Erster Blick auf die Digital Audio Workstation Zrythm

Aus LinuxUser 06/2022

Erster Blick auf die Digital Audio Workstation Zrythm

© Computec Media GmbH

Symphony Alpha

Tracktion Waveform oder Bitwig Studio sind etablierte Lösungen für Musikproduzenten und Sound-Designer. Mit Zrythm versucht eine Open-Source-Anwendung den kommerziellen Programmen Konkurrenz zu machen.

Für Musikproduktionen unter Linux gibt es viele Optionen, teils kommerziell, teils Open Source. Die besten darunter setzen klassische Arbeitsweisen, in denen Menschen live Instrumente spielen, auf professionellem Niveau um. Auch wer rein elektronisch mit Sequenzen arbeiten möchte, findet beispielsweise mit LMMS eine gute, intuitive Lösung.

Für elektronische Musik im Zusammenspiel mit klassisch aufgenommenen Klängen und besonders für die Arbeit mit Loops in diesem Zusammenhang eigneten sich bis jetzt allerdings nur kostenpflichtige proprietäre Lösungen wie etwa Tracktion Waveform oder Bitwig Studio. Das Projekt Zrythm [1] von Alexandros Theodotou möchte diese Lücke mit einer freien Software schließen (Abbildung 1).

Abbildung 1: Zrythm alpha.29 zeigt sich bei MIDI-Spuren (hier mit CALF Monosynth) von seiner besten Seite.

Abbildung 1: Zrythm alpha.29 zeigt sich bei MIDI-Spuren (hier mit CALF Monosynth) von seiner besten Seite.

Starker Anfang

Alexandros Theodotou hatte bereits einige Zeit am LV2-Plugin-System mitgewirkt, als er beschloss, eine frei lizenzierte Digital Audio Workstation (DAW) zu bauen, die seinen Anforderungen bei der Produktion elektronischer Musik entspricht. Er interessiert sich speziell für EDM (Electronic Dance Music). Dafür muss eine DAW ebenso gut mit MIDI-Sequenzen umgehen können wie mit Live-Gesang. Zudem sollte es umfassende Möglichkeiten geben, vorgefertigte oder selbst aufgenommene Samples zu manipulieren und zu loopen.

Ebenfalls beliebt in EDM ist der Einsatz von Effekten als Musikinstrument: Samples und ganze Mixe werden mit intensiven Filtern bearbeitet, deren Einstellungen sich dann im Lauf der Komposition dynamisch verändern. Dazu muss eine DAW umfassende Möglichkeiten für die Automation dieser Parameter anbieten (Abbildung 2).

Abbildung 2: Neben den inzwischen auch in vielen anderen DAWs verfügbaren Automationskurven für Mixerparameter und Plugins sind für Zrythm auch Makros geplant, mit denen sich noch einmal deutlich mehr anstellen lässt.

Abbildung 2: Neben den inzwischen auch in vielen anderen DAWs verfügbaren Automationskurven für Mixerparameter und Plugins sind für Zrythm auch Makros geplant, mit denen sich noch einmal deutlich mehr anstellen lässt.

Dass es Theodotou mit seinem Projekt ernst meint, sieht man schon an seiner Webseite: Hier finden sich alle Elemente für ein vollständiges, benutzerorientiertes Produkt. Erfreulich kurze Videos stellen die zentralen Funktionen vor und klären die häufigsten Fragen zu Installation und Einsatz [2]. Die Inhalte sind sicher ausbaufähig, aber für ein Projekt im Alpha-Stadium sieht das schon sehr gut aus.

Installation

Zrythm steht als freie Software unter der GNU Affero GPLv3, die Quellcodes lassen sich jederzeit anonym und tagesaktuell herunterladen. Ähnlich wie Ardour bietet Zrythm aber einen bequemen Installer für alle gängigen Linux-Varianten. Dafür verlangt der Entwickler einen Beitrag von erschwinglichen 10 britischen Pfund, der sich mit Paypal oder Kreditkarte bezahlen lässt (Abbildung 3).

