Nur mit dem optimalen System und der richtigen Software nutzen Sie das volle Potenzial Ihres Rechners. Mit der Heft-DVD erhalten Sie nicht nur topaktuelle Distributionen, sondern auch die passenden Programme zu den Artikeln.
Tails: Anonym und geschützt surfen
Legen Sie beim Surfen Wert auf Anonymität und Privatsphäre, führt kein Weg um Tails 2.11 herum. Das auf Debian basierende System lässt sich aus Gründen der Sicherheit nur auf USB-Sticks kopieren, nicht aber installieren. Laut Ankündigung der Entwickler ist dies auch die letzte Version, die eine Unterstützung des alternativen Anonymisierungsnetzwerks I2P enthält. Der integrierte Tor-Browser zählt nun Version 6.5.1, die Grundlage bildet Kernel 4.8.15, Als Desktop-Umgebung kommt eine modifizierte Variante von Gnome zum Einsatz. Sie booten Tails von Seite A der ersten Heft-DVD, das Verzeichnis isos/ enthält das unveränderten Original-Image.
Gparted Live: Partitionieren leicht gemacht
Wer einen Computer kauft, der findet auf dessen Massenspeicher meist nur eine Partition vor. Möchten Sie mehrere Systeme installieren oder das Heimatverzeichnis auf einen eigenen Bereich verlegen, kommen Sie nicht umhin, die Platte neu aufzuteilen. Relativ einfach gelingt das mithilfe der grafischen Oberfläche von Gparted 0.28.1-1. Es genügt, die Live-CD auf dem Rechner zu starten, den Sie einrichten möchten, um dort die entsprechenden Änderungen vorzunehmen. Sie booten die 64-Bit-Variante der Distribution von Seite B der ersten Heft-DVD, den 32-Bit-Ableger starten Sie von Seite A. Im Verzeichnis isos/ finden Sie die zugehörigen ISO-Images.
KolibriOS: Flottes System für Uralt-PCs
So mancher Anwender nennt noch einen betagten PC mit einer Pentium-CPU der ersten Generation und wenigen Megabyte Arbeitsspeicher sein Eigen. Solche rund 20 Jahre alten Rechner sind technisch oft noch voll funktionsfähig, lassen sich aber aufgrund ihrer schwachbrüstigen Hardware mit modernen Linux-Distributionen nicht mehr betreiben. Mit dem bereits seit 2004 in Entwicklung befindlichen KolibriOS 0.7.7.0 wecken Sie solche alten Schätzchen aus dem Dornröschenschlaf und führen sie wieder einem sinnvollen Einsatz zu. Das ISO des Betriebssystems finden Sie im Verzeichnis kolibri/ auf der ersten Heft-DVD, einen ausführlichen Artikel zu dem System lesen Sie ab S. 72.
Linux Kodachi: Privacy aus Oman
Inzwischen stellen mehrere spezielle Distributionen einen anonymisierten, mehr oder weniger sicheren Internet-Zugang bereit. Das eher unbekannte Linux Kodachi 3.7aus dem Oman kombiniert dabei unterschiedliche Technologien zu einem allerdings nur auf den ersten Blick stimmigen Gesamtbild. So passt der umfangreiche Softwarefundus nicht zum Konzept einer auf Sicherheit und Anonymität ausgelegten Distribution, das integrierte VPN verbindet zu einem Server in Oman, das nicht unbedingt für eine liberale Haltung bekannt ist. Sie booten die Distribution von Seite B der ersten Heft-DVD. Im Verzeichnis isos/ finden Sie die zugehörige Original-Image-Datei. -> S. 10
Emmabuntus: Volle Kanne Debian
Das auf Debian 8.7 basierende Emmabuntus 8-1.02 bringt bereits eine ganze Menge vorinstallierter Software mit, unter anderem viele Multimedia-Codecs. Als integrierte Suche nutzt die Distribution jetzt Lilo und bietet darüber hinaus auch UEFI-Support. Damit die Distribution auch auf älteren Rechner läuft, kommt der schlanke XFCE-Desktop zum Einsatz. Bereits am Bootscreen wählen Sie die gewünschte Sprache für die Lokalisierung des Desktops. Die Distribution entstand ursprünglich, um gespendete Computer für Hilfsorganisationen wie die Emmaus-Bewegungen auszustatten – daher auch die etwas sperrige Namensgebung. Sie finden die 32-Bit-Variante von Emmabuntus auf der A-Seite der zweiten Heft-DVD, Seite B enthält die 64-Bit-Version.
Neue Programme
Das Python-Tool Comparedir 0.83 stellt eine simple Oberfläche zum Vergleichen von Verzeichnissen zur Verfügung. Das Tool bietet alle wichtigen Funktionen und lässt sich intuitiv bedienen. -> S. 8
Gut gepflegter Programmcode verhält sich fast wie ein Schachbrett, bei dem Sie auf Spalte und Zeile genau Änderungen zwischen zwei Zügen erkennen. Wird er aber zu komplex, dann reicht das Auge kaum aus, um Unterschiede zu erkennen. Als Hilfe bietet sich in solchen Fällen ein Diff-Programm wie Eskil 2.73 an. Es ermöglicht den Vergleich von Dateien und Verzeichnissen in der grafischen Benutzeroberfläche. -> S. 54
Für das automatisierte Erkennen von Texten unter Linux gibt es nur wenige brauchbare Programme. Mit der OCR-Engine Tesseract und dem darauf abgestimmten grafischen Frontend GImageReader 3.2.1 sparen Sie sich jedoch eine Menge Tipparbeit. -> S. 84
Der leistungsfähige, auf Java basierende Editor Jedit 5.4.0 besticht durch eine große Funktionsvielfalt. Durch zahlreiche Plugins erweiterbar, steht er vielen integrierten Entwicklerumgebungen in nichts nach. -> S. 8
So mancher Anwender nennt noch einen betagten PC mit einer Pentium-CPU der ersten Generation und wenigen Megabyte Arbeitsspeicher sein Eigen. Solche betagten Rechner sind technisch oft noch voll funktionsfähig, lassen sich aber aufgrund ihrer schwachbrüstigen Hardware mit modernen Linux-Distributionen nicht mehr betreiben. Mit KolibriOS 0.7.7.0, einem Fork des ebenfalls sehr schlanken MenuetOS, wecken Sie solche alten Schätzchen aus dem Dornröschenschlaf und führen sie wieder einem sinnvollen Einsatz zu. -> S. 72
Dank des eingebauten GPS-Empfängers im Smartphone zeichnen Sie heute problemlos Wegstrecken auf. QMapShack 1.8.0, der offizielle Nachfolger von QLandkarteGT, zeigt die erfassten Routen als GPS-Track auf einer Landkarte an. -> S. 24
Raspbian “Jessie” Lite 2017-03-02, eine für den Mini-Rechner angepasste Variante von Debian GNU/Linux, dient als Standard-Betriebssystem für den Raspberry Pi. Mit den 35?000 Paketen aus den Debian-Paketquellen können Sie auf eine enorme Menge an freier Software zurückgreifen. -> S. 76
Mit dem puffernden Nameserver Unbound 1.6.1 sorgen Sie für blitzschnelle Antwortzeiten auf DNS-Anfragen. Er versorgt nicht nur die Clients im Netzwerk mit schnellen Antworten auf DNS-Abfragen, sondern sorgt bei Bedarf dafür, dass Werbung erst gar nicht bis zu den Anwendern durchdringt. -> S. 44




