Nur mit dem optimalen System und der richtigen Software nutzen Sie das volle Potenzial Ihres Rechners. Mit der Heft-DVD erhalten Sie nicht nur topaktuelle Distributionen, sondern auch die passenden Programme zu den Artikeln.
Für IT-Forensiker: Caine
Die aus Italien stammende Linux-Distribution Caine 10.0 (Computer Aided Investigative Environment) setzt auf Ubuntu als Unterbau. Das System richtet sich vornehmlich an IT-Forensiker und Admins. Caine deckt dabei alle gängigen Aufgaben vom Anlegen eines Images über die eigentliche Forensik-Software bis hin zu Reporting-Tools ab, wobei diese häufig auch über grafische Frontends verfügen. Zahlreiche Werkzeuge, deren Konfiguration üblicherweise kompliziert ausfällt, haben die Caine-Entwickler bereits mit sinnvollen Grundeinstellungen versehen. Sie booten die Live-Distribution von Seite A der zweiten DVD.
Netzwerk-Audits mit Parrot Security
Die Distribution Parrot Security 4.3 richtet sich mit ihren vorinstallierten Tools vor allem an Sicherheitsexperten und Penetrationstester. Die aktuelle Version nutzt den Kernel 4.18.10, mit an Bord ist zudem Firefox 63. Java-Programme führt Parrot jetzt standardmäßig mit OpenJDK 11 aus. Anonsurf soll stabiler laufen und nicht mehr die DNS-Konfiguration zerschießen. Die Entwickler hoben alle Pakete auf den aktuellen Stand von Debian “Testing”. Darüber hinaus nahmen die Macher Verbesserungen am Sandbox-System vor, das auf Firejail und Apparmor basiert. Sie booten die Distribution von Seite B der zweiten DVD.
Roter Hut inkognito: CentOS
Bei CentOS 7 handelt es sich um eine aus den Quellen von Red Hat Enterprise Linux entwickelte Distribution. Das vorliegende Release 7.8.1810 zieht jetzt mit dem aktuellen Entwicklungsstand von RHEL gleich. Als Kernel kommt Linux 3.10 zum Einsatz, das die CentOS-Macher aber um diverse Treiber und Patches ergänzt haben, insbesondere um Unterstützung für das Trusted Platform Module 2.0 und Thunderbolt 3. CentOS ist bemüht, die volle Kompatibilität mit dem Upstream von RHEL zu gewährleisten. Sie booten die Distribution von Seite B der ersten DVD.
Sicher im Netz mit Tails
Sind Ihnen Anonymität und Sicherheit im Internet wichtig, dann kommen Sie an Tails 3.11 kaum vorbei. Die auf Debian basierende Live-Distribution verbindet sich nach dem Start automatisch mit dem Anonymisierungsnetzwerk Tor, das unerkanntes Surfen erlaubt. In der vorliegenden Version hoben die Entwickler den Kernel auf Version 4.18.20, Thunderbird steht nun bei ESR 60.3, der Tor-Browser trägt die Versionsnummer 8.0.4. Aus Sicherheitsgründen lässt sich Tails lediglich auf USB-Sticks oder SD-Karten installieren, nicht jedoch auf internen Festplatten. Sie booten die Distribution von Seite A des ersten Datenträgers. Das zugehörige ISO-Image finden Sie im Verzeichnis isos/.
Manjaro 18.0 XFCE
Die Rolling-Release-Distribution Manjaro Linux katapultierte sich im Beliebtheitsranking der bekannten Webseite Distrowatch.com in kürzester Zeit an die Spitze und übertrumpft damit sogar mit deutlichem Abstand den langjährigen Klassenprimus Linux Mint. Das erstaunt umso mehr, da der Unterbau Arch Linux nicht gerade im Ruf einer einsteigerfreundlichen Distribution steht. Doch die Manjaro-Entwickler feilten und bohrten an vielen Ecken so lange, bis daraus ein auch für Einsteiger brauchbares System entstand. Sie booten die Distribution von Seite A der ersten DVD. Einen ausführlichen Artikel zu Manjaro 18.0 lesen Sie ab Seite 8.
Neue Programme
Das Tool Cherrytree 0.38 gehört zur Software-Gattung der sogenannten Outliner, was so viel bedeutet wie Gliederungseditor oder elektronischer Zettelkasten. Das Programm nutzt dafür einen linear-hierarchischen Gliederungsbaum und speichert die Arbeitsblätter in einer SQLite-Datenbank, optional auch verschlüsselt. -> S. 16
Mit How Big Search oder kurz Hbs 1.0.0 durchsuchen Sie ganze Verzeichnisse und ermitteln die Größe der einzelnen Dateien. Dabei erfasst das Tool auf Wunsch auch die Anzahl der symbolischen Links, der Verzeichnisse und der FIFO-Dateien. -> S. 14
An Notizen-Anwendungen mangelt es nicht – jedes Betriebssystem und jede Desktop-Variante bringt mindestens eine App dafür mit. Daneben gibt es plattformübergreifende Programme, die die Daten per Cloud miteinander synchronisieren; die Privatsphäre bleibt dabei oft auf der Strecke. Mit Joplin 1.0.1 tritt eine Open-Source-Alternative an, um die Datenhoheit wieder an den Nutzer zurückzugeben. -> S. 32
Bei Mksh R56c handelt es sich um eine alternative Version der Korn-Shell, die für MirBSD entwickelt wurde. Im Gegensatz zur Bash arbeitet Mksh ressourcenschonender und bietet dabei einen ähnlich großen Funktionsumfang. -> S. 14
Neben Owncloud und dessen Fork Nextcloud gilt Pydio 1.2.7 als beliebte Filehosting- und Cloud-Speicher-Plattform. Sie wartet mit erweiterten Funktionen auf, wie etwa einer integrierten Bürosuite mit der Fähigkeit zum kollaborativen Arbeiten. Clients für alle gängigen Betriebssysteme und Apps für mobile Geräte runden die Lösung ab. -> S. 24
Der auf dem Qt-Toolkit basierende SQLitebrowser 3.11 ermöglicht das Bearbeiten von SQLite-Datenbankdateien in der grafischen Benutzeroberfläche. Er bietet alle wichtigen Datenbankfunktionen und lässt sich intuitiv bedienen. -> S. 14
Mit dem Tool Tmate 2.2.1 greifen Sie auf die Shell-Sitzung eines entfernten Rechners zu, selbst durch einen Router hindurch. Die Software basiert auf dem beliebten Terminal-Multiplexer Tmux und erlaubt unter Einsatz von SSH das Teilen von Shell-Sitzungen auf entfernten Rechnern. -> S. 38
Das Programm Vidcutter 6.0 hilft mit seiner einfach zu bedienenden Benutzeroberfläche dabei, Videos mit wenigen Mausklicks zu schneiden. Wollen Sie nur schnell einen Film von Werbung befreien oder in einem Urlaubsvideo den störenden Radfahrer vor dem Panorama wegschneiden, brauchen Sie nicht gleich zu einem komplexen Editor zu greifen: In Vidcutter genügen dazu wenige Mausklicks. -> S. 70