Abbildung 3: Gegen Entrichtung eines kleinen Beitrags bekommt man den Zrythm-Installer für alle Plattformen und Varianten.

Abbildung 3: Gegen Entrichtung eines kleinen Beitrags bekommt man den Zrythm-Installer für alle Plattformen und Varianten.

Der Installer packt die Software in den üblichen Linux-Dateisystem-Kontext nach /usr. Daneben gibt es auch ein Appimage, das lediglich die Konfigurationsdateien im Home-Verzeichnis des Nutzers ablegt und das man bei Nichtgefallen einfach löschen kann. Im Test funktioniert das Appimage auf Ubuntu Studio 20.04 mit dem Low-Latency-Kernel in Version 5.13.0-35 und einem beim Start der Anwendung laufenden Jackdmp 1.9.12 sofort. Es fragt nach dem gewünschten Audio-Backend, dessen Funktion sich auch gleich testen lässt. Außer der unvermeidbaren Startverzögerung ließ sich kein Unterschied zwischen dem Betrieb des Appimages und des fest installierten Pakets feststellen. Im Test haben wir das fest installierte DEB-Paket verwendet.

Plugins, mehr Plugins

Es ist nicht ganz einfach, die vielen verschiedenen Plugin-Typen, die es inzwischen für Linux gibt, in eine DAW einzubauen. Waveform verlässt sich dabei auf das im eigenen Hause entwickelte Juce, Zrythm greift auf Paul Coelhos Carla zurück. Das funktioniert ziemlich gut und automatisiert beispielsweise die oft nötige Installation der Wine-Komponenten (Abbildung 4). Lediglich sehr aufwendige VSTx-Module wie Tracktion BioTech erzeugten im Test übermäßige Systemlast und Xruns.

Fast alles, was in Carla selbst zuverlässig arbeitet, besonders alle hochwertigen LV2-Plugins, steht auch in Zrythm sofort zur Verfügung. Allerdings bietet Carla kein Zugriffswerkzeug auf mit dem Plugin gelieferte Voreinstellungen (Presets). Plugin-Entwickler sind angehalten, so ein Werkzeug in ihre eigene grafische Oberfläche einzubauen. Wo das nicht geschieht, wie etwa bei den hervorragenden CALF-Modulen, ist man darauf angewiesen, die Parameter für jeden neuen Einsatz selbst einzustellen. Die getroffenen Settings speichert Zrythm erfreulicherweise tadellos im Projekt und stellt sie bei Bedarf wieder her, sodass einmal gefundene Sounds dauerhaft erhalten bleiben.

Abbildung 4: Beim Laden eines VST-Plugins, wie hier dem Feldspar-Synth, werden die dafür nötigen Wine-Komponenten automatisch heruntergeladen und installiert.

Abbildung 4: Beim Laden eines VST-Plugins, wie hier dem Feldspar-Synth, werden die dafür nötigen Wine-Komponenten automatisch heruntergeladen und installiert.

Achtung, Baustelle

Beim ersten Start kann man auch gleich das erste Projekt erstellen und ein Verzeichnis dafür wählen. Die Voreinstellung, Projektdaten unter ~/.local/ abzulegen, hat einiges für sich: Statt den Home-Ordner mit zusätzlichen sichtbaren Ordnern zu füllen, verbergen sich die Projekte so in einem ausgeblendeten Bereich.

Die Oberfläche von Zrythm präsentiert sich hübsch gestaltet und mit vielen Funktionen (Abbildung 5). Dabei greift das Programm auf das GTK-4-Toolkit des Gnome-Desktops zurück, lässt sich aber auch unter anderen Linux-Oberflächen betreiben. Konzeptionell lehnt es sich an Anwendungen wie Tracktion Waveform an. Die Bearbeitung von MIDI-Clips erfolgt allerdings nicht in der Arranger-Spur, sondern wie bei Muse oder LMMS in einem eigenen Editor.

Abbildung 5: Zrythm bietet vor allem reiche Möglichkeiten, sowohl MIDI- als auch Audioclips in Loops zu verwenden. Das rechts geöffnete Carla hilft bei der Einbindung ins Jack-System.

