Heft-DVDs 03/2018

Aus LinuxUser 03/2018

Heft-DVDs 03/2018

Neues auf den Heft-DVDs

Nur mit dem optimalen System und der richtigen Software nutzen Sie das volle Potenzial Ihres Rechners. Mit der Heft-DVD erhalten Sie nicht nur topaktuelle Distributionen, sondern auch die passenden Programme zu den Artikeln.

KaOS: Das Neueste von KDE

Das innovative KaOS 2018.01 kommt mit KDE Plasma 5.11.5, den KDE Frameworks 5.42.0 und den KDE Applications 17.12.1. Als Basis dient Qt 5.10.0. Da KGet auf die KDE Frameworks 5 portiert wurde, gehört der Download-Manager nun wieder zum Fundus der Repositories. Alternativ zu Plasma bietet die Distribution erstmals die leichtgewichtige Liquidshell an. Die KaOS-Macher weisen jedoch ausdrücklich darauf hin, dass sich die Liquidshell noch in der Entwicklung befindet. Bei KaOS handelt es sich um eine Rolling-Release-Distribution, die sich selbst aktualisiert. Das macht Versionsupgrades oder eine Neuinstallation bei Erscheinen neuer Versionen hinfällig. Sie starten das installierbare Live-System von Seite B der zweiten Heft-DVD.

Slax: Schlanker Sprinter für alte Hardware

Fällt der Name Slax, denken viele Anwender an ein flottes Slackware-Derivat mit KDE-Desktop. Die neue 9er-Generation bricht jedoch radikal mit Traditionen. So basiert die aktuelle Version auf Debian, SysVinit kommt anstelle von Systemd zum Einsatz. Dank seines geringen Ressourcenverbrauchs haucht Slax 9.3.0 auch sehr betagter Hardware im Nu neues Leben ein. Den vorinstallierten Softwarebestand reduziert die nur 250 MByte umfassende Distribution aufs Wesentliche, der integrierte Apt-Installer erlaubt jedoch das Nachziehen beliebiger Programme aus dem Debian-Fundus. Auf Seite A der ersten Heft-DVD finden Sie die 32-Bit-Version, auf der Rückseite den 64-Bit-Ableger. Ein ausführlicher Artikel ab Seite 16 erläutert Weiteres.

Artix – Desktop nur für Fortgeschrittene

Bei Artix 20180108 handelt es sich um einen Ableger von Arch Linux mit diversen Modifikationen. Die installierbare Live-Distribution richtet sich vornehmlich an Desktop-Anwender. Als Oberfläche kommt bei der auf der DVD enthaltenen Version das vergleichsweise leichtgewichtige LXQt zum Einsatz, der Qt-Nachfolger von LXDE. Eine weitere Rolling-Release-Variante mit i3 als Fensterverwalter steht auf den Servern des Projekts zum Herunterladen bereit, empfiehlt sich aber nur für Anwender, die Erfahrung mit Tiling-Window-Managern mitbringen. Wegen einiger Designfehler eignet sich Artix generell nur bedingt für Einsteiger – Näheres dazu erläutert ein Artikel ab Seite 28. Sie booten die installierbare Live-Distribution von Seite A der ersten Heft-DVD.

Peppermint OS: System fürs Netz

Betriebssysteme mit Cloud-Konnektivität sorgen für mehr Mobilität. Damit auch alte Hardware von modernen Entwicklungen profitiert, positioniert sich Peppermint OS 20171130 als schlankes Linux-Derivat für den Alltag. Als Grundlage dient das LTS-System Ubuntu 16.04, den Desktop stellt LXDE. Die Distribution bringt für die Installation zusätzlicher Software gleich zwei grafische Installationsoberflächen mit: Neben dem von Debian und Ubuntu her bekannten Synaptic findet sich auch die von Linux Mint stammende Softwareverwaltung. Als Besonderheit bietet Peppermint OS im Menü Internet den Eintrag Ice. Dahinter verbirgt sich ein spezielles Programm zum Einbinden von Internet-Adressen in die Menüstruktur. Mehr dazu lesen Sie im Artikel ab Seite 20. Sie booten die 32-Bit-Version von Seite A der ersten Heft-DVD, den 64-Bit-Ableger von Seite A der zweiten Heft-DVD. Die zugehörigen ISO-Images finden Sie jeweils im Verzeichnis isos/.

