Nur mit dem optimalen System und der richtigen Software nutzen Sie das volle Potenzial Ihres Rechners. Mit der Heft-DVD erhalten Sie topaktuelle Distributionen zum Ausprobieren, aber auch für den Produktiveinsatz.
Technologieführer: Fedora 35 Workstation
Das jüngste Kind aus dem Hause Red Hat integriert unter anderem die Desktop-Umgebung Gnome 41 mit verbesserten Multitasking-Funktionen. Damit einher gehen auch ein neuer Remote-Desktop-Client und ein Panel zum Verwalten mobiler Netzwerkverbindungen. Obendrein verspricht das Entwicklerteam deutliche Leistungsverbesserungen. Die Gnome-Software umfasst zudem den App-Store Flathub, der Programme im Flatpak-Paketformat enthält. Auf diese Weise können Benutzer problemlos Software von Drittanbietern installieren, wie Zoom, Minecraft und Bitwarden. Sie starten die Distribution von Seite A der DVD.
Umsteigerfreundlicher Allrounder: Zorin OS 16 Core
Das irische Ubuntu-Derivat richtet sich vornehmlich an Ein- und Umsteiger: Sie profitieren von verschiedenen Gestaltungsmöglichkeiten der Arbeitsoberfläche, die einen problemlosen Wechsel des Betriebssystems hin zu Linux ermöglichen. Die Distribution basiert in der vorliegenden Version nun erstmals durchgängig auf der Ubuntu-Version 20.04 LTS und bringt damit nicht nur aktualisierte Pakete mit, sondern verfügt auch über den vor allem im Unternehmensumfeld wichtigen Langzeit-Support. Sie starten die Distribution von Seite B der DVD. Das zugehörige ISO-Image finden Sie im Verzeichnis isos/. -> S. 10
Systemd-freier Debian-Ableger: MX Linux 21
Das Debian-Derivat MX Linux vereint auf der Grundlage des Originals aktuelle Anwendungen und innovative Tools. Einer der wichtigsten Unterschiede zu Debian: Systemd bleibt standardmäßig deaktiviert; MX Linux verwendet stattdessen SysVinit sowie Systemd-shim, um Systemd-Funktionen zu emulieren. So lassen sich auch Programme verwenden, die vom neuen Init-System abhängen. Eine weitere Besonderheit sind die sogenannten MX Tools, darunter insbesondere MX Snapshot und MX Remaster, mit deren Hilfe Sie bei Bedarf auf verhältnismäßig einfache Art benutzerdefinierte Live-Spins des Systems erzeugen. Seite A enthält die 64-Bit-Variante des Systems, auf Seite B finden Sie den 32-Bit-Ableger. Das zugehörige ISO-Image finden Sie jeweils unter isos/. -> S. 6
Experimentelles Leichtgewicht: EasyOS 16
Barry Kauler, Entwickler des leichtgewichtigen Puppy Linux, offeriert mit EasyOS ein nach eigenen Worten experimentelles Betriebssystem, das ein “fundamentales Umdenken in Sachen Sicherheit, Wartbarkeit und Benutzerfreundlichkeit” mit sich bringt. Eines der Alleinstellungsmerkmale von EasyOS ist eine kleine, von Kauler entwickelte Container-Engine, die zur Isolation von Anwendungen innerhalb von EasyOS dient. Weiterhin ermöglicht EasyOS das Erstellen von System-Snapshots und das Zurückrollen auf einen solchen Snapshot inklusive eventuell vorhandener Container. Bei dem System handelt es sich um ein gepacktes Image. Um es zu nutzen, müssen Sie es nach dem Entpacken mit Tools wie Etcher oder Dd auf einen Massenspeicher transferieren. Sie finden es auf Seite B im Verzeichnis isos/. (tle)