Abbildung 5: Zrythm bietet vor allem reiche Möglichkeiten, sowohl MIDI- als auch Audioclips in Loops zu verwenden. Das rechts geöffnete Carla hilft bei der Einbindung ins Jack-System.

Im Arranger-Bereich lassen sich Clips schneiden, verlängern, kürzen, anordnen und vor allem als Loop aufziehen. Wer sich in Ardour mit dem umständlichen Klonvorgang für Clips abgemüht hat, bekommt damit ein intuitives und schnelles Werkzeug für diese wichtige Technik. Allerdings funktioniert in Ardour bereits alles, wie man es erwartet. In Zrythm zeigt sich an diesem Punkt, dass die Software noch einen gewissen Weg vor sich hat. So ist zum Beispiel nicht klar, wie man das Ende eines Clips so festlegt, dass beim Aufziehen eines Loops wirklich nur der sichtbare Block wiederholt wird.

Das stellt freilich kein Problem dar, wenn man Clips importiert, die bereits eine festgelegte Länge besitzen. Für Clips mit der richtigen Länge bietet der Editor sehr interessante Manipulationen an, die es in dieser Form in ähnlichen Programmen für Linux nicht gibt. Mit zwei grünen Bereichsanzeigern am oberen Rand des Editors lässt sich intuitiv einstellen, welcher Bereich der Daten im Clip tatsächlich gespielt und wiederholt wird. Ein kleiner blauer Zeiger erlaubt zusätzlich, den Beginn der Wiederholung zu setzen. Wendet man diese Werkzeuge an, tritt auch das oben genannte Problem mit der Cliplänge im Arranger nicht auf (Abbildung 6).

Abbildung 6: Der Audioclip-Editor von Zrythm wählt hier nur einen einzigen Schlag einer Bassdrum aus einem längeren Drum-Sample, der dann im Arranger als Loop gespielt wird.

Abbildung 6: Der Audioclip-Editor von Zrythm wählt hier nur einen einzigen Schlag einer Bassdrum aus einem längeren Drum-Sample, der dann im Arranger als Loop gespielt wird.

Diese Loop-Werkzeuge stehen sowohl für Audio- als auch für MIDI-Clips zur Verfügung. Während ansonsten für Audio noch nicht viel mehr funktioniert als eine Lautstärkekurve für die weitere Bearbeitung, gibt es für MIDI-Noten schon einiges, was man anderenorts nicht oft sieht. So lassen sich zum Beispiel Akkorde hervorheben, die man in einer Akkordspur ganz oben im Arranger als eine Art Metadaten anlegen kann. Für Schlagzeugnoten gibt es einen bequemen Umschalter, und das Bearbeiten und Anlegen von Noten geht gut von der Hand.

Scripting und Anpassung

Zrythm ist eine GTK-4-Anwendung, was auch bedeutet, dass sich die Oberfläche ganz ähnlich wie bei einer Webseite mit CSS gestalten lässt [4]. Wem also die dunkle Werkseinstellung nicht behagt, der kann sich eigene Farben einstellen. Die Vorlage dazu kopieren Sie einfach aus /usr/share/zrythm/themes/. Die CSS-Datei ist aus dem Adwaita-Theme für GTK abgeleitet, für Zrythm allerdings noch nicht besonders dokumentiert. Es erfordert also etwas Versuch und Irrtum, um zu einem hübschen Ergebnis zu kommen. Weitere Anpassungen sollen mit Skripten möglich werden, für die Alexandros den LISP-Dialekt Scheme mit GNU Guile in Zrythm eingebaut hat. Wer gern viele runde Klammern am Ende verschachtelter Blöcke durchzählt, hat hier seine Freude und kann viele Vorgänge im Programm automatisieren. Eine noch etwas unvollständige Einführung ins Skripting und die API finden Sie im Online-Handbuch von Zrythm [5].