Siduction 2018.1: Debian entstaubt

Debians Kerndistribution aus dem “Stable”-Zweig glänzt zwar mit Stabilität, darunter leidet allerdings die Aktualität. So führt der “Stable”-Zweig beispielsweise noch das über ein Jahr alte LibreOffice 5.2.7 in seinen Repositories, während die Bürosuite aktuell schon bei Version 6.0 angekommen ist. Anders macht es Siduction 2018.01: Die Distribution auf der Basis von Debian “Sid” bietet aktuelle Pakete und Unterstützung auf mehreren Ebenen. Da Siduction das Rolling-Release-Konzept nutzt, aktualisiert es sich nach der Installation stets von selbst. Was die Distribution sonst noch alles bietet, beschreibt ein ausführlicher Artikel ab Seite 10. Die DVD 1 enthält auf Seite A die minimalistische Xorg-Variante und auf der Rückseite die Version mit dem Maté-Desktop. Auf der zweiten DVD finden Sie auf Seite A Siduction mit dem Gnome-Desktop, die zweite Seite enthält die KDE-Variante. 

Neue Programme

Klassische Shells präsentieren sich in aller Regel als gewachsene Konstrukte. Mit Elvish 0.11 versuchen die Entwickler, moderne Konzepte zu integrieren. Das erweitert die Möglichkeiten, sorgt aber auch für mehr Komplexität. -> S. 74

Der FBReader 0.99 gilt als eierlegende Wollmilchsau unter den Programmen zum Lesen und Verwalten von E-Books. Die Open-Source-App gibt es sowohl für mobile Betriebssysteme als auch für den PC. Dort läuft sie unter Linux, MacOS X sowie Windows. FBReader kommt mit allen gängigen Dateitypen für E-Books zurecht, allerdings dürfen diese nicht durch DRM-Maßnahmen geschützt sein. -> S. 56

Audio-CDs kommen zunehmend aus der Mode. Stattdessen verwaltet der technikaffine Zeitgenosse seine Musiksammlung heute auf dem PC. Allerdings gilt es, die alten Bestände erst einmal zu transformieren. Das gelingt mit Fre:ac 1.1 auf intuitive und unkomplizierte Weise. -> S. 36

Die Live-Distribution GeckoLinux 423 Plasma will OpenSuse für Einsteiger leichter zugänglich machen. Der Spin nutzt daher sowohl “Leap” als auch “Tumbleweed” als Unterbau. Darüber hinaus enthält die Distribution unfreie Pakete, die sich in den Standard-Repositories von OpenSuse nicht finden.

Bei Poseidon 0.7.3 handelt es sich um einen schlanken Browser mit integriertem Adblocker und NoScript-Funktion. Als eigenständige Entwicklung abseits von Chrome oder Firefox eignet er sich besonders als “Zweit-Browser”, wenn man einmal keine Spuren in seinem bevorzugten Browser hinterlassen möchte. -> S. 52

Die Debian-basierte Distribution Q4OS 3.1 Testing geht eigene Wege, so auch bei der Desktop-Umgebung Trinity. Das System mit dem Codenamen “Centaurus” verwendet Pakete von Debians “Buster”-Testzweig.

Das Init-System Systemd greift krakengleich in viele Richtungen. Mit SystemdGenie 0.99 behalten Sie Units und Timer im Blick. Das Tool erleichtert die Administration des Systems, indem es möglichst viele Parameter von Systemd bündelt. Es bietet einen schnellen Überblick, welche Dienste laufen, und erlaubt das Editieren der Units und Konfiguration. -> S. 70

Die neue Version der gehärteten Anonymisierungsdistribution Tails 3.5 beseitigt in erster Linie einige Sicherheitslücken, darunter das Meltdown/Spectre-Duo. Im Hintergrund versieht der Linux-Kernel 4.14.13 seinen Dienst. Der Tor-Browser klettert auf Version 7.5, Thunderbird liegt in Version 52.5 bei.

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