Nur mit dem optimalen System und der richtigen Software nutzen Sie das volle Potenzial Ihres Rechners. Mit der Heft-DVD erhalten Sie nicht nur topaktuelle Distributionen, sondern auch die passenden Programme zu den Artikeln.
Parrot Security: Der Spürhund
Die Distribution Parrot Security OS 3.11 richtet sich mit einer umfassenden Werkzeugsammlung an Nutzer, die sich mit dem Thema IT-Sicherheit und Forensik beschäftigen. Die neue Version enthält alle derzeit verfügbaren Spectre/Meltdown-Sicherheitspatches sowie eine aktualisierte Version des Kernels 4.14. Ein neues Car-Hacking-Menü fasst eine Sammlung nützlicher Open-Source-Tools zusammen, mit denen Sie reale Autos testen oder CAN-Bus-Netzwerke simulieren. Metasploit und PostgreSQL funktionieren nun im Live-Modus sofort einwandfrei. Sie starten das installierbare Live-System von Seite B der zweiten Heft-DVD.
AVMultimedia; Nicht nur sehen, auch machen
Anders als OpenELEC oder LibreELEC möchte die Live-Distribution AVMultimedia 2018-02-22 Video- und Audio-Material nicht nur organisieren und abspielen, sondern bringt auch Software mit, um es zu erstellen oder zu bearbeiten. Als Grundlage dient ArchivistaBox, der Systemd-freie Debian-Ableger Devuan kommt als Betriebssystem zum Zug, und Maté stellt die Desktop-Umgebung. AVMultimedia arbeitet in erster Linie als Live-System aus dem Hauptspeicher, von dem der Rechner mindestens 4 GByte benötigt. Weitere Details zu dem System lesen Sie in einem Artikel ab Seite 8. Sie booten die Distribution von Seite A der ersten Heft-DVD.
Archlabs: Arch Linux für Einsteiger
Wie der Name bereits andeutet basiert die Rolling-Release-Distribution Archlabs 2018.2 auf Arch Linux und verwendet als Oberfläche den schlanken Window-Manager Openbox. Die Entwickler aktualisierten in der vorliegenden Version die Start- und Installationsmedien unter trieben dem Installer einige Programmfehler aus. Zahlreiche weitere Detailverbesserungen runden das Bild ab. Dank seines schlanken Designs eignet sich das System auch für den Einsatz auf leistungsschwächeren Rechnern, die Vielzahl integrierter Software befindet sich auf dem aktuellen Stand. Sie booten Archlabs von Seite A der ersten Heft-DVD.
Zungenbrecher mit Charme: Emmabuntüs
Die auf Debian und Ubuntu basierende Desktop-Distribution Emmabuntüs DE2 1.01 nutzt als Desktop XFCE. Das anfängerfreundliche und ressourcenschonende System läuft auch auf älteren Computern. Es enthält viele vorkonfigurierte Programme für den täglichen Gebrauch sowie eine Dockbar zum Starten von Anwendungen. Automatisierte Skripte sorgen für eine schnelle Einrichtung und ziehen notwendige unfreie Software- und Medien-Codecs nach. Sie booten die 64-Bit-Version von Seite B der ersten Heft-DVD.
Kali Linux: Der Sicherheitsexperte
Die Distribution Kali Linux 2018.1 richtet sich vor allem an Sicherheitsexperten und Penetration-Tester. Die aktualisierten Startmedien und somit auch das Live-System nutzen ab sofort den Kernel 4.14.12. Er unterstützt auf neueren AMD-Prozessoren eine Funktion namens Secure Memory Encryption, die automatisch das DRAM ver- und entschlüsselt. Das soll das System (zumindest theoretisch) gegen sogenannte Cold-Boot-Attacken immunisieren. Die Distribution aktualisiert zudem zahlreiche Programmpakete, darunter insbesondere Zaproxy, Secure-Socket-Funneling, Pixiewps, Seclists, Burpsuite, Dbeaver und Reaver. Sie starten Kali-Linux von Seite A der zweiten Heft-DVD.
Neue Programme
Die simple und leicht erlernbare Auszeichnungssprache Markdown erlaubt es nach kurzer Einlernphase jedem, formatierte Texte inklusive Bildern, Listen und Tabellen zu erstellen. Der Markdown-Editor Abricotine 0.6.0 vereinfacht die Handhabung weiter, indem er bereits im Eingabefenster anzeigt, welche Auszeichnungen was bewirken.
Mit dem Dateisystem AVFS 1.0.5 greifen Sie von allen Anwendungen aus auf den Inhalt von Archiven zu, auch wenn das jeweilige Programm die Funktion von Haus aus nicht besitzt. Dabei unterstützt AVFS alle wichtigen Formate, unter anderem BZIP2, GZIP, RAR, TAR und ZIP sowie RPM und DEB. -> S. 12
Bei IPFire 2.19 Core 118 handelt es sich um eine schlanke Distribution für den Einsatz als Router und Firewall. Die freie Lösung bietet Kernfunktionen, die sich über Addons erweitern. Dank der webbasierten Nutzeroberfläche gelingt auch dem technisch weniger versierten Anwender ein sinnvolles und professionelles Setup.
Der gertenschlanke Texteditor Micro 1.4.0 für die Konsole lässt sich durch zahlreiche Plugins erweitern, und steht im Vollausbau vielen “großen” Editoren in kaum in etwas nach. Seine relativ simple Syntax lässt sich in kurzer Zeit erlernen. -> S. 52
Mit der Web-Anwendung Nextcloud 13.0 lässt sich schnell eine private eigene Cloud aufsetzen. Die neue Version bietet unter anderem einen Video- und Text-Chat, eine Ende-zu-Ende-Verschlüsselung, eine bessere Performance und eine optimierte Benutzeroberfläche.
Mit dem Package Change Analyzer, kurz Pkgdiff 1.7.2 ermitteln Sie Unterschiede zwischen zwei Programmpaketen, ohne diese entpacken oder installieren zu müssen. Das Tool legt für jeden Vergleichsvorgang einen übersichtlichen HTML-Report an, der die Unterschiede übersichtlich darstellt. -> S. 12
Haben Sie Ihr Debian, Ubuntu, Linux Mint, Elementary OS oder Linux Deepin gründlich verbaselt, dann setzen Sie es einfach per Resetter 2.1 auf null zurück. Dazu nutzt das Tool die Manifest-Datei der jeweiligen Distributionsversion; der Vorgang lässt sich sowohl automatisch oder benutzergesteuert starten. -> S. 77
Meist bestehen Bildschirmpräsentationen aus Folien, unter Linux beispielsweise mit LibreOffice Impress oder LaTeX erstellt. Sozi 18.01 geht einen anderen Weg: Es setzt auf Tafelbilder in Form einer Vektorgrafik, in die Sie hineinzoomen und durch die Sie navigieren können. Die Präsentation selbst besteht aus einer HTML-Datei, sodass ein Browser zum Darstellen genügt. -> S. 42