Hakelig gestaltet sich lediglich die Einstellung der Balken für die Anschlagstärke im unteren Bereich des MIDI-Editors: Ereignisse, die die Maximal Velocity von 127 haben, lassen sich nicht mit dem Zeichenwerkzeug anfassen, weil stattdessen der Kastenrand aktiv wird und man so nur den Kasten größer oder kleiner machen kann. Als Lösung für dieses Problemchen empfiehlt sich das Ramp-Werkzeug rechts neben dem Radiergummi in der Werkzeugleiste links oben. Damit lassen sich alle Balken auf einmal etwas absenken, sodass sie wieder greifbar werden.

Allerdings hat Alexandros Theodotou bisher nur wenige Tastaturkommandos implementiert, mit denen man dergleichen viel präziser regeln könnte. Rechts im Editor können Sie eine Ereignisliste einblenden, die für jede Note die genauen Daten anzeigt. Eigentlich ließe sich damit jedes Problem im grafischen Editor lösen, doch die Möglichkeit, die Werte in der Liste per Hand zu bearbeiten, harrt noch der Umsetzung.

Ungewohnt, aber praktisch

Interessant ist das Verhalten der Leertaste. Während sie sonst oft zum Start des Players dient, wiederholt ein Druck darauf in Zrythm einfach immer die letzte Aktion. Das mag manchmal komisch wirken, wenn es nach dem Start schlicht den Dialog Über Zrythm aufruft und ansonsten wie eine Art Rückgängig-Taste wirkt. Sehr angenehm ist es, wenn man den Abspielcursor bewegt und dann das Laufwerk mit dem Play-Knopf unten mittig startet. Ein Druck auf die Leertaste schiebt dann den Cursor an die Stelle zurück, an den man ihn gesetzt hat, und spielt den Teil des Stücks weiter.

Insgesamt wirkt die Oberfläche schlank und reaktionsschnell. Die einzelnen Bereiche lassen sich leicht ein- und ausschalten und auch einzeln ins Vollbild versetzen. So behält man auch in großen Projekten auf kleineren Bildschirmen die Übersicht. Der Spaß wird allerdings noch durch einige Abstürze (siehe Kasten “Save often, save early”) und Ungereimtheiten relativiert: So agieren etwa die Taktlineale im Arranger und im Editor nicht synchron (Abbildung 7).

Abbildung 7: Während der Cursor oben rechts im Arranger korrekt zwischen Takt 85 und 88 steht, läuft er im Editor von 104 auf 105 zu. Dabei steht er in beiden Ansichten an der richtigen Stelle des WAV-Graphen.

Abbildung 7: Während der Cursor oben rechts im Arranger korrekt zwischen Takt 85 und 88 steht, läuft er im Editor von 104 auf 105 zu. Dabei steht er in beiden Ansichten an der richtigen Stelle des WAV-Graphen.

An einigen Stellen, besonders im MIDI-Bereich, ist bereits in der Alpha vorbildliche Ingenieursarbeit erkennbar. Kleine Details, wie die Notennamen in den Balken oder die gute Idee mit den Metaakkorden machen neugierig auf die kommende Entwicklung.

Save often, save early

Die Entwicklung von Zrythm steckt noch in der Alpha-Phase, was sich zum Beispiel an regelmäßigen Abstürzen zeigt. Solche Crashes lösten im Test nicht nur diverse Aktionen aus, wie etwa die Auswahl der Farbe für eine Spur oder das Schneiden von Audioregionen: Es war auch zu beobachten, wenn die Anwendung einfach längere Zeit lief. Die Probleme waren stets mit einer Flut von Xruns im Jack-Backend verbunden. Ein Blick auf top im Terminal zeigte in dieser Situation für Zrythm abenteuerliche 300 Prozent CPU-Last und mehr. Ab und an hängte sich der Rechner sogar komplett auf. In einigen Fällen zombifizierte das im Hintergrund laufende Zita-a2j, das in Alsa registrierte MIDI-Geräte für Jack zur Verfügung stellt. Da dieser kleine Server für den normalen Betrieb von Ubuntu Studio nötig ist, war dann ein Neustart des Rechners die einfachste Lösung.

