier heißen Druiden. Sie heilen verwundete Einheiten, die sich innerhalb des farbigen Kreises um den Druiden befinden.

Abbildung 8: Liegt Ihr Siedlungsgebiet am Meer, errichten Sie einen Hafen und bauen vom Fischerboot bis zum Kriegsschiff alles, was eine Seefahrernation braucht.
Haben Sie ausreichend Ressourcen im Speicher, genug Gebäude errichtet und genug Technologie erforscht, steigen Sie durch einen Klick auf den passenden Knopf im Verwaltungszentrum von der Dorf- in die Stadtphase auf, im weiteren Verlauf dann von der Stadt- in die Großstadtphase.
Siedlungsgebiet verteidigen
Ihre Gegner waren in der Zwischenzeit sicher nicht untätig und fallen in absehbarer Zeit mit einem Heer über Ihr Siedlungsgebiet her. Daher gilt es, eine gute Verteidigung aufzubauen. Bürgersoldaten verstehen sich als Miliz. Über sie hinaus brauchen Sie professionelle Soldaten und Waffen. In einer Kaserne erschaffen Sie Soldaten zu Fuß, im Pferdestall berittene Krieger und im Arsenal Belagerungswaffen wie Katapulte und Rammböcke (Abbildung 9).

Abbildung 9: In der Kaserne bilden Sie Soldaten zu Fuß aus (links), im Pferdestall berittene Soldaten (Mitte) und im Arsenal bauen Sie Belagerungswaffen wie etwa Rammböcke (rechts).
In diesen Gebäuden erforschen Sie außerdem Waffen und Kampftechniken. Verschiedene Zivilisationen besitzen darüber hinaus weitere militärische Gebäude oder spezielle Einheiten. So bauen die Römer Militärlager in gegnerischem Gebiet. Die Britonen bilden Kriegshunde aus, die Karthager Kriegselefanten. Um Ihr Siedlungsgebiet vor allzu angriffslustigen Gegnern zu schützen, umgeben Sie es mit einem Holzwall oder einer Steinmauer und errichten Wachtürme und Festungen (Abbildung 10).

Abbildung 10: Diese gut gesicherte Siedlung der Gallier stellt für die angreifenden Römer eine echte Herausforderung dar.
Jede Zivilisation wartet mit drei Helden auf, die Sie im Laufe des Spiels ausbilden, wobei Sie jeden davon nur einmal erschaffen können und nie mehr als einer davon pro Zivilisation gleichzeitig ins Spiel eingreifen darf. Diese Helden lehnen sich an historische Personen an. Es handelt sich dabei um besonders starke Krieger; befinden sich Soldaten in ihrer Nähe, erhöht das deren Kampfkraft. Sie erschaffen Helden im Normalfall in einer Festung, je nach Zivilisation aber auch in anderen Gebäuden. Bei den Galliern dient dazu die dieser Zivilisation eigene Prinzenversammlung (Abbildung 11).

Abbildung 11: Die Helden in 0 A.D. lehnen sich an historische Personen an. Bei ihnen handelt es sich um besonders starke Krieger, die ihre Soldaten im Kampf anführen.
Wunder erschaffen
Den Höhepunkt ihrer Entwicklung erreicht jede Zivilisation, indem sie das für sie spezifische Wunder baut (Abbildung 12). So errichteten die Römer beispielsweise den Kapitolinischen Tempel, die Griechen den Parthenon und die Perser die Hängenden Gärten der Semiramis. Je nach Spieleinstellungen besteht eine Möglichkeit, das Spiel zu gewinnen, darin, ein Wunder zu bauen und für eine bestimmte Zeit zu halten.

Abbildung 12: Der Höhepunkt der Entwicklung einer Zivilisation kennzeichnet der Bau eines eigenen Wunders. Bei den Persern sind das etwa die Hängenden Gärten der Semiramis.
Realpolitik
Wenn Ihre Zivilisation in der Entwicklungskrise steckt oder der Gegner sie zu überrollen droht, steht Realpolitik in Form diverser Cheats auf dem Plan (siehe Tabelle “Cheats”). Um Einheiten zu erschaffen, wählen Sie zunächst ein beliebiges Gebäude aus. Gehört es Ihnen, gehört auch die neu erschaffene Einheit Ihnen. Steht das Gebäude dagegen unter Kontrolle eines Gegners, nimmt auch die neu erschaffene Einheit diese Farbe an. Als kleines Easter Egg erlaubt das Spiel auch den Bau einer P-51 Mustang, eines US-Jagdflugzeugs aus dem Zweiten Weltkrieg.
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Code |
Wirkung |
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gift from the gods |
+ 100 000 aller Ressourcen, Aufstieg zur Großstadtphase, Bau von Gebäuden oder Erschaffen von Einheiten beschleunigen |
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i want pizza |
+ 1000 Nahrung |
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bring me my axe |
+ 1000 Holz |
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i see a mountain here |
+ 1000 Steine |
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your money or your life |
+ 1000 Metall |
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jame jam |
Karte offenlegen |
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salad bowl |
Bürgersoldaten erschaffen |
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iwanttopwnthem |
Krieger erschaffen |
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wololo |
ausgewähltes Gebäude oder ausgewählte Einheit bekehren |
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black death |
ausgewähltes Gebäude oder ausgewählte Einheit zerstören |
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i am too busy |
Bau von Gebäuden oder Erschaffen von Einheiten beschleunigen |
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exodia <Spieler> |
angegebenen Spieler besiegen |
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back to the future |
zur nächsthöheren Entwicklungsphase aufsteigen |
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the hive master |
Bevölkerungslimit auf das Maximum erhöhen, ohne Häuser bauen zu müssen |
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how do you turn this on? |
Jagdflugzeug P-51 Mustang erschaffen |
Fazit
Dafür, dass sich 0 A.D. erst in der Alpha-Phase befindet, lässt es sich schon sehr gut spielen. Freude macht besonders die Detailtreue, sowohl bei den historischen Anlehnungen wie auch bei der grafischen Gestaltung. Daher lässt sich das Spiel schon jetzt klar empfehlen, und es lohnt sich, die weitere Entwicklung im Auge zu behalten. (tle)
Glossar
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Appimage
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Distributionsunabhängiges Paketformat für Linux. Die Programme lassen sich nach dem Herunterladen sofort ohne Installation starten.
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Flatpak
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Distributionsübergreifender alternativer Paketmanager.
Infos
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0 A.D.: https://play0ad.com
-
0 A.D. für Linux herunterladen: https://play0ad.com/download/linux/







