Nur mit dem optimalen System und der richtigen Software nutzen Sie das volle Potenzial Ihres Rechners. Mit der Heft-DVD erhalten Sie topaktuelle Distributionen zum Ausprobieren, aber auch für den Produktiveinsatz. (tle)
Tails 4.11
Geht es darum, sich anonym und weitgehend spurenfrei im Internet zu bewegen, bietet das auf Debian basierende Tails die besten Voraussetzungen. Das gehärtete System setzt zur Kommunikation auf das Tor-Netzwerk, das Ihre IP-Adresse zuverlässig verschleiert. Im aktuellen Minor-Release 4.11 behoben die Entwickler in erster Linie diverse sicherheitsrelevante Fehler. Als Unterbau agiert der Linux-Kernel 5.7.17-1, Mails verschicken Sie mit Thunderbird 68.12. Sie booten die Distribution von Seite A der Heft-DVD. Das zugehörige ISO-Image finden Sie im Verzeichnis isos/.
Kali Linux 2020.3
Die auf Debian Testing basierende Distribution gilt als Mittel der Wahl für Penetrationstests und forensische Analysen. Dafür bringt sie eine große Auswahl vorinstallierter Werkzeuge für diesen Zweck mit. Die vorliegende Version bringt die Z-Shell als leistungsfähige Bash-Alternative mit; sie soll in Kali 2020.4 zum Standard werden. Dank Win-KeX verfügt das System in der WSL2-Umgebung (Windows Subsystem for Linux) nun auch über eine grafische Oberfläche. Sie booten die Distribution von Seite A der Heft-DVD. Das zugehörige ISO-Image finden Sie im Verzeichnis isos/.
Q4OS 3.12
Die auf Debian “Stable” basierende Distribution verschreibt sich traditionell KDE. Die auf der DVD befindliche Variante bringt den Trinity-Desktop mit, einen Fork des vor Jahren eingestellten KDE 3. In die aktuelle Version flossen alle Fehlerbereinigungen und Sicherheitspatches aus Debian 10.5 ein, darüber hinaus überarbeiteten die Entwickler den Installer, der jetzt Nvidia-Grafikkarten automatisch erkennt. Sie booten die Distribution von Seite B der DVD, das zugehörige ISO-Image finden Sie im Verzeichnis isos/.
SystemRescueCD 6.1.8
Das auf Arch Linux basierende System eignet sich in vielfacher Weise dazu, defekte Installationen zu analysieren und zu reparieren. Dafür bringt es unter anderem Tools wie GParted, Partimage, Fsarchiver, Ntfs3g, Testdisk und Ddrescue mit. Der neuen Version spendierten die Entwickler den LTS-Kernel 5.4.64 sowie die Unterstützung von Autorun-Skripten aus HTTPS-Quellen. Darüber hinaus wartet sie mit den Hexeditoren Hexedit and Ghex auf. Sie booten die Distribution von Seite B der Heft-DVD. Die zugehörigen ISO-Images finden Sie im Verzeichnis isos/.
4M Linux 34.0
Die Eigenkreation glänzt in erster Linie durch geringen Ressourcenbedarf, was sie zu einem idealen Kandidaten für altersschwache Rechner prädestiniert. So benötigt das installierte System lediglich 128 MByte RAM, als Live-System 1200 MByte. Zu den Neuerungen gehört unter anderem der Mediaplayer Celluloid, ein GTK+-Frontend für MPV. Die Distribution unterstützt zudem über die Imlib2-Bibliothek Googles WebP-Bildformat sowie HEIF, das High Efficiency Image File Format. Sie booten 4M Linux von Seite B der DVD, das ISO-Image finden Sie unter isos/.