Dabei sollte man bedenken, dass es sich bei Jack eben um ein professionelles Audiosystem handelt. Es geht um Echtzeitleistung mit garantierter maximaler Verzögerung von weniger als 5 Millisekunden. Da all diese Power Anwendungen einfacher Nutzer-Accounts zur Verfügung stehen soll, muss man der Nutzergruppe audio in /etc/limits.conf diese Zugriffsmöglichkeit als spezielles Privileg einräumen und der Kernel muss diese Einstellung unterstützen.

Im Test verwendeten wir Ubuntu Studio 20.04 mit seinem speziellen Low-Latency-Kernel. Damit dürfen Anwendungen, die Jack verwenden, sich sehr viel mehr erlauben als etwa ein Webbrowser und selbst mehr als 3D-Spiele. Letztere können schon einmal den Arbeitsspeicher komplett auslasten, aber bei der CPU gibt es Grenzen, sodass immer eine Reserve für einen rettenden Sprung auf die Konsole und ein killall -9 bleibt. Mit Zrythm dagegen haben wir im Test in einem Fall nach 20 Minuten Wartezeit entnervt den Reset-Knopf gedrückt.

Auf die Frage nach Tipps, wie man solche Katastrophen vermeidet, erklärt Alexandros Theodotou im Interview, dass er versucht, Fehler dieser Art einzugrenzen. Sie treten selten auf, und er repariert das Problem so schnell wie möglich, sobald ein Anwender ihn darauf aufmerksam macht. Nutzer sollten solche Situationen daher mit Logs und Backtraces melden, sowie Schritte angeben, um den Fehler zu reproduzieren. Für Fehlerberichte nutzt das Zrythm-Projekt die Entwicklerplattform Sourcehut. Bug Reports [3] lassen sich auch direkt aus der Anwendung verschicken. Das Bug-Report-System ist gut gepflegt, und man darf guter Hoffnung sein, dass Berichte nicht ins Leere laufen.

Es empfiehlt sich in jedem Fall, die eigene Arbeit regelmäßig zu sichern – schon die nächste Aktion kann die Sitzung beenden. Recht gut funktionierte im Test das automatische Abfangen von Datenverlusten bei Abstürzen. Fast immer ließ sich das Projekt komplett und inklusive der letzten nicht mehr per Hand gesicherten Aktionen aus einem Backup wiederherstellen.

Diese Sicherheit hat allerdings einen Preis: Zrythm legt jede Minute ein Backup an. Dazu legt es einfach eine Kopie des aktuellen Stands mit allen Audiodateien unter ~/.local/share/zrythm/projects/Projekt/backups/ ab. Einen Aufräummechanismus scheint es nicht zu geben, und so wuchs dieses Verzeichnis in unseren Tests auf erschreckende 90 GByte Umfang an – bei nur drei kleinen Projekten von jeweils unter zwei Minuten Länge. Es rät sich also an, die Backups ab und an per Hand zu löschen. Zudem lässt sich ihr Intervall in den Einstellungen verlängern.

Fazit

Das ambitionierte Projekt Zrythm tritt mit einem sehr gut durchdachten Konzept an. Der Autor hat tatsächlich einen Installer erworben und bereut es nicht, obwohl sich das Programm im jetzigen Alpha-Stadium noch nicht produktiv verwenden lässt. Man kann deutlich erkennen, dass Alexandros Theodotou weiß, was er tut, und intensiv an der Entwicklung arbeitet. Hält er das noch ein Jahr so durch, können wir ein neues, sehr interessantes Audiowerkzeug für den Linux-Desktop unter freier Lizenz erwarten. (cla)

Der Autor

Hartmut Noack arbeitet in Celle und Hannover als Dozent, Autor und Musiker. Sitzt er gerade nicht vor seiner Linux-Audio-Workstation sitzt, treibt er sich auf Webservern herum. Auf seinem eigenen unter http://lapoc.de finden Sie CC-lizenzierte klingende Ergebnisse seiner Arbeit mit freier Musiksoftware.

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